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Jinx Kingsley

unregistriert

1

Mittwoch, 2. Januar 2013, 11:12

Unfall mit Sachschaden, Fahrerflucht...

Heute morgen klingelte es Sturm, die Polizei. Ob denn der "dort" geparkte Wagen mit dem Kennzeichen .... meiner wäre. Ich solle mir doch was Warmes anziehen und die Fahrzeugpapiere holen. Gesagt getan.

Wir schlichen also zu meinem Wagen und zum Glück ist "nur" der Kotflügel im Eimer und der Spiegel zerkratzt. Ich hatte schlimmeres erwartet. Die noch frischen Spuren führten zu dem Wagen, der vor meinem parkte. Polizei nahm Maß, kontrollierte die Lackspuren und es scheint alles zusammenzupassen. Polizei sagt, der Wagen sei es gewesen. Ich solle mich morgen mit der Vorgangsnummer an das Revier wenden, damit ich alles weitere erfahre. Verfahren läuft also bereits.

Soweit so gut. (Oder auch nicht).

Weiß jemand, worauf ich mich jetzt alles einstellen muß?

Jetzt fangen meine Probleme an.
Der Wagen gehört einem Bekannten, Frührentner, krank, seine Frau verreckte vor sechs Wochen elendig an Krebs, er verliert gerade seine Wohnung etc., ist also sowieso am Ende, ich vermute ein Alkoholproblem. Zahlungsfähig ist er also nicht.

Soll ich ihn jetzt vorwarnen? Damit er was machen kann? Sich ausnüchtern und sich selbst stellen? So nach dem Motto "Ist letzte Nacht passiert, ich habs nicht gemerkt" oder "Ich weiß, daß der Wagen Jinx gehört und wollte sie anrufen" (Damit wäre die Fahrerflucht abgeschwächt?)

Ich will ihm ja nicht Böses, seine Versicherung wird für den Schaden nicht aufkommen (wenn er wirklich alkoholisiert war) und er kann den Schaden nicht begleichen. Ich bekomme also so oder so nichts, aber ich will ihm auch nicht weiter schaden oder ihm eins reinwürgen.

Welche Möglichkeiten hat er?

Shielover

unregistriert

2

Mittwoch, 2. Januar 2013, 11:20

Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort ist es so oder so. Und meines Wissens tritt die Versicherung auch dann ein, selbst wenn sie es nicht müsste, wenn der Unfallverursacher definitiv nicht zahlungsfähig ist. Die Versicherung wird dann irgendwie versuchen, das Geld von ihm wiederzubekommen. Aber der Geschädigte (in diesem Fall Du) soll darunter nicht leiden.

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3

Mittwoch, 2. Januar 2013, 11:21

Hallo Jinx,
deine guten Absichten in Ehren, aber der Mann hat verschiedene Delikte begangen...

Fahren unter Alkoholeinfluss (ok, kann ihm die Polizei nicht nachweisen, dazu hätten Sie ihn sofort erwische müssen)
Fahrerflucht (da er sich ja vom "Tatort" entfernt hat)
Sachbeschädigung (war ja schließlich dein Auto)

Die Versicherung kommt auf jeden Fall für deinen Schaden auf.
Ich würde, auf jeden Fall zu ihm hingehen und ihn vom Polizeieinsatz in Kenntnis setzen, damit er von sich aus die Polizei aufsuchen kann.
Und wenn man noch so viele Schicksalsschläge zu verkraften hat... das rechtfertigt nicht, das Eigentum anderer zu Beschädigen. Wie heißt das doch noch so schön...
Auf Einzelschicksale kann keine Rücksicht genommen werden... hart, ja...
Aber hast du so viel Geld zu verschenken, das du den Schaden selbst regulierst und dir dann noch denkst... der arme Mann???
Er muss schon für seine Fehler gradestehen.
lg
Kila
Homo homini lupus est

Gott vergibt, ich nicht

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tex-berlin

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4

Mittwoch, 2. Januar 2013, 11:43

Ich würde keinen Kontakt aufnehmen...
Über die Versicherung wird es mehr oder weniger anonymisiert abgewickelt...
Dann bist du aussen vor...
Und das Strafverfahren kannst du eh nicht mehr aufhalten...

Manche Dinge werfen einen halt aus der Bahn...
Stell dir vor, er hätte dein Kind besoffen angefahren, statt dein Auto.
Würdest du dann auch noch so gelassen reagieren?

Suff und Auto passen halt nicht zusammen....egal welche Umstände einen dazu treiben...

Poi_son

unregistriert

5

Mittwoch, 2. Januar 2013, 11:47

Ich erlaube mir noch einzuwerfen, dass der andere Fahrer, wenn er das Auto schon kennt, sich auch von sich aus bei der Besitzerin hätte melden können. Allerdings fehlt mir, wenn Alkohol im Spiel ist, jegliches Verständnis, entweder trinken ODER fahren!

Bis jetzt ist es nur Sachschaden und möglicherweise wacht er durch den Vorfall ja auf und es wird Schlimmeres vermieden.

6

Mittwoch, 2. Januar 2013, 11:47

Hi,

wenn er sich innerhalb (ich glaube) 36 Stunden bei der Polizei stellt, so ist die Strafe wegen Unfallflucht geringer.

Gruß
babbedeckel
Die Männer, die mit den Frauen am besten auskommen, sind dieselben,
die wissen, wie man ohne sie auskommt. (Charles Baudelaire)

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Sarek

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7

Mittwoch, 2. Januar 2013, 11:53

Über die Versicherung wird es mehr oder weniger anonymisiert abgewickelt...
Dann bist du aussen vor...


Im Gutachten steht der Halter drin. Nix anonym.

Auch muss man erst wissen welche Versicherung. http://www.gdv-dl.de/zentralruf.html

Meine Frage woher weiß die Polizei von dem Unfall?
--
Gruß Stephan

Liebe ist die einzige Währung die nach dem Tod nicht wertlos wird.

Poi_son

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8

Mittwoch, 2. Januar 2013, 12:00

Über die Versicherung wird es mehr oder weniger anonymisiert abgewickelt...
Dann bist du aussen vor...


Im Gutachten steht der Halter drin. Nix anonym.

Auch muss man erst wissen welche Versicherung. http://www.gdv-dl.de/zentralruf.html

Meine Frage woher weiß die Polizei von dem Unfall?


Möglicherweise ist ihnen im Vorbeifahren der Schaden aufgefallen.

Volleybap

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9

Mittwoch, 2. Januar 2013, 12:07

Du selbst wirst von der Haftpflichtversicherung des Verursachers den Schaden ersetzt bekommen. Ob die sich das Geld vom Verursacher zurück holt, betrifft dich nicht.
Dem Fahrer selbst kannst du schon einen "Hinweis" geben und auch sagen, dass die Polizei von sich aus aktiv geworden ist. Man mussjemandem, der bis zum Halse im Mist steckt nicht auch noch weiter unterdöppen ...
Der Mann braucht wohl eindeutig Hilfe. Die wirst du nicht leisten können.Aber vielleicht mit ein Anstoß sein, dass er sie sich an kompetenter Stelle holt.
Liebe Grüße


Bap


Wir können unser Leben nicht neu formatieren, ein anderes Betriebssystem aufspielen und alles wieder neu beginnen. Erst wenn man sich den Fehlern der Vergangenheit stellt, kann man positiv in die Zukunft blicken.

10

Mittwoch, 2. Januar 2013, 12:09

Möglicherweise ist ihnen im Vorbeifahren der Schaden aufgefallen.


Das wäre aber sehr ungewöhnlich. Ich denke da hat ein Zeuge die Polizei angerufen.

L.G. Tani

Poi_son

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11

Mittwoch, 2. Januar 2013, 12:11

Möglicherweise ist ihnen im Vorbeifahren der Schaden aufgefallen.


Das wäre aber sehr ungewöhnlich. Ich denke da hat ein Zeuge die Polizei angerufen.

L.G. Tani


Kann auch sein, aber bei uns haben die grünen Freunde schon öfters geklingelt, wenn unser Rückspiegel mal wieder im Eimer war. Ich denke schon, dass denen ab und zu was auffällt.

Alessandria

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12

Mittwoch, 2. Januar 2013, 12:14

Du selbst wirst von der Haftpflichtversicherung des Verursachers den Schaden ersetzt bekommen. Ob die sich das Geld vom Verursacher zurück holt, betrifft dich nicht.
Dem Fahrer selbst kannst du schon einen "Hinweis" geben und auch sagen, dass die Polizei von sich aus aktiv geworden ist. Man mussjemandem, der bis zum Halse im Mist steckt nicht auch noch weiter unterdöppen ...
Der Mann braucht wohl eindeutig Hilfe. Die wirst du nicht leisten können.Aber vielleicht mit ein Anstoß sein, dass er sie sich an kompetenter Stelle holt.


Kann ich so unterschreiben udn so würde ich auch handeln.

13

Mittwoch, 2. Januar 2013, 12:41

Hi,
Man mussjemandem, der bis zum Halse im Mist steckt nicht auch noch weiter unterdöppen ...
so sehe ich das auch !

Übrigens die 36 Stunden oben stimmen nicht, sondern es sind 24 Stunden !
Hier nachzulesen ...

Gruß
babbedeckel
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14

Mittwoch, 2. Januar 2013, 12:44

Möglicherweise ist ihnen im Vorbeifahren der Schaden aufgefallen.
Oweia dann müsste ich jede 2.te Nacht rausgeklingelt werden.
--
Gruß Stephan

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15

Mittwoch, 2. Januar 2013, 12:46

Oweia dann müsste ich jede 2.te Nacht rausgeklingelt werden.


Wieso?...parkst du dein Auto auf der Autobahn :lach

Sarek

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16

Mittwoch, 2. Januar 2013, 12:51

Wieso?...parkst du dein Auto auf der Autobahn
Nein aber sieht so aus!
--
Gruß Stephan

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17

Mittwoch, 2. Januar 2013, 13:00

Meins stand 6 jahre lang am Hauptbahnhof, da vor dem Haus nicht geparkt werden durfte...
Habe es ohne Kratzer und Lackschäden gekauft... nach 6 jahren wäre ne Generalrestaurierung fällig gewesen...
aber nicht, das sich auch nur einmal einer gemeldet hätte :amok: :nawarte:
lg
Kila
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18

Mittwoch, 2. Januar 2013, 13:02

Vielleicht kannst du ja auch mit dem Mann Kontakt aufnehmen und ihm vom Besuch der Polizei berichten. Wenn er sich einsichtig zeigt gibt es ja vielleicht eine Möglichkeit, dass du noch einen Zettel von ihm im Briefkasten findet, mit dem er dir den Schaden gemeldet hatte und der dir zwischen deiner Post bisher nicht aufgefallen war.

TinaNB

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19

Mittwoch, 2. Januar 2013, 13:14

Au weh, wenn die Polizei es herausbekommt, dass du wissendlich den Verursacher verschweigst, dann bekommst du noch ein Problem.
Nur so nebenbei bemerkt.
Hast Du fragen zum Weißen Ring?
Du kannst Dich gerne an mich wenden. Danke für dein Vertrauen. Wir helfen Opfern von Kriminalität.

20

Mittwoch, 2. Januar 2013, 13:14


Jetzt fangen meine Probleme an.
Der Wagen gehört einem Bekannten, Frührentner, krank, seine Frau verreckte vor sechs Wochen elendig an Krebs, er verliert gerade seine Wohnung etc., ist also sowieso am Ende, ich vermute ein Alkoholproblem. Zahlungsfähig ist er also nicht.

Soll ich ihn jetzt vorwarnen? Damit er was machen kann? Sich ausnüchtern und sich selbst stellen? So nach dem Motto "Ist letzte Nacht passiert, ich habs nicht gemerkt" oder "Ich weiß, daß der Wagen Jinx gehört und wollte sie anrufen" (Damit wäre die Fahrerflucht abgeschwächt?)


wenn er unter Alk gefahren ist - sorry, diesmal war es dein Kotflügel, das nächste Mal ist es ein Kind

Entweder zahlt seine Versicherung und wenn nicht, kannst du ihm den Schaden erlassen - aber die Konsequenzen muss er schon tragen

MyMarlena

unregistriert

21

Mittwoch, 2. Januar 2013, 13:31

Hi!

Da ist ja ganz viel Vermutung dabei und noch nichts klar. Die Polizeit hat ermittelt...wer hat sie angerufen? Anscheinend gibt es einen Zeugen, oder jemand der auch.. Vermutungen anstellt. Ich würde erstmal in mich gehen, und mich fragen, wie betroffen mich das Schicksal dieses Menschen macht und wieviel Verantwortung ich übernehmen will. Woher kommt die Vermutung, dass er ein Alkoholproblem haben könnte? Schleppt er leere Flaschen zum Container, torkelt er zu seinem Auto, hat er eine Fahne, wenn man ihn auf der Straße anspricht?...was ist der Auslöser der Annahme? Das einfach nur zur eigenen Klarheit.

Es ist auch möglich, dass er den Wagen stocknüchtern angefahren hat, mit dem Gedanken...mir doch egal...ist nur Blech...mein Leben ist sowieso nicht mehr lebenswert" Der Mann kann genauso depressiv sein, geschockt, betäubt, psychotisch. Alles ist möglich. Ich finde, zuerst mal gilt: "in dubio pro reo" und dann " wie weit will ich gehen?" mal ganz abgesehen vom Auto. Sage ich etwas, wenn ich einen Mann mit Kummer betrunken in sein Auto steigen sehe? Geht mich das was an? Wieviel Mut habe ich? Spreche ich das an?
Ich finde es ja immer noch besser, solche Angelegenheiten erstmal ohne Justitia zu regeln. Erst kommunizieren, bei Misserfolg anzeigen...

Mich stösst dieses hinter der Gardine stehen und denunzieren sehr ab. Anonym anzeigen, lästern, nicht helfen, nur das Materielle sehen etc. Aber auch Menschen, die hilfsbereit sind, müssen auf sich achten, damit sie nicht unter die Räder kommen. Ich würde wirklich ganz in Ruhe in mich gehen und schauen, wie ich zu der Sache stehe, dann handeln. Finde die Frage aber schon mal sehr verantwortungsbewusst und freue mich, dass sie gestellt wurde.

Alles Gute!

Jinx Kingsley

unregistriert

22

Mittwoch, 2. Januar 2013, 14:31

Danke erstmal für Eure schnellen Antworten.

Inzwischen kann ich mir das eine oder andere zusammenreimen. Heute morgen muß ein Nachbar die Polizei gerufen haben, weil sein neuer BMW beschädigt war. Polizei kam, nahm den Schaden auf und da es sich um den ersten Wagen von 5 in der Straße gehandelt haben muß, werden die wohl geschaut haben, ob weitere Fahrzeuge beschädigt wurden. Klingt für mich auch logisch und effizient, denn so können die sich weitere Fahrten hierher sparen. Dabei wurden sie auf meinen Wagen aufmerksam, wie gesagt, Kotflügel und Spiegel. Frische Unfallspuren. Der BMW war auch nicht mehr da, als ich dazukam.
Dieses Klingeln und "ist das ihr Wagen" passiert hier ab und zu und finde ich völlig ok, obwohl ich jedesmal fast einen Herzkasper bekomme.

Mir wäre das nie im Leben aufgefallen, weil mein Wagen ohnehin als Totalschaden (Unfall vor 13 Monaten) gilt. Daher "lohnt" sich die Reparatur ohnehin nicht - so wird auch die Versicherung argumentieren. Außerdem ist mein Wagen als Garagenwagen gemeldet.

Ob er betrunken war oder nicht - keine Ahnung - ich kann nur spekulieren. Ich gehe davon aus - aber das muß ja nichts heißen.

@Shielover,
erfahrungsgemäß wollen Versicherungen nicht bezahlen und feilschen um jeden Cent. "Leiden" werde ich so oder so und bis die einen Gutachter schicken und ich dann die paar Kröten sehe, wird locker ein halbes Jahr vergehen. Sollte es sich herausstellen, daß er betrunken war, wird die Versicherung sich so richtig quer stellen und da er nicht zahlen kann, werden die die Zahlung solange wie möglich hinauszögern.

Was die Fahrerflucht angeht... Man muß sein Opfer bei einem "Einparkschaden" ausfindig machen (er kann den Wagen ja zuordnen und weiß, wo ich wohne) und kann einen Sachschaden auch ohne Polizei mit mir regeln. Von daher sehe ich das jetzt nicht so arg als Fahrerflucht an. Fahrerflucht unterstellt ja eine bewußte Handlung, also der Flüchtende weiß, daß er einen Unfall gebaut hat. Aber dann parkt man doch nicht unmittelbar vor dem Fahrzeug, das man gerammt hat. Da würde dafür sprechen, daß er den Unfall wirklich nicht bemerkt hat. Hätte er flüchten wollen, hätte er seinen Wagen doch wohl schuldbewußt in seine Garage gestellt. Die hätten den Wagen "nie" gefunden oder zuordnen können.

@Kilashandra,
Türlich sollte er für seine Fehler geradestehen. Aber irgendwo sollte mein Schaden und mein daraus entstehender Ärger sich mit seiner Strafe irgendwie die Waage halten.

@tex-berlin,
Ich reagiere nur deswegen so gelassen, weil eigentlich nicht viel passiert ist. Ich weiß ja auch nicht, ob er besoffen gefahren ist, ob ein gewisser Restalkohol im Blut nachzuweisen wäre (das muß schließlich Neujahr passiert sein) oder ob er einfach nicht einparken kann.

Suff und Auto passen für mich auch nicht zusammen, wer sich besoffen hinters Steuer setzt, sollte seinen Führerschein abgeben, keine Frage. Egal, was die Gründe derjenige zu haben meint.

@Poi_son,
Ich würde spontan behaupten, daß er den Unfall gar nicht gemerkt hat. Ich gabe zu, daß mir das auch schon passiert ist. Damals muß ich mich mit einen Schneehügel angelegt haben. Gemerkt habe ich den "Unfall" damals auch nur, weil die Stoßstange nicht mehr so Original aussah.

@babbedeckel,
Laut Internet gilt diese Sich-Innerhalb-von-24-Stunden-melden-Regelung und kann sich strafmildernd auswirken. Da die Polizei ihn vorher "gefunden" hat, wird ihm das nichts nutzen, aber es ist für ihn eine Möglichkeit. Strafen für Fahrerflucht sind bei geringen Sachschäden sowieso nicht so hoch und ich "gewinne" ja nichts, wenn er zwei Monate länger zum Fußgänger degradiert wird.

@Sarek,
Beide Wagen sind bei der gleichen Versicherung und die Polizei wurde von dem Dritten Unfallbeteiligten gemeldet.

@Volleybap,
Da ich den Mann und seine Probleme zumindest ansatzweise kenne, denke ich ebenso. Er ist mit der Nachlassregelung ohnehin überfordert, dazu kommt, daß er aus der Wohnung rausmuß, daß heißt er schlägt sich mit diversen Ämtern herum, sucht eine neue Wohnung, muß die Sachen seiner Frau entsorgen... Nach 17 Jahren Beziehung, ihrem langsamen qualvollen Tod darf ihn das ruhig aus der Bahn werfen. Ich denke, wenn er aus der Wohnung raus ist und er sich anderswo neu eingerichtet hat, wird er sich entweder Hilfe suchen oder sich wieder fangen.
Ich will mir auch nicht seine Probleme aufhalsen - aber ihm auch keine weiteren zufügen.

@Luimiere,

Da ich gestern keine Post bekommen hätte und die Polizei 5 Stunden vor dem Briefträger hier aufschlug, wäre das logisch. Ich hätte seine Nachricht gar nicht lesen können...

@TinaNB,

inwieweit sollte ich Ärger für irgendwas bekommen? Was sollte ich denn wem verschweigen? Er hat einen Kratzer in meinen Wagen gefahren, den ich nicht bemerkt habe und nicht bemerken konnte?
Wenn ich mich an meinen Bekannten wende und ihn bitte, das aus der Welt zu schaffen, dann verschweige ich nichts und begehe keine Straftat/Ordnungswidrigkeit.

@Lena_1977,
zwischen "Ich vermute ein Alkoholproblem" und er ist ein besoffen gefahren liegen Welten, oder?

@MyMarlena,
Ich kenne diesen Mann seit Jahren, er war mir gegenüber immer freundlich, rücksichtsvoll und großzügig, er hat mich schon zum Arzt oder nach Hause gefahren wenn er mich irgendwo unterwegs getroffen hat, er hat mir schon auf Arbeit einen Kaffee vorbeigebracht und nie irgendeine Gegenleistung außer Bitte und Danke verlangt. Wir haben uns auch trotz der 20-25 Jahre Altersunterschied immer gut verstanden.
Mir ist aufgefallen, daß er seit diesem Sommer um zehn Jahre gealtert ist und als ich ihn drauf angesprochen habe... Der Tod eines nahen Verwandten im Sommer... Der Erbstreit... der Krebs seiner Frau... ihr qualvoller Tod im November... Seine Krankheit und Arbeitslosigkeit... Daß er aus der Wohnung rausmuß (wegen 5m²) und hier keine neue Wohnung zu den Konditionen findet... Die "Nachlassregelung" seiner Frau (da gibt es auch nichts zu holen, außer Ärger und Lauferei)... und die Haushaltsverkleinerung...
Er sitzt hier eigentlich ganz alleine, ihm fällt die Decke auf den Kopf und er weiß nicht, wo er anfangen soll. Er scheint auch nicht besonders viele Freunde zu haben, die ihm beistehen (können).
Weil ich weiß, daß er den Haushalt verkleinern muß, habe ich mir nichts dabei gedacht, wenn ich ihn ab und an am Flaschencontainer sehe, ich achte schließlich nicht drauf, was er wegwirft. (Können ja Gläser sein), wenn ich ihn ab und an an der Trinkhalle sehe, weiß ich schließlich nicht, wielange er da schon steht oder was er trinkt. Mir fiel er auch nie "betrunken" auf und eine Fahne bemerkte ich nur nach Feiern wie Silvester - aber wer trinkt da nicht und nicht jeder der trinkt fährt besoffen Auto.
Ich merke nur, daß er in letzter Zeit völlig neben sich steht und gedanklich ganz woanders ist, was mich anhand seiner Probleme auch nicht verwundert.
Würde ich ihn betrunken zu seinem Wagen gehen sehen, würde ich ihm die Schlüssel schon wegnehmen.
Ich gehe wirklich davon aus, daß er es nicht bemerkt hat, weil ich ihn als verantwortungsbewußten Menschen kennengelernt habe. Er hätte seinen letzten Job auch nicht bekommen, wenn es anders wäre.

Nur da ich ihn in letzter Zeit öfters am Container und der Trinkhalle gesehen habe und er mir mal mittags ein Bier anbot und er zu nüchtern wirkt, vermute ich, daß er trinkt. Aber selbst wenn geht mich das nichts an, wenn er das zu Hause tut und zu Hause bleibt. Oder zumindest nicht Autofährt.


Nachtrag:
Ich habe mir den Schaden nochmal angesehen. Würde ich den Kotflügel und Spiegel richtig saubermachen und polieren, würde das gar nicht weiter auffallen.
Dabei habe ich natürlich auch meinen Bekannten getroffen, ihn nach dem Kratzer an seinem Wagen gefragt und er weiß von nichts. Er war gestern mit dem Wagen und heute mit dem Bus auf dem Friedhof, brach sofort in Tränen aus als ich ihm von der Polizei erzählte.
Er will sich noch heute bei seiner Versicherung melden und auch die Polizei anrufen. Damit habe ich getan, was ich tun konnte. Wäre der Schaden größer gewesen, würde ich das nicht so locker nehmen, aber da mir nichts passiert ist und die "Vermessung" der Polizei nur augenscheinlich war... Müßten nicht nicht Lackproben nehmen? Reicht es wirklich zu sagen "paßt schon" und gut ists? Oder ist jeder Polizist Sachverständiger hierfür.

Laut meinen Unterlagen bin ich mit diesem Polizisten sowieso schon mal aneinandergeraten und hatte mich bei seinen Vorgesetzten beschwert. Vielleicht war er deswegen diesmal so übereifrig?

23

Mittwoch, 2. Januar 2013, 14:41


Ob er betrunken war oder nicht - keine Ahnung - ich kann nur spekulieren. Ich gehe davon aus - aber das muß ja nichts heißen.


@Lena_1977,
zwischen "Ich vermute ein Alkoholproblem" und er ist ein besoffen gefahren liegen Welten, oder?


:hae:

Volleybap

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24

Mittwoch, 2. Januar 2013, 14:45

zum Glück ist "nur" der Kotflügel im Eimer und der Spiegel zerkratzt


Da hatte ich vor meinen Augen einen eingedellten Kotflügel, vielleicht sogar abgerissen. Prima, wenn es nur eine zu vernachlässigende Kleinigkeit ist. Das kann sicherlich "so" geklärt werden. Wenn die Polizei nach der sicherlich erfolgten Blutprobe ermittelt, wäre das ihr Ding. Ich würde an deiner Stelle keine Anzeige erstatten. Dann war es das nämlich.
Liebe Grüße


Bap


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Jinx Kingsley

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25

Mittwoch, 2. Januar 2013, 15:07

zum Glück ist "nur" der Kotflügel im Eimer und der Spiegel zerkratzt


Da hatte ich vor meinen Augen einen eingedellten Kotflügel, vielleicht sogar abgerissen. Prima, wenn es nur eine zu vernachlässigende Kleinigkeit ist. Das kann sicherlich "so" geklärt werden. Wenn die Polizei nach der sicherlich erfolgten Blutprobe ermittelt, wäre das ihr Ding. Ich würde an deiner Stelle keine Anzeige erstatten. Dann war es das nämlich.
Genau hier lag ja ein Teil des Problems. Die Anzeige gegen Unbekannt ging ja von dem BMW Fahrer aus, wodurch bei meinem Wagen der Schaden erstmal festgestellt wurde. Ob ich nun ebenfalls Anzeige erstatte oder nicht, die Polizei ist ja bereits am ermitteln. Ermittelt wird also so oder so. Durch eine Anzeige gegen Unbekannt würde ich ja auch nichts gewinnen.

Wenn ich nun bedenke, daß der Unfall am 1.1.2013 gegen 10 Uhr morgens stattgefunden haben muß (!) oder vielleicht sogar früher (!!!) und die Polizei bis heute 14 Uhr noch nicht bei dem Unfallverursacher war ist eine Blutprobe vollkommen witzlos.

Volleybap

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26

Mittwoch, 2. Januar 2013, 15:26

BMW-Fahrer? Fehlt mir was von der Geschichte?
Liebe Grüße


Bap


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27

Mittwoch, 2. Januar 2013, 15:40

Heute morgen muß ein Nachbar die Polizei gerufen haben, weil sein neuer BMW beschädigt war. Polizei kam, nahm den Schaden auf und da es sich um den ersten Wagen von 5 in der Straße gehandelt haben muß, werden die wohl geschaut haben, ob weitere Fahrzeuge beschädigt wurden. Klingt für mich auch logisch und effizient, denn so können die sich weitere Fahrten hierher sparen. Dabei wurden sie auf meinen Wagen aufmerksam, wie gesagt, Kotflügel und Spiegel. Frische Unfallspuren. Der BMW war auch nicht mehr da, als ich dazukam.
Dieses Klingeln und "ist das ihr Wagen" passiert hier ab und zu und finde ich völlig ok, obwohl ich jedesmal fast einen Herzkasper bekomme.


das fehlt dir

TinaNB

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28

Mittwoch, 2. Januar 2013, 17:10

Was die Fahrerflucht angeht... Man muß sein Opfer bei einem "Einparkschaden" ausfindig machen (er kann den Wagen ja zuordnen und weiß, wo ich wohne) und kann einen Sachschaden auch ohne Polizei mit mir regeln. Von daher sehe ich das jetzt nicht so arg als Fahrerflucht an. Fahrerflucht unterstellt ja eine bewußte Handlung, also der Flüchtende weiß, daß er einen Unfall gebaut hat. Aber dann parkt man doch nicht unmittelbar vor dem Fahrzeug, das man gerammt hat. Da würde dafür sprechen, daß er den Unfall wirklich nicht bemerkt hat. Hätte er flüchten wollen, hätte er seinen Wagen doch wohl schuldbewußt in seine Garage gestellt. Die hätten den Wagen "nie" gefunden oder zuordnen können.


Da du kein allein geschädigtes "Opfer" bist, kannst du nicht entscheiden, ob Fahrerflucht ja oder nein. Wenn er betrunken den Unfall verursacht haben sollte, kann er sich unter Umständen nicht an den Unfall erinnern. Das befreit ihn jedoch nicht vor Strafe. Klar parkt man dann in der nächsten freien Parklücke und wenns die vor der eigenen Tür ist, um so besser. Derjenige erkennt doch eh keine Zusammenhänge mehr, wenn er betrunken war, was du ja angenommen hast.

Türlich sollte er für seine Fehler geradestehen. Aber irgendwo sollte mein Schaden und mein daraus entstehender Ärger sich mit seiner Strafe irgendwie die Waage halten.


Die Strafe legst ja nicht du fest und da es weitere Geschädigte gibt, denken die eventuell anders darüber.
Wenn u der einzige Geschädigte wärst, könntet ihr das unter euch regeln, wenn man den Aspekt der Trunkenheit außer acht lässt.

Ich würde spontan behaupten, daß er den Unfall gar nicht gemerkt hat. Ich gabe zu, daß mir das auch schon passiert ist. Damals muß ich mich mit einen Schneehügel angelegt haben. Gemerkt habe ich den "Unfall" damals auch nur, weil die Stoßstange nicht mehr so Original aussah.


Wenn man nur sich selber geschädigt hat und keinen anderen, muss man den Unfall nicht anzeigen. Jeder "darf" sein Fahrzeug so "behandeln", wie er es möchte.

Strafen für Fahrerflucht sind bei geringen Sachschäden sowieso nicht so hoch und ich "gewinne" ja nichts, wenn er zwei Monate länger zum Fußgänger degradiert wird.


Wie gesagt, die Strafe legst ja nicht du fest. Es werden immer die Gesamtumstände berücksichtigt.

Ich will mir auch nicht seine Probleme aufhalsen - aber ihm auch keine weiteren zufügen.


dafür hat er ja selber gesorgt.


@TinaNB,
inwieweit sollte ich Ärger für irgendwas bekommen? Was sollte ich denn wem verschweigen? Er hat einen Kratzer in meinen Wagen gefahren, den ich nicht bemerkt habe und nicht bemerken konnte?
Wenn ich mich an meinen Bekannten wende und ihn bitte, das aus der Welt zu schaffen, dann verschweige ich nichts und begehe keine Straftat/Ordnungswidrigkeit.


Du lässt also lieber auf Staatskosten umfangreiche Ermittlungen laufen, so dass sich im ungüstigsten Fall die Tat nicht aufklären lässt, weil du dein Wissen über den vermeintlichen Verursacher nicht preisgeben willst? Du bist doch nicht der einzige Geschädigte. Du setzt deinen Versicherungsanspruch aufs Spiel. Das könnte ich dir noch näher erläutern, wenn du Wert darauf legst.
Hinsichtlich der Straftat würde ich schon die Strafvereitlung prüfen lassen.

Müßten nicht nicht Lackproben nehmen? Reicht es wirklich zu sagen "paßt schon" und gut ists? Oder ist jeder Polizist Sachverständiger hierfür.


Wenn Lack abgesplittert ist und die Probe ausreichend für einen Test ist, hätten sie es gemacht. Sie dürfen keinen Lack vom Fahrzeug abkratzen, der nicht dem Unfall zuzuordnen ist.

Laut meinen Unterlagen bin ich mit diesem Polizisten sowieso schon mal aneinandergeraten und hatte mich bei seinen Vorgesetzten beschwert. Vielleicht war er deswegen diesmal so übereifrig?


Na klar hat er versucht, eine erneute Konfrontation mit dir zu vermeiden. Wer weiß, wie du dem gegenüber aufgetreten bist.
PS: Was führst du denn für Unterlagen?
Hast Du fragen zum Weißen Ring?
Du kannst Dich gerne an mich wenden. Danke für dein Vertrauen. Wir helfen Opfern von Kriminalität.

Jinx Kingsley

unregistriert

29

Mittwoch, 2. Januar 2013, 17:45


1)

Ich würde spontan behaupten, daß er den Unfall gar nicht gemerkt hat. Ich gabe zu, daß mir das auch schon passiert ist. Damals muß ich mich mit einen Schneehügel angelegt haben. Gemerkt habe ich den "Unfall" damals auch nur, weil die Stoßstange nicht mehr so Original aussah.


Wenn man nur sich selber geschädigt hat und keinen anderen, muss man den Unfall nicht anzeigen. Jeder "darf" sein Fahrzeug so "behandeln", wie er es möchte.


2)

@TinaNB,
inwieweit sollte ich Ärger für irgendwas bekommen? Was sollte ich denn wem verschweigen? Er hat einen Kratzer in meinen Wagen gefahren, den ich nicht bemerkt habe und nicht bemerken konnte?
Wenn ich mich an meinen Bekannten wende und ihn bitte, das aus der Welt zu schaffen, dann verschweige ich nichts und begehe keine Straftat/Ordnungswidrigkeit.


Du lässt also lieber auf Staatskosten umfangreiche Ermittlungen laufen, so dass sich im ungüstigsten Fall die Tat nicht aufklären lässt, weil du dein Wissen über den vermeintlichen Verursacher nicht preisgeben willst? Du bist doch nicht der einzige Geschädigte. Du setzt deinen Versicherungsanspruch aufs Spiel. Das könnte ich dir noch näher erläutern, wenn du Wert darauf legst.
Hinsichtlich der Straftat würde ich schon die Strafvereitlung prüfen lassen.


3)

Laut meinen Unterlagen bin ich mit diesem Polizisten sowieso schon mal aneinandergeraten und hatte mich bei seinen Vorgesetzten beschwert. Vielleicht war er deswegen diesmal so übereifrig?


Na klar hat er versucht, eine erneute Konfrontation mit dir zu vermeiden. Wer weiß, wie du dem gegenüber aufgetreten bist.
PS: Was führst du denn für Unterlagen?
1) Es ging darum, ob man einen "Zusammenstoß" zwingend mitbekommen muß. Ich habe den Schneehügel bei dem es nur um meinen Wagen ging nicht mitbekommen. Und ein Kratzer ist schneller im Auto, als man gucken kann. Von daher... Im Übrigens habe ich diesen Text gefunden:

Bemerkt ein Auto- oder LKW-Fahrer einen von ihm verursachten Unfall nicht und fährt weiter, so liegt keine Unfallflucht vor. Das hat das Oberlandesgericht (OLG) Düsseldorf entschieden.
http://www.zurich.de/versicherung/servic…s-20081126a.htm

Schwierig, jemandem zu beweisen, daß er den Unfall bemerkt hat, oder?

2) Ja bitte, erkäre es mir. Aber bitte so, daß ich es verstehe. Und erkläre mir bitte auch, was ich Deiner Meinung nach tun sollte. Welche Ermittlungen lasse ich laufen? Welches Wissen über den vermeintlichen Verursacher? Wieso setze ich meinen Versicherungsanspruch aufs Spiel? Welche Straftat würde ich vereiteln?

3) Mir wurde vor einiger Zeit der Personalausweis gestohlen, da mir Uhrzeit und Ort bekannt waren habe ich dies auch in der Anzeige bei der Polizei angegeben. Der Polizist war jedoch zu faul die Anzeige aufzunehmen und erklärte mir, ich könne mich auch mit meinem Führerschein ausweisen und benötige keinen Personalausweis/Reisepass. Ich bestand dann auf die Anzeige, die jedoch nicht dieser, sondern ein anderer Polizist aufnahm. Kurz darauf wurde die Anzeige von einer anderen Niederlassung weiterbearbeitet und da muß es wohl etwas Ärger gegeben haben.
So Unterlagen hebe ich zwangsläufig einige Zeit auf.

30

Mittwoch, 2. Januar 2013, 17:47

Du lässt also lieber auf Staatskosten umfangreiche Ermittlungen laufen, so dass sich im ungüstigsten Fall die Tat nicht aufklären lässt, weil du dein Wissen über den vermeintlichen Verursacher nicht preisgeben willst? Du bist doch nicht der einzige Geschädigte. Du setzt deinen Versicherungsanspruch aufs Spiel. Das könnte ich dir noch näher erläutern, wenn du Wert darauf legst.
Hinsichtlich der Straftat würde ich schon die Strafvereitlung prüfen lassen.


Meine Güte, wieso solch riesen Geschütze. Die Polizei hat ja das Kennzeichen von dem Verursacher, das ist ein Anruf............. und schon haben sie ihn.

L.G. Tani

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