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Heidelberg08 Weiblich

Zimmer mit Aussicht

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Sonntag, 15. März 2009, 16:17

Langfristigkeit ist in unserer Politik wohl nicht vorgesehen. Die Denke reicht höchstens bis zur nächsten Wahlperiode.

Als damals die Eigenheimzulage abgeschafft wurde, haben die Leute auf Teufel komm raus gekauft und gebaut. Ein Jahr später gingen eine Menge Bauträger pleite, auch die Immomakler sind extrem von dieser Entwicklung betroffen.
Ich nehme an, dass die eingesparten Gelder für die Eigenheimzulage längst doppelt und dreifach wieder ausgegeben wurde, für Arbeitslosengelder, fehlende Steuereinnahmen etc. in allen Bereichen rund ums Thema Bauen und Wohnen.

Häufig wird ein Loch gestopft, während an anderer Stelle 3 neue aufgerissen werden.


Das gleiche Spiel lief mit der Förderung von Sanierungprojekten im Immo Bereich in den neuen Bundesländern, da hat sich eine ganze Industrie drauf aufgebaut, angefangen von den Handwerkern bis zu den Anlageberatern die diese Abschreibungsprojekte verkauft haben. Als das dann abgeschafft wurde hat es überall weh getan, die Betriebe drüben sind bankrott gegangen und die Anleger hier sind auf nicht vermietbaren Luxus-Sanierungsobjekten sitzen geblieben.

Aber es lernt ja keiner draus, es wird immer wieder nach dem gleichen Prinzip gearbeitet.

:frag

Grüße
Susanne

PS: :daumen
"Wer Visionen hat sollte zum Arzt gehen" Helmut Schmidt, Altkanzler

Laila Weiblich

wieder da ... :-)

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Sonntag, 15. März 2009, 16:21

verzweifelt bemüht, über den provokanten Müll zu wegzulesen, der hier absolut nix mit dem Thema Abwrackprämie zu tun hat.




@vanilla

Sorry, aber heute konnte ich mich einfach nicht zurückhalten.

Zum Thema kann ich nur zustimmen, dass die "schlechte Zeit" für die Autoindustrie nur verschoben wird. Jetzt fahren die Autobauer und Zulieferer Sonderschichten und im Herbst kommt dann wahrscheinlich die Kurzarbeit. Eine langfristige Lösung ist das allemal nicht. Leider.

Der nächste Schritt sind dann die KFZ-Werkstätten, die darunter leiden, da bei den Neuwagen ja in den ersten Jahren keine Reparaturen anfallen werden.
LG Laila

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Laila« (15. März 2009, 16:23)


vanilla

Erleuchteter

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Sonntag, 15. März 2009, 16:22

Das gleiche Spiel lief mit der Förderung von Sanierungprojekten im Immo Bereich in den neuen Bundesländern,


Das war die erste Pleitewelle bei der Baubranche, man hat aber offensichtlich nichts draus gelernt.
Dazu kommt, das ein Haufen Privatleute heute noch auf wertlosen Ostimmobilien sitzt und ein Leben lang für diesen wertlosen Mist bezahlen darf.

Ätzend auch, dass die Banken die Gelder verschleudern dürfen, wie sie wollen, verspekulieren oder oder und hinterher wieder gerettet werden, wenns ins Auge gegangen ist.

LG

vanilla
Wer andere erkennt, ist gelehrt.
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Sonntag, 15. März 2009, 23:14

@ snake

Was ist denn der langfriste Ansatz an dieser Abwrachprämie? Es ist offensichtlich so, daß weltweit deutlich mehr Autos produziert werden, als der Markt aufnehmen kann. Wenn ich jetzt also diese 2500 für den Neukauf eines Autos zahle, dann verschiebe ich die Nachfrage doch lediglich ein bißchen. Es kauft sich doch jetzt kaum einer wegen dieser Prämie einen Neuwagen oder Jahreswagen, der das nicht sowieso in den nächsten 3 Jahren geplant hätte, oder?

Es ändert aber nichts daran, daß zuviele Autos produziert werden, oder?

Langfristig wären da meines Erachtens Maßnahmen zum Strukturwandel gefragt. Wir brauchen Alternativen zur Automobil-Industrie keine Infusionen für Saurier.

Grüße
Susanne

Edit: ich hasse Rechtschreibung und Interpunktion!


Ist ja hier von den paar Leuten die sich noch auf das eigentliche Thema beziehen schon sehr schön dargestellt worden: es gibt keinen langfristigen Ansatz, da haste vollkommen Recht!

Von der Politik nicht, und von der Wirtschaft sowieso nicht. Deren Denken ist immer nur auf Wachstum ausgerichtet. Was anderes ist Aktionären nicht zu verkaufen und optimiert außerdem die Gehälter der Entscheidungsträger, nennt sich neudeutsch wohl "shareholder value". Klappt es, wird die Kohle eingestrichen, klappt es nicht, droht man mit Verlust von Arbeitsplätzen und der Staat (das sind wir alle!!!) springt ein.

Simone+Leo

Meister

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Montag, 16. März 2009, 01:03

Ich denke, langfristige Wirtschaftsplanung oder "Nachhaltigkeit" wie das schöne Modewort heißt, ist bei der Abwrackprämie nie ein Entscheidungspunkt gewesen. Man wollte von vornherein nur den Einbruchspunkt bei der Autoindustrie nach hinten verschieben, sicher auch mit der Hoffnung, die Krise etwas auseinanderziehen zu können und damit die freier-Fall-Kurve abzuflachen. Was man dann später macht, außer der verstärkten Finanzierung der Arbeitslosigkeit ...
In Wahrheit, davon bin ich überzeugt, kapiert immer noch keiner der Weisen, was ganz genau abläuft und wohin es läuft.

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Montag, 16. März 2009, 01:11

sicher auch mit der Hoffnung, die Krise etwas auseinanderziehen zu können und damit die freier-Fall-Kurve abzuflachen.
Richtig! Denn die nächste Bundestagswahl ist im Herbst 2009. Und anschließend gilt: Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern....

Simone+Leo

Meister

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Montag, 16. März 2009, 02:08

DAS, lieber Snake, versteht sich von selbst!

Volleybap Männlich

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Montag, 16. März 2009, 13:14




Fast in dem selben Wortlaut habe ich eine Mail an unsere Regierung geschickt. :hae: Kennen wir uns? :D


Hab jetzt sechs Wochen später Antwort erhalten und- oh Wunder eine Flunder -keine Standard-Antwort:




Mit freundlichen Grüßen



Jan****

CDU-Bundesgeschäftsstelle

Team Bürgerservice


P.S. Als Mittel im Kampf gegen die Wirtschaftskrise fallen der SPD wieder einmal nur Steuererhöhungen ein. Das aber ist genau das falsche Signal. Die CDU steht dagegen für ein einfacheres und transparentes Steuerrecht mit niedrigen Sätzen. Die SPD steht für Steuererhöhungen - die CDU will die Bürger entlasten.



.


Öhm, Du hast wirklich an die Regierung/Ministerium geschrieben und bekommst eine Antwort von der CDU-Bundesgeschäftsstelle?
Liebe Grüße


Bap


Wir können unser Leben nicht neu formatieren, ein anderes Betriebssystem aufspielen und alles wieder neu beginnen. Erst wenn man sich den Fehlern der Vergangenheit stellt, kann man positiv in die Zukunft blicken.

twohungryblueeyes

unregistriert

39

Montag, 16. März 2009, 15:35





Das Alleinerziehung Kindern massiv schadet hat nun einmal der englische Lehrerverband bestätigt (und nicht nur der), dafür kann ich doch nichts.


Diesen Beitrag möchte ich gerne mal lesen,weist du wo man den bekommen kann??? :thanks:


Auf deutsch in "Rettet unsere Jungen" von Arne Hoffmann, Seite 85
Auf englisch hier:
http://www.dailymail.co.uk/news/article-…y-teachers.html

All denen die hier über meine Trennungsgeschichte spekulieren sei gesagt, daß ich weder getrenntlebend noch barunterhaltspflichtig bin, sondern verheiratet mit Kind, alle unter einem Dach lebend.

Und WAS bitte hast dann DU hier im " FORUM für ALLEINERZIEHENDE " zu suchen?? :kopf

Deine radikalen, fiesen Vorurteile loszuwerden, sag mal, habt ihr keinen Sex mehr,füllt Dich dein Job nicht aus, halten Dich Deine Kinder zuwenig auf Trab, oder warum langweilst Du Dich so, dass Du hier Deinen Müll abladen musst??? :rolleyes2:

friday72 Weiblich

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40

Montag, 16. März 2009, 17:24

@Bap: Natürlich nicht, du aufmerksamer Leser....

Ich habe sowohl an das Minestrium als auch die "großen (kommt in diesem Fall nicht von Größe zeigen :-) )" Parteien angeschrieben.

Aber du hast natürlich recht...Die CDU Geschäftsstelle hat geantwortet. Sonst wäre der letzte Teil etwas seltsam ?( Von den anderen habe ich nichts gehört.....

Danke , fürs richtig stellen

Lg
Alex
Es gibt Leute, die nur aus dem Grund in jeder Suppe ein Haar finden, weil sie davor sitzen und so lange den Kopf schütteln, bis eines hineinfällt.
(Friedrich Hebbel)

Czeltik Männlich

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Mittwoch, 18. März 2009, 13:46

Hallo zusammen,

das Thema wurde bereinigt. Der Orginalthread befindet sich hier. Weitere Abweichungen vom Thema werden kommentarlos gelöscht.
Viele Grüsse. Czeltik.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Czeltik« (18. März 2009, 13:46)