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Gewitterhexe

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Sonntag, 20. Juni 2010, 00:57

Qual der Wahl mit Einschulung eines Kann-Kindes

Mein Zwerg ist ein sogenanntes Kann-Kind, könnte also nächstes Jahr schon eingeschult werden, müsste aber noch nicht, da er erst 2 Monate nach Schulbeginn 6 Jahre alt werden würde. Bisher habe ich dazu tendiert noch ein Jahr zu warten, ihn also erst übernächstes Jahr einschulen zu lassen, doch nun bin ich mir gar nicht mehr sicher, weil er mich mit immer neueren Sachen überrascht. Zudem kommt noch hinzu, dass plötzlich alle Gruppen in den Kindergärten durcheinander gewürfelt werden (sie waren altershomogen aufgeteilt) und nun einige Kinder, die nächstes Jahr in die Schule gehen werden, nun doch schon in eine höhere Gruppe kommen, meiner aber in der alten Gruppe bleiben würde, da ich ja erst dazu tendierte ihn noch nicht in die Schule zu geben. Er ist jedoch geistig schon sehr fit für sein Alter und ich habe Bedenken, wenn er in seiner "jüngeren" Gruppe bleibt und dieses Jahr noch keine Vorschule anfängt, recht unterfordert sein könnte. Andererseits ist es viell. doch noch zu früh ihn in die Schule zu geben, da er z.b. zwischen sich und einem anderen Kind 5 Monate Altersunterschied hätte und das ist ja schon recht viel! Er wäre dann quasi immer der jüngste seiner Klasse. Mein Sohn ist sehr wissbegierig, hinterfragt alles und jeden, will alles verstehen, Buchstaben und Zahlen lernen, erkennt einzelne Wörter und beherrscht teilweise schon die Lautsprache hierzu (hat er spielerisch gelernt ohne dass ich groß mit ihm geübt hätte/er ist Einzelkind bei mir zuhause, hat also nix von größeren Geschwistern gelernt). Wenn ich die Checklisten für Schulreife durchlese, kann ich fast alle Fragen mit ja beantworten (nur verlieren können muss er noch lernen, sich an Regeln halten (er testet sehr gern seine Grenzen), er kann sich super allein beschäftigen, sich von mir in gewohnter Umgebung trennen, ist motorisch fit... Die Kindergärtnerin meinte im letzten Winter, dass sie aufgrund seiner noch sehr starken Verspieltheit und hiermit auch verbundenen Verträumtheit und seiner Infektanfälligkeit noch von der Schule abraten würde aber wir wollten hier im Sommer nochmal drüber sprechen. So.. nun hat sie die Gruppen schon neu eingeteilt (auch die Vorschulkinder) und wir hatten unser Gespräch noch nicht. Ich mache mir dieses Wochenende schon die ganze Zeit Gedanken darum, weil ich ihn nicht überfordern aber auch nicht unterfordern möchte.

Wie ist eure Meinung dazu? Wie habt ihr es bei Euren Kindern gemacht? Wenn er nächstes Jahr nicht in die Schule kommt, hat er noch zwei Kindergartenjahre vor sich, will jetzt aber schon rechnen, lesen, schreiben lernen. Wird er sich da nicht langweilen im Kindergarten? Wenn er nebenbei schon alles lernt weil er geistig schon zu fit war, langweilt er sich doch dann auch wieder in der Schule....

Ist grad zum Mäuse melken...

Edit: Es gibt schon ein paar Punkte in der sozialen Kompetenz, die noch stärker ausgebildet sein müssten für die Schule: Er ist zum einen manchesmal recht schüchtern (kann aber auch anders) und kann sich verbal in Konfliktsituationen noch nicht so gut äußern und wird dann eher noch handgreiflich.. Allein von der Seite des Selbstbewußtseins könnte der Kindergarten also doch noch hilfreich sein.

Gewitterhexe
LG Gewitterhexe

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rübli1211 Weiblich

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Sonntag, 20. Juni 2010, 01:05

hallo gewitterhexe,
gut das ich noch abgewartet habe , dir zu antworten ;)
ich arbeite ja in einer grundschule und kann dir berichten , das nur in ganz seltenen ausnahmefällen eine vorzeitige einschulung gut war für das jeweilige kind

viele kinder im letzten kindergartenjahr sind zwar schon sehr wissbegierig , schnappen jede menge auf und zeigen sehr viel lerneifer...
allerdings hinkt die emotionale reife bei den allermeisten kann-kindern noch hinterher...

du beschreibst es recht gut: seine soziale kompetenz könnte noch verbessert werden... das schließt die emotionale reife auch mit ein.

wäre es mein kind , würde ich es noch im kindergarten lassen und die evtl. erhöhte wissbegierde zuhause stillen.

sicher gibt es auch kann-kinder , wo eine vorzeitige einschulung angesagt ist , aber wie schon beschrieben , ist das die absolute ausnahme


alles liebe
rübli

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Gewitterhexe

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Sonntag, 20. Juni 2010, 01:15

Hallo Rübli,

vielen Dank für deine Antwort. Ich bin ja eigentlich auch dafür, dass er noch ein Jahr wartet (dann wären es genau genommen zwei Jahre) nur ist meine Sorge auch, dass ich ihm zuhause nicht richtig gerecht werden kann mit der Extra-Förderung. Also dass er doch zu wissbegierig ist und dadurch, dass er noch nicht mal an der Vorschule teilnimmt, dann irgendwann das Gegenteil von Wißbegierigkeit kommt, nämlich die Lustlosigkeit, weil unterfordert.

Hast du diesbezüglich auch schon Beobachtungen machen können oder mache ich mich einfach nur wieder zu verrückt?? Heute habe ich ihm einen Vorschul-Rätselblock gekauft wo er aber schon fast alles konnte... Irgendwie war das Ding dann doch wieder zu einfach für ihn (ist ab dem 5. Lebensjahr, Knirps ist 4 1/2 J.) Auch Kinderarzt (und dieser schon häufiger) und zuletzt auch der HNO haben ebenfalls bestätigt, dass er sehr weit ist für sein Alter, was die geistige Reife angeht.

Bzgl. emotionaler Reife habe ich heute auch schon versucht damit anzufangen, seine Selbständigkeit wieder mehr zu fördern, denn durch den Arbeitsstress bin ich doch wieder in die Falle getappt "Mama macht das mal lieber schnell selber". Wir haben heute geübt, wie er selbständig die Straße überquert (ohne Anweisungen von mir wie "jetzt guck mal alle Seiten ab", er musste mir das erste mal helfen den Einkauf (Klopapier musste er tragen :lgh ) mit nach Hause zu tragen und ich packe mich auch wieder mehr an der Nase gesetzte Regeln auch einzuhalten, damit er hier wieder mehr Stabilität bekommt.

Gewitterhexe
LG Gewitterhexe

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rübli1211 (20.06.2010)

rübli1211 Weiblich

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Sonntag, 20. Juni 2010, 01:45

ich denke , du bist schon auf einem guten weg

was war das denn für ein rätselblock?
vieles was im handel angeboten wird , ist nicht besonders viel wert...

ich hab gelesen , das du LÜK für ihn suchst :daumen das ist prima
auch gibt es sehr schöne pc-"spiele" und auch gesellschaftsspiele , die du zur förderung einsetzen kannst ... gerne such ich dir nächste woche etwas raus.....das du ihn in alltagsdingen förderst finde ich prima... ich denke , wir kennen alle die "mamafalle" ;)

im alltagsgeschehen gibt es unzählige dinge , wo du ihn einbinden und fördern kannst

kann er eine schleife binden?

sicher rechts und links unterscheiden?

musikalische frühförderung wäre auch noch eine idee

mag er eine besondere sportart gerne?

hat er freundschaften und hat er gelernt distanz zu anderen zu wahren?
kommt dir vielleicht komisch vor , das ich danach frage ( distanzwahrung)
eine gesunde distanzwahrung ist ein wesentlicher gesichtspunkt in der emotionalen und sozialen reife eines kindes


morgen fällt mir sicher noch einiges ein ;)

ich würde dir raten , diese blocks usw. die es in supermärkten und co zu kaufen gibt wegzulassen... meistens taugen sie nicht allzuviel , vor allem, wenn das kind schon recht weit ist... demnach ist es oft rausgeworfenes geld , welches du anderweitig verwenden kannst

lg rübli

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Gewitterhexe

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Sonntag, 20. Juni 2010, 02:01

Ja.. war leider ein Block aus dem normalen Handel und ich dachte mir das auch schon fast, dass der nicht wirklich das gelbe vom Ei ist aber es ist wenigstens schon mal Beschäftigung für die 8 Stunden Zugfahrt, die wir am Montag über uns bringen "müssen". ;)

Das LÜK kenne ich noch aus meiner Schulzeit. Ich fand es damals auch super. Zwar höre ich immer mehr im Freundeskreis, dass die Kinder heute kaum noch Interesse daran haben aber ich könnte mir bei meinem Sohn vorstellen, dass es was für ihn ist.

Ich würd mich auf jeden Fall sehr freuen, wenn du mir ein paar Sachen nennen könntest, die ich mit ihm noch machen kann. Eines der Gesellschaftspiele, die wir haben ist Geolino von Selecta. Es ist eine Weltkarte, die aus Puzzelteilen besteht und die man erstmal zum spielen zusammen setzen muss. Auf jedem Kontinent befinden sich verschiedene Sehenswürdigkeiten und dazu gibt es passende Karten zum aufdecken. Jeder hat einen Stapel vor sich und muss immer schnellstens vor dem anderen Mitspielern die Sehenswürdigkeit der Karte auf dem Spielfeld entdecken und die dazugehörige Spielfigur (5 Stück/je eine pro Kontinent) schnappen. Er liebt dieses Spiel. Ebenso spielen wir auch Monopoly-Junior. Da kann er auch ein bißchen nebenbei rechnen. Kartenspiele etc. sowieso (Mau-Mau z.B., Memory, das übliche eben).

Die Sache mit Links und Rechts lernen wir gerade, er wird darin immer besser. Schleife noch nicht probiert, muss erstmal schauen, wie man das am besten erklärt und zeigt. Mach das schon so lange ohne drüber nach zu denken :D ...

Im Kindergarten besucht er schon seit einem Jahr den Musikkurs, ab September besucht er die städtische Musikschule. Hier lege ich großen Wert darauf, weil er sehr viel Spaß an der Musik hat. Bisher hatte er Kinderturnen was aufgrund meiner Vollzeitbeschäftigung leider ausfallen musste aber bald arbeite ich nur noch 30 Stunden und da wollten wir mal Fussball ausprobieren.

Freundschaften hat er viele und ist sehr offen und aufgeschlossen anderen Kindern gegenüber was etwas problematisch mit der Distanz ist. Heute waren wir z.B. unterwegs und nach kürzester Zeit hat er an der Bushaltestelle mit einem völlig wildfremden Mann den Rätselblock geübt... :frag

Also dann bin ich mal in freudiger Erwartung auf die nächsten Tipps von dir. :)
LG Gewitterhexe

rübli1211 Weiblich

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Sonntag, 20. Juni 2010, 02:07

ok , ich hab mir einen merkzettel geschrieben ( alte frauen brauchen sowas ;) ) und werde mir morgen und im laufe der nächsten tage gedanken machen..
die anderen haben sicher auch noch ideen

alles liebe
claudia

Gewitterhexe

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7

Sonntag, 20. Juni 2010, 02:15

Och, sowas brauchen nicht nur alte Frauen. Ich auch :D und ich bin noch unter 30, hihi.

Gute Nacht
Gewitterhexe
LG Gewitterhexe

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rübli1211 (20.06.2010)

marymoon Weiblich

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Sonntag, 20. Juni 2010, 06:40

Hallo Gewitterhexe,

ich kann zwar nicht so fachlich fundiert wie Rübli antworten, aber will dir nur sagen, dass wir meinen Sohn auch als Kann-Kind eingeschult haben - und es war richtig.

Die Beschreibung deines Sohnes hätte auch auf meinen gepaßt. Er ist einen Monat nach der Einschulung sechs Jahre alt geworden und auch der jüngste in seiner Klasse. Seine Entwicklung und Fähigkeiten waren ebenso ausgebildet wie die deines Sohnes (die Geschichte mit der Bushaltestelle und dem Rätselblock hätte auch bei uns so ablaufen können). Die Erzieherinnen und mein Gefühl hatten mir gesagt, dass es richtig wäre, ihn einzuschulen, da er sich im Kindergarten schon etwas gelangweilt hatte.

Bisher hat er auf den Zeugnissen in jedem Fach eine 2 gehabt. Nächstes Schuljahr kommt er in die fünfte Klasse (Gesamtschule) und ich hoffe, dass er so weiter macht wie an der Grundschule.

Das wird dir jetzt nicht wirklich weiterhelfen bei deiner Entscheidung, aber ich dachte mir, vielleicht ist es für dich ja auch ganz schön, mal zu hören, dass es bei jemandem die richtige Entscheidung war.

Dass du die richtige Entscheidung für deinen Sohn triffst, wünscht dir Marymoon


Ach ja, Edit merkt grad noch an, dass die Kinder bei uns im Kindergarten das Schleifebinden gelernt haben, das find ich auch absolut sinnvoll, frag mal nach, ob das bei euch nicht auch so gemacht wird. Kann ja sein, dass es mit den "Großen" geübt wird, die nächstes Jahr in die Schule kommen.
Und Mini-Lük haben wir auch noch, ich schau nachher mal nach.
Gruß, Mary :rainbow:

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Jule71 Weiblich

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Sonntag, 20. Juni 2010, 07:31

Ich kann nur sagen, wie es bei mir damals war! Ich war grad sechs geworden und meine Ma hat mich nach langem Zögern eingeschult und es auf ewig bereut!!
Ich war wohl so, wie du dein Kind beschreibst aber letztendlich doch noch nicht soweit! Ich war immer die Jüngste, die Kleinste und bin tatsächlich hinterher gehinkt!!
Muss ja nicht bei jedem Kind so sein! Häufig haben die Erzieherinnen eine sehr gute Einschätzung, einfach, weil sie den ganzen Tag mit deinem Kind zu tun haben!
Wünsche dir für deine Entscheidung alles Gute!!!

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Sonntag, 20. Juni 2010, 07:46

Hallo Gewitterhexe,

meine älteste (wird näächsten Monat 16), wurde damals auch auf Antrag eher eingeschult.

Allerdings muß ich dazu sagen, war damals der Sttichtag noch 30.06, und es ging um ein paar Tage, und trotzdem habe ich mir damals die Entscheidung nicht leicht gemacht.

Durch meine kleine (im März 6 geworden) habe ich letztes Jahr schon viele Eltern gesehen, deren Kinder mit 5 eingeschult wurden, zwangsweise (da der Stichtag zur Einschulung hier nun am 30. Oktober liegt)...und viele sind sehr sehr unglücklich damit.

Kann Kind hier in NRW würde heißen, das Kind wird nach Oktober erst 6 Jahre....

Für mich käme heute eine Kann Kind Entscheidung nicht mehr in Frage...nicht unter diesen Vorraussetzungen, wie sie heute gegeben sind.

Allerdings sage ich dazu, ich bin froh, diese Entscheidung heute nicht mehr treffen zu müssen. Bei der großen damals ging es um 23 Tage....

Und ich finde diese Einschulungstermine heute (bis Oktober 6 Jahre) sehr kritisch entgegen.

Kinder sollten Kinder bleiben dürfen.

Meine kleine ist 6 im März geworden, sie kann bereits im Zahlenraum bis 20 rechnen (addieren und subtrahieren), sie kennt alle Buchstaben, kann schon einiges schreiben(wird allerdings in der KiTa ja auch schon gelernt und vorrausgesetzt/erwartet als Schulkind)....wenn ich mir vorstelle, das sie dann ab Januar 2011 schon Englisch bekommt etc....ich finde es heftig, was mit unseren Kindern heutzutage gemacht wird.

@Gewitterhexe

Was sagen denn die Erzieher? Sie müssen doch Beobachtungsbögen führen (worin auch u.a. enthalten ist, wie es mit rechnen schreiben etc. aussieht)? (mich hat es geschockt, was heute von den Kindern in der KiTa bereits erwartet wird)

Ich würde erstmal auf jeden Fall ein ausgiebiges Gespräch mit den Erziehern suchen
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und das nennen sie ihren Standpunkt
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Sonntag, 20. Juni 2010, 07:48

Ein bißchen o.T.:
Aber noch besser als LüK finde ich die Flohbox. Kann man schon ab 4 Jahre einsetzen bis so ca.7-8 Jahre. Unsere Kids lieben die.

Meist tendiere ich dazu, dass Eltern und Kind sich das Jahr zusätzlich in der KiTa noch gönnen. Ich würde das Gespräch suchen und abklären, was den mittleren und Vorschulkindern in der KiTa noch angeboten wird
LG
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Es gibt Leute, die nur aus dem Grund in jeder Suppe ein Haar finden, weil sie davor sitzen und so lange den Kopf schütteln, bis eines hineinfällt.
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12

Sonntag, 20. Juni 2010, 07:49

Hallo Gewitterhexe,
ich kann auch von mir persönlich berichten.
Mein Sohn habe ich ein Jahr warten lassen.
Bei uns gab es die Vorschule,die er ein Jahr besucht hat.
Ihm hat das sehr gut getan.
Die Schulzeit ist so lang.
Ich persönlich würde das immer wieder so machen.

Lieben Gruß Petra

Donnerwetter Weiblich

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13

Sonntag, 20. Juni 2010, 09:22

Hallo Gewitterhexe,

ich würde es begrüßen, wenn man hier in Deutschland die Kinder mal "Kind sein" lassen würde. Sicher gibt es Kinder, für die eine frühe Einschulung gut ist, das ist allerdings nach meinen Erfahrungen ein ganz kleiner Teil.

Mein Zwerg war gerade 6 bei der Einschulung. Sollte er kein Abi/Studium in Erwägung ziehen (nicht schaffen, Aussetzer in der Pubertät ... ), dann ist er gerade 16 und muss sich für einen Beruf entscheiden, den er dann ein Leben lang ausüben muss (wenn wir den 2. Bildungsweg aussen vor lassen).

Gönn Deinem Kind doch die Zeit zur Entwicklung, es geht ja nicht nur um das "jetzt", sondern auch um die ganze Zeit, die folgt.

LG,
Donnerwetter
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Sonntag, 20. Juni 2010, 09:25

Meine beiden Großen sind wenige Tage nach der Einschulung 6 Jahre alt geworden. Bisher kann ich sagen, dass die Entscheidung richtig war.

Die Probleme, die Kind 1 mit Schule immer mal wieder hat, würde ich jetzt nicht auf die Einschulung als Kann-Kind schieben. Andere Eltern berichten ähnliches von ihren Kindern, die alle ganz unterschiedlich zur Schule gekommen sind.

Kind 3 hat im Winter Geburtstag und wird dann 5 Monate nach Einschulung 7. Mal sehen, wie das wird.

Es kommt auch immer sehr auf die Schule an, wie die damit umgeht. hier werden oft Kinder eingeschult, die dann erst 6 werden.

Ich finde auch nicht, dass die Kindheit mit Schulbeginn vorbei ist, wie es ja oft als Argument für längeren Verbleib im Kindergarten gebracht wird.
Wir haben ja nun mehrere Grundschulen hinter uns. Überall wurede sehr spielerisch an alles herangegangen, wirkliche Forderung für die Kinder gab es in meinen Augen nicht. Vielen Kindern (nicht nur meinen) war das eher langweilig. Und wenn ich sah, wie lange es brauchte, bis die Kinder mal anfingen, in ein Heft zu schreiben und nicht nur Buchstaben in A4-Größe auf Blätter zu malen... da war die große Lust auf Schule schon mal gedämpft. Kind kam nach Hause und jammerte, dass die Malerei aus dem Kindergarten nun weitergeht :lach

Hier bei uns zwar nicht, aber in vielen Grundschule wird doch mittlerweile eine flexible Eingangsphase gewählt, d.h. die Kinder bleiben je nach Notwendigkeit 2 oder 3 Jahre in den ersten beiden? Klassen. Vielleicht ist das ja auch eine Option?


VG
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Luchsie Weiblich

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Sonntag, 20. Juni 2010, 09:46

Ich persönlich würde (mit Ausnahme einer absoluten Hochbegabung) kein Kind frühzeitig einschulen lassen-

Die Kindheit ist eh verdammt kurz, und die Ansprüche an die Kids heute irre hoch. Jedes Jahr unbeschwertes Spielen würde ich meinen Kids gönnen-

Der einzige Vorteil ist, dass später problemlos (vom Alter her) ein Jahr wiederholt werden könnte- das ist ein Argument für die frühere Einschulung.

Eine schwerwiegende Entscheidung, die Du da fällen musst- ich habe mich bei meinem Sohn für das Jahr mehr Kindheit entschieden- kann aber eine andere Entscheidung durchaus nachvollziehen.

Edit sagt: wichtig finde ich nur, dass Du egal, welche Entscheidung du fällst, auch dahinter stehst- soll heissen, wenn Du ihn ein Jahr früher einschulst, dann vergiss diese Entscheidung sofort, wenn sie gefällt ist, und benutze sie dann in der Grundschule nicht laufend als "Grund" für jegliches, was nicht perfekt läuft ;) solche Eltern fand ich immer zum :kotz )
Lieber Gruss

Luchsie

Aus meiner tiefsten Seele, zieht mit Nasenflügelbeben
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Es ist doch interessant, wieviele von sich behaupten, mit beiden Beinen fest im Leben zu stehen. Ich gebrauche meine Beine lieber, um durch´s Leben zu gehen - das bringt mich weiter... ;-)

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marymoon Weiblich

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Sonntag, 20. Juni 2010, 10:14

Meine kleine ist 6 im März geworden, sie kann bereits im Zahlenraum bis 20 rechnen (addieren und subtrahieren), sie kennt alle Buchstaben, kann schon einiges schreiben(wird allerdings in der KiTa ja auch schon gelernt und vorrausgesetzt/erwartet als Schulkind)....wenn ich mir vorstelle, das sie dann ab Januar 2011 schon Englisch bekommt etc....ich finde es heftig, was mit unseren Kindern heutzutage gemacht wird.
Das kann ich so nicht unterschreiben. Uns wurde damals beim ersten Elternabend vor der Einschulung nahegelegt, diese Dinge doch bitte nicht mit den Kindern zu üben, denn dazu würden sie ja schließlich in die Schule kommen. Auch im Kindergarten wurde noch nicht gerechnet und geschrieben. Mal von einfachen Übungen zum Zahlenverständnis und dem Schreiben des eigenen Namens abgesehen, woran die meisten Kinder sowieso ein starkes Interesse haben, dies zu können. Und der Englischunterricht bei meinem Sohn war bisher auch eher spielerisch. Jetzt erst, im zweiten Halbjahr der vierten Klasse, haben sie angefangen, ernsthaft Vokabeln zu lernen.


Kinder sollten Kinder bleiben dürfen.
ich würde es begrüßen, wenn man hier in Deutschland die Kinder mal "Kind sein" lassen würde.
ich würde es begrüßen, wenn man hier in Deutschland die Kinder mal "Kind sein" lassen würde.
Ich verstehe diese Argumentation nicht. Warum ist ein Kind plötzlich
kein Kind mehr, nur weil es lernen darf? :hae:

Was hab ich mir damals alles anhören müssen: Ich würde dem Kind die Kindheit rauben; lernen müßte er noch lang genug; er wäre immer der Jüngste in der Klasse; das würde sich irgendwann rächen, spätestens, wenn er in die Pubertät kommt usw. usf. Ach ja, und das allertollste: alle hätten dann einen Führerschein, nur er nicht. :radab

Und ich kann nur sagen: Dem Kind geht's gut damit, er lernt immer noch eifrig und bei ihm war es die richtige Entscheidung.

Meine Tochter hat acht Tage nach ihm Geburtstag, wäre dann also (in fünf Jahren) wahrscheinlich auch ein Kann-Kind. Aber darüber mache ich mir Gedanlen, wenn es soweit ist. Vielleicht stellt sich die Frage bei ihr gar nicht.

Denn genauso wenig, wie ich eine frühzeitige Einschulung ablehne, sehe ich diese als ein unbedingtes Muß an.

Aber man muß eben ganz genau auf sein eigenes Kind schauen, ob es dafür reif genug ist oder nicht und ob es in die Schule möchte. Meiner hat damals ernsthaft darum gebeten, nicht mehr in den Kindergarten zu müssen - dort würde er einfach nichts mehr lernen.
Gruß, Mary :rainbow:

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Sonntag, 20. Juni 2010, 10:21

Mir fällt noch etwas zu dem Thema ein:

Bei uns in der Grundschule werden die erste und die zweite Klasse gemeinsam unterrichtet, so dass es möglich ist, den Unterrichtsstoff der ersten zwei Schuljahre auch in einem Zeitraum von drei Jahren zu lernen, ohne den Klassenverband und die Klassenlehrerin wechseln zu müssen.
Außerdem haben die Kinder garantierten Unterricht (wirklich Unterricht, nicht nur garantierte Betreuung) von 8.00 Uhr bis 13.00 Uhr - was mehr Wochenstunden als üblich bedeutet - dafür aber in den ersten zwei Schuljahren keine Hausaufgaben. Somit steht der komplette Nachmittag zur freien Verfügung.
Gruß, Mary :rainbow:

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Sonntag, 20. Juni 2010, 11:10

Meine kleine war auch in Kannkind, sie ist im Oktober sechs geworden und wir haben sie da noch nicht eingeschult. Das war für uns eine sehr gute Entscheidung. Sie war Zwar ansich soweit das sie es ind er Schule hätte packen können vom Lernstoff her und Vom begreifen, aber mir fehlte noch so die andere Seite, sie konnte noch nicht so gut sich auseinandersetzen mit anderen, und mit anderen Konfliktsituationen auch nicht,
ich habe diese Entscheidung nicht bereut, sie hat ein super tolles erstes schuljahr jetzt hinter sich gebracht, trotz der schwierigen situation im letzten jahr.

Iceshine Weiblich

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Sonntag, 20. Juni 2010, 14:36

Meine kleine ist 6 im März geworden, sie kann bereits im Zahlenraum bis 20 rechnen (addieren und subtrahieren), sie kennt alle Buchstaben, kann schon einiges schreiben(wird allerdings in der KiTa ja auch schon gelernt und vorrausgesetzt/erwartet als Schulkind)....wenn ich mir vorstelle, das sie dann ab Januar 2011 schon Englisch bekommt etc....ich finde es heftig, was mit unseren Kindern heutzutage gemacht wird.
Das kann ich so nicht unterschreiben. Uns wurde damals beim ersten Elternabend vor der Einschulung nahegelegt, diese Dinge doch bitte nicht mit den Kindern zu üben, denn dazu würden sie ja schließlich in die Schule kommen. Auch im Kindergarten wurde noch nicht gerechnet und geschrieben.


So kannte ich es auch von den großen....aber inzwischen hat sich viel geändert.

Es gibt Elternsprechtage im Kindergarten, wo die Erzieher mit den Eltern die Beobachtungsbögen durchgehen....

das Kind kann im Zahlenraum bis 20 gut rechnen, nur minus nehmen klappt noch nicht so gut etc....
schreiben kann es seinen Namen, mehr aber noch nicht

So sieht es heute in den Kindergärten aus...und das ist keine Marotte die nur die KiTa meiner kleinen macht, das sind Vorschriften für die Erzieher
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vatertochterduo Männlich

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20

Sonntag, 20. Juni 2010, 14:42

ist zwar schon 6 und kein Kann Kind aber ich kann von mir sprechen.

Bin auch mit 5 Eingeschult worden.
September Schulbeginn. Mitte Oktober 6.

Manchmal habe ich es bereut da ich immer der jüngste war und anfangs auch kleiner.
Letztendlich habe ich es nicht bereut da ich 1 Jahr früher fertig war.
Üben finde ich nicht gut denn man langweilt sich in der Schule.
Wenn es nach Zahlen und Buchstaben geht könnt meine schon seit 1 Jahr in der Schule sein aber das sollte man noch nicht fördern solange man keine Klasse überspringen darf.
Ich war aus Langeweile immer ein Problemkind. Der Klassenkasper.
Wenn man sein Ziel nicht kennt , ist kein Weg der richtige.

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21

Sonntag, 20. Juni 2010, 14:45

Meine kleine ist 6 im März geworden, sie kann bereits im Zahlenraum bis 20 rechnen (addieren und subtrahieren), sie kennt alle Buchstaben, kann schon einiges schreiben(wird allerdings in der KiTa ja auch schon gelernt und vorrausgesetzt/erwartet als Schulkind)....wenn ich mir vorstelle, das sie dann ab Januar 2011 schon Englisch bekommt etc....ich finde es heftig, was mit unseren Kindern heutzutage gemacht wird.
Das kann ich so nicht unterschreiben. Uns wurde damals beim ersten Elternabend vor der Einschulung nahegelegt, diese Dinge doch bitte nicht mit den Kindern zu üben, denn dazu würden sie ja schließlich in die Schule kommen. Auch im Kindergarten wurde noch nicht gerechnet und geschrieben.


So kannte ich es auch von den großen....aber inzwischen hat sich viel geändert.

Es gibt Elternsprechtage im Kindergarten, wo die Erzieher mit den Eltern die Beobachtungsbögen durchgehen....

das Kind kann im Zahlenraum bis 20 gut rechnen, nur minus nehmen klappt noch nicht so gut etc....
schreiben kann es seinen Namen, mehr aber noch nicht

So sieht es heute in den Kindergärten aus...und das ist keine Marotte die nur die KiTa meiner kleinen macht, das sind Vorschriften für die Erzieher



Mal wieder eine Verallgemeinerung!

Zumindest hier bei uns (auch NRW) findet das so überhaupt nicht statt.

rübli1211 Weiblich

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Sonntag, 20. Juni 2010, 14:46

wenn ich mir unsere erstklässler so anschaue , da kann so gut wie kein kind rechnen ( ausnahmen bestätigen wie immer die regel)
sie können größtenteils ihren namen schreiben und einige ziffern benennen und etwas zählen

wie es mit der flexiblen eingangsphase aussieht kann ich nicht beurteilen , da sich unser lehrerkollegium dagegen ausgesprochen hat

auch kenne ich keinen kindergarten , wo von den kindern verlangt wird, zu rechnen ,zu lesen oder zu schreiben

wenn lehrer unserer schule in die kindergärten gehen , um die kinder zu testen ( delfin4) geht es vor allem um die sprachkompetenz

lg rübli

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Sonntag, 20. Juni 2010, 14:54

Zumindest hier bei uns (auch NRW) findet das so überhaupt nicht statt.[/quote]

Ich werde Morgen mal nachfragen, weil unsere Erzieher haben ganz klar gesagt, das sie verpflichtet sind diese Beobachtungsbögen zu führen und in Einzelgesprächen zu besprechen.

Weiß nicht ob es vielleicht den Hintergrund hat, das es in NRW ja nun keine Vorschule mehr gibt, und man sein Kind ja auch nicht zurückstellen kann....
Der Horizont vieler Menschen ist ein Kreis mit dem Radius Null
und das nennen sie ihren Standpunkt
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ulla67 Weiblich

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Sonntag, 20. Juni 2010, 15:00

Iceshine,

ich hatte dich so verstanden, dass die Erzieher auch entsprechend mit den Kindern arbeiten, dass sie lesen, rechnen schon lernen... Solche Förderung meinte ich, die hier absolut nicht passiert.

Diese Beobachtungsbögen gibt es allerdings auch. allerdings weigere ich mich, extra zu einem Elternsprechtag zu gehen (vormittags - müßte ich Urlaub nehmen, außerdem hat der Kindergarten da komplett geschlossen) und so kann ich nicht sagen, was es mit diesen Beobachtungsbögen auf sich hat :D


VG
ulla67

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Sonntag, 20. Juni 2010, 15:17



Diese Beobachtungsbögen gibt es allerdings auch. allerdings weigere ich mich, extra zu einem Elternsprechtag zu gehen (vormittags - müßte ich Urlaub nehmen, außerdem hat der Kindergarten da komplett geschlossen) und so kann ich nicht sagen, was es mit diesen Beobachtungsbögen auf sich hat :D



ich persönlich würde mir dafür die zeit nehmen ( auch einen urlaubstag opfern) da es ja um die entwicklung meines kindes gehen würde...
ich kann aber nur für mich sprechen

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Sonntag, 20. Juni 2010, 15:22

Bei uns in der Grundschule werden die erste und die zweite Klasse gemeinsam unterrichtet, so dass es möglich ist, den Unterrichtsstoff der ersten zwei Schuljahre auch in einem Zeitraum von drei Jahren zu lernen
Das stimmt- ist auch wirklich gut, um jedem Kind sein eigenes Lerntempo zu ermöglichen. Aber genauso wie ein Kind die Eingangsstufe in 3 Jahren (oder 2 Jahren) durchlaufen kann, ist es ebenso möglich die Eingangsstufe in nur einem Jahr zu durchlaufen.

Das wäre für mich wohl die Option, die mir die Qual der Wahl einer früheren Einschulung abnehmen würde. Mein Kind würde noch ein weiters Jahr im KIGA verbringen. Alles, was es lernen möchte, soll es lernen- aber noch im Schonraum des Kindergartens. Die Zeit zum Spielen soll noch im Vordergrund stehen.

Wird das Kind dann eingeschult, wird sich recht schnell zeigen, ob es im ersten Schuljahr so viel Unterrichtsstoff- auch auf Grund seines Vorwissens- bewältigen kann (Stoff der 1. und 2. Klasse), um danach vielleicht in die Klasse 3 zu wechseln .

Andersrum, früh einschulen mit der Option der dreijährigen Schuleingangsphase, wäre mir zu kriminell. Zwar hat das Kind ja 3 Jahre Zeit um den Stoff von 2 Schuljahren zu erlernen, wird aber gerade im ersten Schulbesuchsjahr viel Misserfolg erleben, da die meisten anderen das "normale" Lerntempo anschlagen und es selbst vielleicht hinten dran hängt...

LG Koralle :wink

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ulla67 Weiblich

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27

Sonntag, 20. Juni 2010, 15:32



Diese Beobachtungsbögen gibt es allerdings auch. allerdings weigere ich mich, extra zu einem Elternsprechtag zu gehen (vormittags - müßte ich Urlaub nehmen, außerdem hat der Kindergarten da komplett geschlossen) und so kann ich nicht sagen, was es mit diesen Beobachtungsbögen auf sich hat :D



ich persönlich würde mir dafür die zeit nehmen ( auch einen urlaubstag opfern) da es ja um die entwicklung meines kindes gehen würde...
ich kann aber nur für mich sprechen


Grundsätzlich gebe ich dir recht, allerdings macht es mir mein Kind da sehr einfach, was seine Entwicklung angeht. Da brauche ich mir (im Moment) keine Gedanken drum zu machen und komme auch ohne die Beurteilung der Erzieher aus. Das liest sich sicher etwas eigenartig, hat aber vor allem auch mit der Gesamtsituation im Kindergarten zu tun - führt aber hier zu weit. und Urlaub ist wirklich schwierig, da brauche ich alle Tage, um mit den Ferien einigermaßen hinzukommen.

VG
Ulla67

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Sonntag, 20. Juni 2010, 15:43

auch kenne ich keinen kindergarten , wo von den kindern verlangt wird, zu rechnen ,zu lesen oder zu schreiben

Ist auch nicht die Aufgabe des KiGas. Sie sind dafür da, dass u.a. mathematische Vorläuferkompetenzen erworben werden, gilt natürlich auch fürs schreiben.


Diese Beobachtungsbögen gibt es allerdings auch. allerdings weigere ich mich, extra zu einem Elternsprechtag zu gehen (vormittags - müßte ich Urlaub nehmen, außerdem hat der Kindergarten da komplett geschlossen) und so kann ich nicht sagen, was es mit diesen Beobachtungsbögen auf sich hat


Wenn die KiTa doch eh zu hat, musst du dann nicht auch Urlaub nehmen? :hae: Obwohl ich die Regelung an sich schon merkwürdig finde. Wir haben Elternsprechtage bei laufendem Betrieb. Vielleicht kannst du ja mal einen extra-Termin ausmachen?

Vielleicht kannst du ja einen
Es gibt Leute, die nur aus dem Grund in jeder Suppe ein Haar finden, weil sie davor sitzen und so lange den Kopf schütteln, bis eines hineinfällt.
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Sonntag, 20. Juni 2010, 16:23

mini - milka ist nächstes jahr ( 2011 ) auch ein sogenanntes " Kann - Kind "


d.h. Einschulung im September und im November wird er 6 jahre alt....


bisher bin ich - für mich und auch im sinne für ihn - der auffassung, dass er erst im darauffolgenden jahr ( 2012 ) eingeschult werden soll...

er hat in vielen bereichen noch einiges zum aufarbeiten....und ich möchte ihm die zeit dazu lassen und ihn nicht unter druck setzen...


ich weiss auch, dass er innerhalb eines jahres vieles aufarbeiten kann....aber er soll dieses " Kind - sein - dürfen " noch geniessen können

....die schulzeit wird noch lang und hart genug sein...
~ Du lächelst - und die Welt verändert sich. ~
Buddha


Der Mensch, der dir, ohne dich zu berühren, ohne mit dir zu sprechen

ein Lächeln in's Gesicht zaubert, sollte der sein, dem du dein Herz schenkst.





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Sonntag, 20. Juni 2010, 17:24

Hatte auch ein Kann-Kind

...und so wie du habe ich hin und her überlegt. Nachdem wir aber dann im letzten Kindergartenjahr umgezogen sind und ein Wechsel anstand, hatte ich erst gedacht, ich lasse ihn lieber noch zwei Jahre im Kindergarten. Aber schon nach ca. 2 Monaten wurde ich vom Kindergarten angesprochen, dass mein Kind in die Schule gehört. Emotional und wie von der Intelligenz her, einfach schon zu weit ist, er leiden würde, wenn er noch bleiben müßte, während alle seine Freunde in die Schule kämen, die ja gar nicht weiter waren, wie er. Nur eben ein paar Monate älter. Nach langem überlegen haben wir uns dafür entschieden. Er kam so wie hier schon mal erwähnt in eine Jahrgangsübergreifende Klasse und das bedeutet nicht, dass er in drei Jahren den Stoff machen muß, sondern nur, dass wenn er sitzen bleibt, eben die Möglichkeit hat in seinem Klassenverband zu bleiben.

Ich habe in den erste 2 Monaten ca. manchesmal gedacht, alles falsch gemacht zu haben. Aber diese Zweifel bezogen sich mehr auf die Jahrgangsübergreifende Klasse eben weil er ja schon der jüngste war und dann noch die Kinder der 2. Aber es hat ihm gut getan. Die frühzeitige Einschulung haben wir nie bereut. Er gehört zu den besten in seiner Klasse, ist in Mathe weiter als die anderen und auch, wenn er das erste halbe Jahr noch in Deutsch an einem Förderprogramm teilnahm (er konnte g und k nicht deutlich hörbar aussprechen), so ist er auch in Deutsch mittlerweile ein 1-2er Kanditat. Es gibt Kinder in seiner Klasse, die sind 8 Monate älter und noch älter. Aber den Unterschied merkt man nicht.

Er kommt jetzt in die dritte Klasse und ich bin wirklich erleichtert, dass ich ihn in die Schule gegeben habe, aber er wollte auch. Er hat gebettelt nach mehr. Und er ist nicht das einzige Kann-Kind was ich kenne. Ich muß da widersprechen, dass es dem Großteil damit schlecht geht. Die meisten haben das super gemeistert und gehören zu den Klassenbesten. Ich weiß das viele sagen man muß seinem Kind die Kindheit gönnen, aber ich bin auch der Meinung, dass ich ein Kind seinen Bedürfnissen nach fördern muß, denn ansonsten wird es über kurz oder lang unglücklich.

Am Ende kannst nur du ganz alleine wissen, wie dein Kind ist, höre auf dein Gefühl, aber nicht auf andere. Das was ich nur empfehlen kann ist ein Gespräch mit dem Kindergarten, die wissen oft einfach auch am besten, wie sich dein Kind in der Gemeinschaft verhält und wie es neues aufnimmt. Ich wünsche dir ganz viel Glück für diese Entscheidung.

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marymoon (20.06.2010)

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