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1

Donnerstag, 13. August 2009, 18:03

Übergewicht trotz gesunder Ernährung und Bewegung?

Hallo,

heute stand mal wieder ein Impftermin meiner Tochter an. Dabei runzelte die Kinderärztin wiedermal besorgt die Stirn, ließ das Kind auf die Waage steigen und vermessen... Ergebnis: Übergewicht. :flenn
Die Neigung hat meine Tochter seit dem sie 3 ist. Bisher waren wir immer an der Grenze, jetzt hat sie diese "geknackt".

Die Eckdaten: Das Mädchen ist 7, hat eine Größe von 128 cm und wiegt jetzt 31,5 kg.

Schon seitdem sie 3 ist, achte ich vermehrt auf ihre Ernährung (vorher nicht ganz so penibel, aber auch schon).

Sie isst normale Portionen (ich bremse, wenn sie mehr möchte, der Kindergarten hat das auch getan, beim Hort jetzt klappt's auch), ballaststoffreich (viele Vollkornprodukte), fettarm, Zucker nur in geringen Mengen und wirklich viel Obst und Gemüse. Zu trinken bekommt sie schon immer nur Wasser, gelegentlich stark verdünnten Saft ohne Zuckerzusatz. Einmal täglich bekommt sie eine Kinderportion Süßes (entspricht etwa einer Kinderhand voll Gummibärchen oder einem Schokoriegel, ich zähle allerdings auch Fertigjoghurt mit hinein).
Nachdem ich für 2 Wochen detailliert die Mengen und Arten der Lebensmittel aufgeschrieben hatte (vor nem Jahr), habe ich das von einer Ernährungsberaterin und unserem Kinderarzt prüfen lassen. Letztere hatte mir immer Vorträge gehalten, ich solle mein Kind gesünder ernähren... :rolleyes2:
Beide kamen zu dem Ergebnis, dass die Ernährung wie aus dem Bilderbuch ist. :daumen (Ok, die Ärztin moserte an der halben Banane zum Frühstück, die hab ich dann durch Apfel ersetzt...)

Meine Tochter bewegt sich ausreichend (für mein Empfinden). Sie spielt viel im Freien, fährt Fahrrad und Rollschuh, wir sind immer 1,5 km zum Kindergarten gelaufen (haben kein Auto also spielt sich viel zu Fuß ab), einmal wöchentlich hat sie für 2 Stunden Feldhockeytraining (auch ein recht bewegungsreicher Sport). Sie hat hier zu Hause ein Trampolin (wird viel genutzt) und ist wirklich aktiv (das sagen auch Erzieher, also andere Menschen mit Vergleichsmöglichkeiten).

Trotzdem hat sie Gewichtsprobleme. Hauptsächlich um den Po und Bauch, seit diesem Sommer auch an der Brust setzt sie an. Ich sehe doch jetzt schon, wie sehr sie das grämt... Hosen kaufen ist eine Tortour, die ersten Kinder machen sich über ihren Kugelbauch lustig ("Hast du da ein Baby drin, oder was?"), nie darf sie soviel essen, wie sie möchte (sie isst wirklich gern und auch alles)...

Was kann ich denn noch tun? Ich weiß momentan wirklich nicht weiter... :(

lavini

Sophina

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2

Donnerstag, 13. August 2009, 18:10

Wenn Dir Fachleute bestätigt haben, dass die Ernährung Deiner Tochter ok ist und Du wirklich sicherstellen kannst, dass sie nichts "heimlich-nebenbei" isst, dann solltest Du vielleicht mal organische Ursachen abklären?

Schilddrüse wäre eine Möglichkeit, die mir einfällt, oder auch das Thema "Verdauung"...
Bin ja keine Fachfrau, aber wenn ich das Problem hätte, wären das meine nächsten Schritte.
"Lächeln ist die eleganteste Art, seinen Gegnern die Zähne zu zeigen."
~ Werner Finck ~

3

Donnerstag, 13. August 2009, 18:18

Unsere Kinderärztin hatte mal ein Blutbild gemacht. Was da genau untersucht wurde, müsste ich erfragen. Jedenfalls wurde das Blutbild für völlig unauffällig befunden.

4

Donnerstag, 13. August 2009, 19:03

" übergewicht "

Das Problem mit dem Du dich da herumschlägst wird in nächster Zeit nicht leichter werden. Warum? Das Gewicht eines Menschen definiert sich etwa im 5. Lebensjahr. Bis dahin hat sich im Körper des Kindes entschieden, ob es ein dünnes oder ein dickes Leben wird. NICHTS mit Essgewohnheiten, Essstörungen etc. Das sind nur Begleiterscheinungen. Alles ist vorprogrammiert, ist Sache der Gene. Die Entscheidung ob ein Mensch an Übergewicht leiden wird, liegt bei etwa 20 bekannten Genen. Leider ist die moderne Forschung noch nicht soweit, die Gene auszugrenzen, die dafür verantwortlich sind ob ein Mensch "zu" oder "ab" nimmt. Das heisst, selbst nach einer medizinisch kontrollierten Diät, kann man die Gene die für den JOJO Effekt verantwortlich sind, nicht bestimmen. Im konkreten Fall bedeutet das, wenn die Gene entsprechend vorliegen, dann ist es kaum zu verhindern, als das das Kind Übergewicht haben wird. Einzig und allein kontrollierte und konsequente medizinische Diät, mit soviel Bewegung und Sport, + den dazugehörigen sozialen Kontakten, als möglich, werden verhindern, das sie auch später als Jugendliche und im weiteren Leben Übergewicht haben wird. So hart es sich anhört, aber die Entscheidung fällt jetzt, gerade jetzt. Und dann kommt noch dazu, das nur etwa 30% der Kinder, selbst bei einer positiven Entscheidung, also für medizinisch kontrollierte Diät, veränderte Lebensführung, Sport etc., der Spirale entkommen, und nicht wieder "rückfällig" werden, d.h. dem sogenannten JOJO Effect unterliegen, und wieder an Gewicht zulegen. Man kann leider den persönliche psychologischen Effect nicht ausschliessen- das sogenannte "Frustessen" z.B. . Du hast also eine Zeit schwerer Entscheidungen vor dir. P.S. manchmal ist es auch ganz angebracht verschiedene expertenmeinungen einzuholen. Du musst nicht nur auf einen Arzt und eine Ernährungsberaterin hören. Vertrauen hin oder her. Ich wünsch Euch beiden Viel Glück !!

Lille75

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5

Donnerstag, 13. August 2009, 19:19

Oje das kenne ich auch,

ich habe hier zwei Extreme.

Mein Großer 140 cm 40kg. Ist schon auf Diät. Also ganz wenig Süßes oder Knabberkram.
Ist fürihn auch kein Problem, er liebt Gemüsesticks und Obst.

Mein Kleiner 130 cm aber nur 21 kg und ißt eigentlich den ganzen Tag. Wahllos wenn ich ihn
lassen würde.

Beide bewegen sich viel draußen, notfalls vor der WII. Der Große hat zusätzlich not 2x2 Stunden
Karate in der Wochen.

Hosen kaufen ist echt ein Problem. Entweder zu lang aber passt oben. bzw. Passt in der Länge
aber oben zu weit.

LG Lille
Liebes Leben

Wenn ich sage "kann mein Tag noch schlechter werden"
dann ist das eine rhetorische Frage und keine Herausforderung!

Imke

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6

Donnerstag, 13. August 2009, 19:29

Hallo Lavini!

Also ich würde auch esrt einmal andere Meinungen einholen.

Vor allem wenn ich höre,das Eure Kinderärztin an der Banane am morgen rummäkelt.

Das hat was von :wer suchet der findet... :nanana



Kläre soviel ab wie Dir möglich ist,und dann kannst Du Dir auf dieser Basis einen viel besseren "Plan" zurecht legen.

Eine Homöophatin wäre bestimmt auch nicht verkehrt.



Wünsche Euch viel Erfolg :daumen :daumen :daumen



Imke

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7

Donnerstag, 13. August 2009, 19:30

Von einer regelrechten Diät wurde mir bisher abgeraten. Das wäre bei den immensen Entwicklungen, die im kindlichen körper vonstatten gehen, ungünstig, da es zu einem mangel führen kann. Deswegen eben eine konsequente gesunde Ernährung.

Gut, ich werde jetzt eben noch mehr aufs Essen achten und für mehr Bewegung sorgen. Da müssen die aufgenommenen Kalorien eben verbrannt werden, damit zum Ansetzen nix mehr über bleibt.

Nach einigem Sinnieren vermute ich auch, dass die zwei Wochen Papa und dann zwei Wochen bei den omas wärend des Sommers nicht gerade gesunde Kost waren.

Meine Tochter kennt den Unterschied zwischen gesundem essen und ungesundem sehr genau. Natürlich würde sie ganz viel Süßkram essen, wenn ich sie ließe. Aber sie kontrolliert sich auch selbst, sagt, wenn sie schon genascht hat (der süßkram ist bei uns frei zugänglich, ich weiß aber um die vorhandene Menge, mir würden Mopsereien also auffallen). Ich will sie unbedingt dazu erziehen, dass sie ihre Ernährung selbst im Blick hat und eben eigenverantwortlich isst.

Gleichzeitig mach ich mir wirklich Gedanken, wenn ich ihr ständig auf die finger klopfe "Nein, du isst nicht noch mehr." (immer mit Hinweis auf ihre Gesundheit), dass sich da Komplexe bei ihr entwickeln. Das Kind ist 7 und schon deprimiert beim Hosenkauf! Irgendwie seh ich das Schreckgespenst einer pubertären Essstörung schon vor mir....

Kira29

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8

Donnerstag, 13. August 2009, 19:32

Bei der Tochter( 5) einer Freundin , hat man anhand einer Messung der Knochendichte festgestellt das sie mal übergewichtig wird. Nur wenn man sie jetzt sieht will man das gar nicht glauben , die ist sehr dürre ( dünn) .

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9

Donnerstag, 13. August 2009, 19:44

Hallo!

Kann ich mal fragen, was Deine Kleine trinkt? Ist es Wasser oder ungesüßter Tee?

Oder kriegt sie süßstoffgesüßtes Zeug bzw. die Klassiker: Eistee, Schokomilch, Cola, Fanta, Säfte, und den anderen gesüßten Kram?

Bewegung:

Dies steht immer entgegengesetzt relativ zum Fernsehkonsum: Wieviel Stunden am Tag sitzt die Kleine vor dem Fernseher?

Außerdem:
Sind die Eltern dick, werden die Kinder auch sehr wahrscheinlich dick, meiner Meinung nach.

Von irgendetwas muss die Kleine ja dick werden. Da muss man nur die Augen aufmachen, finde ich.
Chaque jour est une chance de retrouver le bonheur. Jeder Tag ist eine Chance für neues Glück.

10

Donnerstag, 13. August 2009, 19:49

In meiner Familie hat niemand Übergewicht, in der familie ihres Vaters neigen die Frauen nach dem ersten Kind dazu...

Sie trinkt ausschließlich Wasser oder stark verdünnten Saft ohne zusätzlichen Zucker (1/4 Saft, Rest Wasser), wenn gezuckerte Getränke getrunken werden, zählt das zu den Süßigkeiten (ist also begrenzt auf ihre Tagesportion).

Fernsehen oder Computer schaut sie höchstens 1 Stunde pro Woche. Ausnahme: das Wetter ist so mies (Regen, Sturm, Hagel), dass sie selbst mit angepasster Kleidung nicht raus kann. Im Gegensatz zu mir ist sie ein richtiges Draußenkind, eher das Modell Wildfang. Auch die wöchentlichen 2 Stunden Training (mit wirklich viel Laufkilometern) powern sie noch nicht aus.

StudiMami

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11

Donnerstag, 13. August 2009, 19:58

Welche Sachen bekommt Deine Tochter denn zu essen, etwa die fettreduzierten? In dem Zeugs sind oftmal sehr viele Farb- und Aromastoffe, da der Geschmacksträger Fett schlichtweg zu gering für großen Geschmack ist. Ich rate Dir nur normale Produkte zu kaufen, dafür eben nicht so viel von allem, Salami gegen Geflügelbrustirgendwas usw. (weißt Du ja sicher).

Dazu würde ich Dir mal ein Experiment raten, wiege Deine Tochter bitte 4 Wochen täglich, bei Ernährung wie jetzt, danach tausche die Vollkornprodukte gegen normale Nudeln und Brotprodukte. Es ist ein Märchen, das Vollkornprodukte gesund sind, also das Zeug ist schon gesund, aber eben nicht für jeden. Ich zB vertrage kein Vollkornbrot bzw. -nudeln, ich nehme von dem Zeugs schlichtweg zu.

Ansonsten finde ich Diäten in diesem Alter alles andere als empfehlenswert, denn dann wird Deine Tochter nie wirklich glücklich werden, wird ständig Diät halten müssen - Qual für Kinder.
Einzig was Du versuchen kannst, gib ihr Abends keine Kohlenhydrate mehr. Abends Fisch oder Hühnchen und dazu Salat machen auch gut satt und wenn Ihr dazu übergeht evtl. schon gegen 17:30 h Abendbrot zu essen, solltest Du das Gewicht Deiner Tochter evtl. halten können.

Was immer die Kinderärztin sagt, such Dir einen ordentlichen Internisten und laß Deine Tochter dort durchchecken, standartmäßige Bluttests sind oftmals nicht ausreichend für eine echte Diagnose (OT meiner Arzthelferinfreundin)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »StudiMami« (13. August 2009, 19:58)


12

Donnerstag, 13. August 2009, 20:05

Fettreduzierte Lebensmittel finde ich gruselig. Ich frag mich immer, was die mit dem Zeug machen, damit es so wird. Ich achte auf den fettgehalt der lebensmittel, schon von haus aus. Soll heißen, es gibt viel Geflügel, Kalbfleisch, Rindfleisch... Wenn Fette im Essen sind dann meist pflanzliche. Ich komme aus ner Familie mit "Fastvegetariern". Ich esse selbst also auch recht gesund.

Wobei dein verweiß auf die Vollkornprodukte und speziell die Kohlenhydrate am Abend mich jetzt auf etwas gebracht haben. Ich selbst bin meine Schwangerschaftspfunde nämlich durch keine normale fettreduzierende Diät losgeworden. erst als ich die Kohlenhydrate eingeschränkt habe, purzelten die Pfunde. Vielleicht ist das bei ihr auch so? Wobei ich nicht genau weiß, ob man das einfach wie bei nem Erwachsenen machen kann. Da frag ich doch vielleicht mal nen Kinderarzt bzw. den von dir angesprochenen Internisten (ist meine eigene Ärztin und die geht immer auf Nummer sicher und untersucht noch jeden Pups...).

Danke für den Gedanken! @ studiMami

StudiMami

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13

Donnerstag, 13. August 2009, 20:08

Hallo!

Kann ich mal fragen, was Deine Kleine trinkt? Ist es Wasser oder ungesüßter Tee?

Oder kriegt sie süßstoffgesüßtes Zeug bzw. die Klassiker: Eistee, Schokomilch, Cola, Fanta, Säfte, und den anderen gesüßten Kram?

Bewegung:

Dies steht immer entgegengesetzt relativ zum Fernsehkonsum: Wieviel Stunden am Tag sitzt die Kleine vor dem Fernseher?

Außerdem:
Sind die Eltern dick, werden die Kinder auch sehr wahrscheinlich dick, meiner Meinung nach.

Von irgendetwas muss die Kleine ja dick werden. Da muss man nur die Augen aufmachen, finde ich.
Sorry, aber das sind alles Vorurteile und diese wurden ja schon durch die KiDoc abgeklärt. Genau diese Vorurteile machen dicken Menschen das Leben noch schwerer als es so schon ist. Nicht jeder dicke Mensch kippt sich literweise Zuckerwasser in den Hals und frisst schon morgens tonnenweise Burger und Sahnekuchen.

Sophina

*chakka*

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14

Donnerstag, 13. August 2009, 20:12

Auf die Gefahr hin, mich unbeliebt zu machen - bei mir haben beim Thema "Urlaub beim Vater bzw. den Großeltern" die Alarmglocken geschrillt...

Mein Töchterlein ist auch nicht gerade die aller-aller-schlankeste 28kg bei 1,28m, so dass ich ihr Essverhalten auch bissel im Auge behalte und ich kann nur sagen, was und wieviel sie an den Umgangs-WEs und im Papaurlaub (beides immer mit den Großeltern zusammen) isst, würde ausreichen, um sogar einen erwachsenen Menschen in die Breite gehen zu lassen.

Leider gilt bei den Großeltern der Spruch "iss was, dann wirste was" und "bei der nächsten Krankheit brauchst Du Reserven". Außerdem ist ein zufrieden strahlendes, weil Chips oder Eis mümmelndes Kind doch was schönes, oder?

Vielleicht wäre das ja auch bei Euch ein Ansatz???
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~ Werner Finck ~

rübli1211

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15

Donnerstag, 13. August 2009, 20:18

Sorry, aber das sind alles Vorurteile und diese wurden ja schon durch die KiDoc abgeklärt. Genau diese Vorurteile machen dicken Menschen das Leben noch schwerer als es so schon ist. Nicht jeder dicke Mensch kippt sich literweise Zuckerwasser in den Hals und frisst schon morgens tonnenweise Burger und Sahnekuchen.


seh ich ebenso :daumen

ich bin relativ schlank, kv wurde dick und dicker (adipositas)
die jungs : trotz identischer ernährung als sie klein waren bzw. als ich einfluß hatte ;) ; alle drei unterschiedlicher statur

der große schlägt nach vater , der mittlere eher nach mir , der jüngste ist ne mischung

manche menschen verbrennen kalorien einfach auch anders

der jüngste treibt sport ohne ende .. trotzdem hat er ein bäuchlein

der mittlere treibt null sport und ist relativ schlank

der große kämpft mit den pfunden

wenn eine diät im kindesalter notwendig ist , bitte nur unter ärztlicher aufsicht... aber das weißte ja selbst ;)

16

Donnerstag, 13. August 2009, 20:23

Vielleicht wäre das ja auch bei Euch ein Ansatz???


Die wissen um die problematik, finden es aber nicht so schlimm. Ich kann ja nochmal an deren Vernunft appelieren....

17

Donnerstag, 13. August 2009, 20:42

Die Ernährung ist ok, sie bewegt sich viel..daran kann es also nicht liegen.

Nun ist Ursachenforschung angesagt.

Hast du sie mal auf Stoffwechselkrankheiten testen lassen? Hat sie eine gute Verdauung oder eher schlcht? Trinkverhalten gut oder auffällig? Auf Diabetes testen lassen? Schilddrüse ok?

Ich würd das alles mal abklären lassen. Die Tests sind ganz einfach zu machen. Einmal Blut abnehmen und Urinprobe..vtl Stuhlprobe.
Ich hab die Macht !

18

Donnerstag, 13. August 2009, 20:46

Hast du sie mal auf Stoffwechselkrankheiten testen lassen? Hat sie eine gute Verdauung oder eher schlcht? Trinkverhalten gut oder auffällig? Auf Diabetes testen lassen? Schilddrüse ok?


Was davon meine Ärztin schon hat testen lassen, kann ich nicht sagen. Ich werd aber meine Internistin nochmal beauftragen. Die ist sehr genau...

Ihre Verdauung ist übrigens auch vorbildlich (zweimal täglich Stuhlgang, noch nie Verstopfung, kaum Blähungen). Sie verträgt Kuhmilch eher schlecht (in Trinkform, Joghurt und so geht), deshalb gibt's Sojamilch. Ihr Trinkverhalten ist ne Qual. Sie trinkt selten mehr als nen halben Liter, selbst bei ständiger Aufforderung. Ausnahme: Freitag, wenn sie trainiert. Da sind es dann mal doppelt so viel...

Sumieflo

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19

Donnerstag, 13. August 2009, 21:15

Hm, der Fall klingt ja ziiemlich merkwürdig. Sowas kenne ich eigentlich nur bei meiner Schwester, und die hat Schilddrüsen-Unterfunktion.
Der Arzt hat zwar bereits eine Blutuntersuchung bei deiner Tochter veranlasst, aber hat er auch diese Möglichkeit bedacht?
Sonst fällt mir nichts dazu ein. Bin aber auch kein Mediziner.

Alles Gute,
Sumieflo.

Sumieflo

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20

Donnerstag, 13. August 2009, 21:18

Mönsch, war gerade ein paar Minuten nicht am Computer, und nu ist alles schon besprochen... :rotwerd

StudiMami

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21

Donnerstag, 13. August 2009, 21:31

Sie verträgt Kuhmilch eher schlecht (in Trinkform, Joghurt und so geht), deshalb gibt's Sojamilch. Ihr Trinkverhalten ist ne Qual. Sie trinkt selten mehr als nen halben Liter, selbst bei ständiger Aufforderung.
Da kommen wir der Sache doch näher.

Viele Menschen mit Lactoseintolleranz vertragen keine Vollkornsachen, es gibt wohl eine Art Kreuzallergie zwischen den Inhaltsstoffen der Kuhmilch und denen von Körnern! Ergo, auf normale Sachen umsteigen - hatte ich schon fast geahnt.

Dazu kommt noch, dass viele Menschen, die auch nur eine einzige Allergie / Unverträglichkeit haben, auch keine Sojaprodukte vertragen. Nur mal so am Rande, Soja ist einer der Allergenträger schlechthin. Ergo, auf normale lactosefreie Milch umsteigen, die trinkt mein Sohni auch, die ist gut. Doof ist der Preis - ca. 1,50 € pro Liter, es gibt allerdings auch eine günstigere bei einem Discounter dessen Name das Gegenteil von Brutto ist ;) , da kostet die lactosefreie Milch nur ca. 0,90 €.

Edit:

Es ist natürlich blöd das die junge Dame nicht viel trinkt, aber da sie nie Verstopfungen hat, scheint sie mit der Nahrung genug Flüssigkeit zu sich zu nehmen, besser wäre natürlich schon ein gesunder Durst.

Edit 2:

Geh unbedingt zum Internisten und lasse neben dem großen Blutbild auch einen ausführlichen Allergietest durchführen, mir scheint echt da liegt die Ursache.

Viel Glück!

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »StudiMami« (13. August 2009, 21:35)


22

Donnerstag, 13. August 2009, 21:32

Bei Vollkorn würde ich auch mal testen ob's daran liegt. Ich vertrage z.B. keine Vollkornprodukte und nehme davon auch schneller zu als von Süßigkeiten. Damit bin ich auch nicht allein. Mein Hausärztin hat mir das bestätigt. Ich esse also Weiß- oder Graubrot und das hat keine Auswirkungen auf mein Gewicht. Und einem Kind frühs(!!) eine halbe Banane zu verbieten, die ja deutlich besser sättigt als ein Apfel ist schlicht Humbug!
Ganz gleich, wie beschwerlich das Gestern war,
stets kannst du im Heute
von Neuem beginnen.


Buddhistische Weisheit

23

Donnerstag, 13. August 2009, 21:36

@StudiMama: muss man ausprobieren. Ich habe 2 Kinder die allergisch gegen Kuhmilcheiweiß sind. In so einem Fall nützt lactosefreie Milch nicht. Soja vertragen beide gut. Aber wie gesagt: ausprobieren. :-)
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24

Donnerstag, 13. August 2009, 21:36

Hier ein Artikel der besagt, dass das spätere Gewicht beim Ungeborenen wärend der Schwangerschaft beeinflusst werden kann.

http://www.geryshu.com/index.php?option=…id=420&Itemid=2


Jedes Verhalten, dass ein Mensch zeigt, ist für ihn in seinem Kontext sinnvoll.

25

Donnerstag, 13. August 2009, 21:41

Dazu kommt noch, dass viele Menschen, die auch nur eine einzige Allergie / Unverträglichkeit haben, auch keine Sojaprodukte vertragen.


Es ist keine Allergie, sondern lediglich ne leichte Unverträglichkeit. Soll heißen: Müsli mit normaler Milch isst sie ohne Problem. Den Milchrest lässt sie in der Schüssel. Ein Glas Milch pur getrunken führt zu leichten Bauchschmerzen. Deswegen bin ich auf Sojamilch in purer Form umgestiegen. Die bekommt sie in kleinen Tetrapacks in die Schule (früher in den Kindergarten) mit. Dort wird nämlich nur Kuhmilch angeboten (darunter 3 aromatisierte Sorten, das finde ich wirklich übel!). Die lactosefreie Milch hab ich noch nicht probiert., werd ich wohl mal machen.

Und Vollkorn wird jetzt auch erstmal reduziert. Normales Roggenbrot tut's vielleicht auch....

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »lavini« (13. August 2009, 21:41)


Lovrel

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26

Donnerstag, 13. August 2009, 21:44

Vielleicht hattest du Schwangerschaftsdiabetes ohne es zu wissen?
(siehe Artikel im Link oben)


Jedes Verhalten, dass ein Mensch zeigt, ist für ihn in seinem Kontext sinnvoll.

27

Donnerstag, 13. August 2009, 21:55

@ lovrel

Kann ich mir kaum vorstellen. Ich hab nur knappe 11 Kilo zugenommen und meine Tochter war bei der geburt auch nicht übermäßig schwer. Bei ner Biabetes müsste doch unser beider gewicht extremer gewesen sein, oder? :frag

StudiMami

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28

Donnerstag, 13. August 2009, 21:58

@ lovrel

Kann ich mir kaum vorstellen. Ich hab nur knappe 11 Kilo zugenommen und meine Tochter war bei der geburt auch nicht übermäßig schwer. Bei ner Biabetes müsste doch unser beider gewicht extremer gewesen sein, oder? :frag
Diabetestbabies sind entweder extrem groß und schwer oder extrem klein und dünn ... und Du hättest müssen min. 20 kg zugelegt haben müssen ...

29

Donnerstag, 13. August 2009, 22:01

Ich war nicht so schwer... Und meine Tochter war sowas von deutscher Durchschnitt... Hätte glatt aus ner Statistikvorlesung stammen können. :D

StudiMami

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30

Donnerstag, 13. August 2009, 22:16

Immer diese Mitläufer, keinen Mut zum Ausreiser ;)

Halte uns mal auf dem Laufenden!

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