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CoCo

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1 111

Samstag, 14. Oktober 2017, 10:35

Mit der Trennung ist das nun entfallen und nun bekommen die Kinder von beiden Seiten alle negativen Eigenschaften zu spüren...

Und warum tust Du nichts, damit Eure Kinder Deine positiven Eigenschaften wieder spüren können? Aber nicht, indem Du das Land verlässt...

Beantwortest Du die Frage, was mit Deiner jetzigen Lebensgefährten und ihren Kindern ist, wenn Du weggehst, absichtlich nicht?
LG
CoCo

Bevor Du jemanden verurteilst, fass´ Dir an die eigene Nase.
Dann kannst Du ihn immer noch verurteilen
UND Deine Stimme klingt dabei witzig.



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1 112

Samstag, 14. Oktober 2017, 10:52

Thomas,

ich halte von dem Plan, den Jungen jetzt für nen langen Zeitraum (mehrere Monate ev.) in eine stationäre Therapie zu stecken, überhaupt nichts.

Ihr habt schon so viel Mist gebaut, ein Hickhack, wie es kaum schlimmer geht, und jetzt setzt ihr dem Ganzen die Krone auf, indem der Junge nun weder Vater noch Mutter als Bezugsperson haben wird.

Kontinuität, die gewohnte Umgebung, Sicherheit, hätte nach meiner Ansicht dem Jungen geholfen.
Es sind eure Meinungsverschiedenheiten, die die Kinder zerstören.

Es gab/gibt für mich nur 2 Lösungen, auch wenn ich mich wiederhole:

1. Lass die Kinder bei der KM und halt dich raus.
Selbst wenn sie nach deiner Meinung Fehler macht. Dann ist das halt eben so.

2. Nimm du die Kinder und die KM hält sich raus.
Nur: Dann kümmere dich auch wirklich selbst Vollzeit um sie, mit allen Konsequenzen.


Keine Zeit hat Karl mehr geschadet als die, wo noch nicht klar war, bei wem er bleiben wird.
Das WM und damit das Gezerre um den Jungen war der größte Mist.
GsD konnte ich recht schnell einen Riegel vor diesen Blödsinn schieben.
Seiher ist der Junge so aufgeblüht und hat seine Selbstsicherheit wieder erlangt.
Er ist die Ruhe und Zufriedenheit selbst hat keinerlei Probleme (mehr).
Ich bin so froh, hier im Kiga, aber auch in der Nachbarschaft und im Freundeskreis Menschen zu haben, die erkannt haben, wie wichtig Stabilität und Kontinuität nach der Trennung für Karl waren.
Er war und ist eingebettet in "sein" System, ein System, das ihm den nötigen Halt und Sicherheit gibt.

Diesen Punkt zu erreichen war ein hartes Stück Arbeit...und ist es, für mich, noch.
Ich muss auf verdammt viel verzichten.
Mein Leben spielt im Moment kaum noch eine Rolle, es dreht sich alles um den Jungen.
Aber ich sehe den Erfolg und es wird mit jedem Monat besser.


Ich war gespannt, wie er den Übergang vom KiGa zur Schule verkraftet.
Verlust ist bei ihm nämlich ein Thema. (kommt durch den Verlust der KM)
Verlust der Erzieher als Bezugsperson, Verlust seiner Freund im Kiga.....
Es hat gut geklappt, reibungslos.


Seine KM hat er in diesem Jahr an 2 Tagen gesehen.
Am 18.04., als wir das Wohnmobil in Hamburg geholt haben, kam sie kurz vorbei, weil es von Stralsund nach Hamburg nicht so weit ist, und am 31.08. kam sie zur Einschulung.
Alle weiteren Umgänge, auch die jetzt bald anstehenden in den Herbst- u. Weihnachtsferien, hat sie abgesagt.
So hatte ich das kommen sehen.
Und soll ich dir was sagen? Das ist überhaupt nicht so schlecht.
Sie kümmert sich um sich und ihre Probleme und der Junge bekommt nicht erneut Angst, er würde ev. doch wieder genötigt, mit ihr nach Stralsund zu ziehen.
Er möchte nicht dauernd seiner Mutter erklären, warum er nicht zu ihr nach Stralsund ziehen und auch den Umgang mit ihr dort nicht verbringen will.
Er weiß doch, er tut seiner Mutter damit weh.
Er möchte, dass sie zum Umgang zu ihm kommt und hier Zeit mit ihm verbringt.
So wichtig ist ihm seine Umgebung = Stabilität und Kontinuität.


Schaffe für deine Kinder Stabilität und Kontinuität, auf welchem Wege auch immer, und du wirst sehen, sie kommen zur Ruhe und blühen auf.


LG
Joachim
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1 113

Samstag, 14. Oktober 2017, 11:34

Übrigens ist "Deligieren" auch eine verantwortungssvolle Aufgabe die man lernen muss, Deligieren mit "Unfähigkeit" gleichzusetzen ist m.E. falsch, manchmal muss man Aufgaben die ander besser und günstiger machen können einfach abgeben..



Hallo Tom,

durchaus. Ich halte "delegieren" durchaus für einen wertvollen Skill.
Dieser scheint hier aber nicht gefordert zu sein, zumindest ist es als Handlung gegenüber Deinen Kindern nicht ausreichend.
Im Ergebnis reicht es einfach nicht!

Sprich, wenn du es mal ganz aus Unternehmer Sicht siehst, dann würdest Du die Stelle, aufgrund des Zielkonfliktes mit der Teilhaberin(hier die Mutter) und dem Ergebnis dessen was Du erreicht hast, Stand jetzt, neu besetzen.

Es spielt also die Wertigkeit Deiner Fähigkeiten letztlich doch keine Rolle.
So wie es jetzt ist, reicht es einfach nicht...

lg von overtherainbow :rainbow:

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1 114

Samstag, 14. Oktober 2017, 11:59

Hallo gtom,

es gibt nun 2 Varianten, entweder er geht in eine Therapie oder er wird auf eine Sonderschule angemeldet, dort dürfen sie ihn nicht ausschließen und müssen ihn auch aufnehmen...

Der Variante 2 kann ich als Vater (aus meiner Sicht) nicht zulassen da er mit einem getesteten IQ von 129 mit Sicherheit nicht klassisch Lernbehindert ist sondern lediglich im Sozial/Emotionalen Bereich Probleme hat.


arbeite doch endlich einmal an Deinen Vorurteilen und informiere Dich!
Bereits die Bezeichnung Sonderschule ist extrem diskriminieren und herablassend, weißt Du das?
„Förderschulen mit Schwerpunkt sozial-emotionale Förderung" werden auch von sehr intelligenten Kindern besucht - vor allem sind sie alles andere als eine Einbahnstraße. Ziel ist es, die Schule wieder zu verlassen. Diese Schule wird darauf bestehen, dass die Schüler passend (!) therapiert werden.

Allenfalls die Eltern könnten vielleicht darin ein kleines Prestigeproblem sehen. Ist es so in deinem Fall?

Hier sehe ich auch gute Chancen wenn der Junior stationär für einige Wochen aufgenommen wird, eine vernünftige Diagnose erstellt wird.


Eine vernünftige Diagnose hättet Ihr schon lange erstellen lassen können, hierauf hättest Du schon lange hinwirken können, statt das Kind zuerst im Internat, dann bei Deinen Eltern (Deine Mutter ist chronisch krank?) dann bei Deiner damaligen Lebensgefährtin und jetzt stationär parken zu wollen. Ist es dir bewusst, wie inkonsequent Du selbst bist? Stattdessen machst Du seit vielen Monaten, teilwiese ohne jegliche Notwendigkeit, irgendwelchen Nebenschauplätze rund um den Transport von Ritalin auf. Eine "vernünftige" Diagnostik hättest Du schon lange erzwingen können! Weißt Du gtom, ich finde es gar nicht verkehrt, Kids auch mal eine Zeitlang stationär aufzunehmen. Ich kenne genug Kinder, für die sich nach diesem Schritt endlich alles zum Guten wenden durfte. Aber wenn es dir um die Diagnostik geht: da gibt es genug Ärzte, die das machen können, es muss nicht sofort die radikale Methode sein.

Hier sehe ich auch gute Chancen wenn der Junior stationär für einige Wochen aufgenommen wird, eine vernünftige Diagnose erstellt wird.
Bisher gab es ja nur Fremdanamnese anhand der Darstellungen der KM und gegenteilige Darstellungen von meiner Seite her, inwiefern diese Fremdanamese richtig ist sei mal dahin gestellt...


Nur interessehalber: Beide Elternteile waren involviert in diese letzte Diagnostik aufgrund derer das Kind die derzeitige Medikation erhält. Da Dir das Ergebnis nicht gefällt, ist es nun eine "Fremdanamnese"?

Übrigens ist "Deligieren" auch eine verantwortungssvolle Aufgabe die man lernen muss, Deligieren mit "Unfähigkeit" gleichzusetzen ist m.E. falsch, manchmal muss man Aufgaben die ander besser und günstiger machen können einfach abgeben...


Das ist meiner Meinung nach großer Quark. Ein Kind ist kein Unternehmen. Nicht umsonst kann man Sorgerecht nicht einfach dem Nachbarn, den Großeltern, der nächsten Lebensgefährtin delegieren oder es vererben. Ich schätze, Du hattest genug Gelegenheit das zu lernen in den letzten Monaten. Es geht darum, welcher von beiden Elternteilen verantwortlicher für die Kinder handelt - unabhängig davon, ob man die Kids z.B. fremdbetreuen lässt (was Du übrigens der Kindesmutter vorwirfst, indem Du gegen die Nachmittagsbetreuung wetterst).

Oder hattest Du diese Anmerkung nicht auf Deine Kinder bezogen, sondern wolltest nur ein wenig abschweifend schulmeistern?

Ich glaube, Lilli hat das richtig erkannt. Du wolltest noch nie die Verantwortung für die Kinder (Plural) selbst übernehmen oder jemandem delegieren, der selbstverantwortlich dann diese Aufgabe erfüllt. Du wolltest Anweisen und Kontrollieren. Die Mutter widersetzt sich dem nun aber seit der Trennung. So ist es denn auch konsequent: Seit Du hier schreibst, ist einzig und allein das Bestreben zu erkennen, den Sohn der Mutter zu entziehen. Zuerst hast du ihn einfach im Internat angemeldet (dafür hätte der Privatier Geld gehabt, nicht jedoch später für die Schule in der Großstatdt, in die die Mutter hätte umziehen wollen). Nach dem Internat war es dann Deine Mutter, die die Kinder hätte betreuen sollen (die chronisch krank ist, wie man gerade erfährt). Dnn wäre die Lebensgefährtin in's große, neugebaute Haus gezogen um die Kinder zu betreuen. Nun ist es also die stationäre Aufnahme, die der Weisheit letzter Schluss sein soll.

Die einzigen beiden immer wiederkehrenden Muster, die ich bei dir erkenne:
- Das Vermögen muss in deiner Hand bleiben, die Mutter der Kinder soll auch nicht ansatzweise die Gelegenheit haben, mehr Geld zur Verfügung zu haben als sie Deiner Meinung nach verdient. Du bist sogar beim Unterhalt für die Kinder bereit, Dich arm zu rechnen, bist ja offiziell "Privatier" wenn's grad in die Argumentation passt.
- Der Sohn ist Dein Lebensmittelpunkt in Deiner Zukunftsplanung. Für ihn gilt "überall, nur nicht bei der Mutter!" Dafür bist Du bereit, den Konflikt für ihn zu verstärken, indem Du irgendwelchen dämlichen Scharmützel rund um den Transport von Ritalin oder die Übergabe von Schulbüchern auf seinem Rücken austrägst.

gtom, ich denke ich schon seit einiger Zeit darüber nach, warum bei der letzten gerichtlichen Auseinandersetzung das ABR für eines oder beide Kinder nicht auf Dich übertragen wurde. Du kannst doch alles bieten: Großes Haus, "gehobener Lebensstil" mit Jetski, Quad, Riesen, tollen Spielchen mit fiktivem Kapital, eine glänzende Zukunft als Sohn des Unternehmers. Die Kinder wären in den tollsten Autos kutschiert worden, Dein großes Ansehen hätte den Glanz auf sie geworfen. Du hattest zu dieser Zeit eine Partnerin und konntest ein familienähnliches Leben bieten. Die Großeltern als eigentliche Hauptbezugspersonen der Vergangenheit standen jederzeit zur Verfügung, keines der Kinder hätte in die Nachmittagsbetreuung "gemusst" Auch in Sachen ADHS hast Du natürlich beste Erfahrungen und profundes Wissen, wolltest Dich doch mehrere Stunden täglich mit dem Sohn beschäftigen und ihn "auspowern" während sich die Oma dann um die Tochter kümmert? Sicher hättest Du auch irgendwann dafür gesorgt, dass die Kinder Deine Anforderungen an anständige Tischmanieren erfüllen, Du hättest ihnen das einfach nur beigebracht/beibringen lassen. Auch das kann ja "die Mutter" nicht.

Warum belassen die Gerichte diese Kinder bei der (Deiner Meinung nach) psychisch kranken, komplett unfähigen Versagermutter? Warum hatten sie nicht einmal das Konstrukt Wechselmodell beibehalten, sondern den Umgang mit Dir auf verlängertes Wochenende alle zwei Wochen reduziert so lange bis die Mutter umziehen würde mit den Kindern?

Ich bin mir sicher, Du kennst die Antwort gtom. Wurden die Kinder befragt?

Grüße
Rausteiger
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Samstag, 14. Oktober 2017, 15:51

@ Thomas,

Was wurde denn an Hilfe für euren Sohn in der Schule gegeben bevor er ausgeschlossen wurde? Hatte er eine Integrationshelfer? Hatte er ein Aosf? Hatte er einen Nachteilsausgleich?

Er kann an einer Förderschule gerade bei E/S auch einen "normalen" Schulabschluss machen.

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Samstag, 14. Oktober 2017, 21:30

Komisch, dass hier alle über Vorurteile gegen die Sonderschule wettern...... dass eine stationäre Therapie ein Segen sein kann, kommt gar nicht vor. Ich halte das durchaus für das Beste, den Junior mal komplett rauszunehmen. Unabhängig von dem Hickhack zwischen den Eltern kann der sich dann nämlich mit professioneller Hilfe neu sortieren. Auf was für eine Schule der dann anschließend geht, entscheidet sich, wenn er wieder beschulbar ist. Hab das mit meinem Sohn durch, 3 Monate stationär und es war ein Geschenk des Himmels. Die Problematik war eine andere, aber auch er war nicht mehr beschulbar, wenn auch nicht wg. aggressiven Verhaltens. Die haben ihn dort in der Kinderpsychiatrie/SPZ dermaßen vom Kopf auf die Füße gestellt, dass ich mit den Ohren geschlackert hab.

Das Tom mal nen Tapetenwechsel braucht und dabei ein paar auch nicht ganz unwichtige Dinge erledigt, ist vllt. nicht gerade perfekt, ich kann’s aber ein Stück weit nachvollziehen. Übrigens wird doch die KM ihren Teil vom Verkaufserlös bekommen oder nicht? Das geht aber nur, wenn die Hütte versilbert wird. Aber das ist auch wieder nicht recht.

In anderen Threads wird doch auch empfohlen, Kontakt über Skype etc. Zu halten, wenn ein Elternteil weiter weg ist. Bei Tom ist das natürlich ganz furchtbar.

Ich bin bei Gott nicht mit allem einverstanden, was er tut oder läßt. Aber hier gibt es schon den einen oder die andere, der/die sich ganz schön eingeschossen hat. Klar lebt Tom ein Leben, von dem die meisten hier in finanzieller Sicht nur träumen können. Und ja, um mal unzulässig zu vereinfachen und zu pauschalisieren, „der Unternehmer“ denkt anders als „der Angestellte“. Ich kenne beides und es hat beides Vor- und Nachteile.

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Samstag, 14. Oktober 2017, 21:46

Exfrau mit dem Hause in B. Ist nicht die Km.

1 118

Sonntag, 15. Oktober 2017, 08:25

Komisch, dass hier alle über Vorurteile gegen die Sonderschule wettern...... dass eine stationäre Therapie ein Segen sein kann, kommt gar nicht vor. Ich halte das durchaus für das Beste, den Junior mal komplett rauszunehmen. Unabhängig von dem Hickhack zwischen den Eltern kann der sich dann nämlich mit professioneller Hilfe neu sortieren. Auf was für eine Schule der dann anschließend geht, entscheidet sich, wenn er wieder beschulbar ist. Hab das mit meinem Sohn durch, 3 Monate stationär und es war ein Geschenk des Himmels. Die Problematik war eine andere, aber auch er war nicht mehr beschulbar, wenn auch nicht wg. aggressiven Verhaltens. Die haben ihn dort in der Kinderpsychiatrie/SPZ dermaßen vom Kopf auf die Füße gestellt, dass ich mit den Ohren geschlackert hab.
Eine stationäre Therapie ist aber kein Garant für eine beschulung auf einer normalen schule. Bei der Diagnostik und Therapie kann genauso gut raus kommen, dass das Kind auf einer förderschule besser aufgehoben ist. Und daran ist ja nichts schlimmes. Es gibt zb einige autisten, die hoch intelligent sind, aber mit großen Klassen überfordert sind und deswegen auf eine Schule für körperlich eingeschränkte Kinder gehen. Die Klassen sind kleiner und die Betreuung besser. Auch eine integrationskraft ist da nichts besonderes etc.


Für gtom scheint es der supergau zu sein, wenn sohni nicht nach allgemeinen Standards beschult werden kann. Davon sollte man sich einfach lösen. Man sollte fürs Kind entscheiden und nicht, was die Nachbarn oder Geschäftspartner als normal erachten.
Das Tom mal nen Tapetenwechsel braucht und dabei ein paar auch nicht ganz unwichtige Dinge erledigt, ist vllt. nicht gerade perfekt, ich kann’s aber ein Stück weit nachvollziehen. Übrigens wird doch die KM ihren Teil vom Verkaufserlös bekommen oder nicht? Das geht aber nur, wenn die Hütte versilbert wird. Aber das ist auch wieder nicht recht.
Ich glaube, er könnte ohne weiteres der km finanzielle Hilfe leisten. Er könnte zb der km (falls ihr von dem Haus was zusteht) auch ohne Verkauf eine Ablösesumme zahlen und das Haus zu einem Zeitpunkt verkaufen, der besser passt. Oder jemanden beauftragen. Ich glaub an finanziellen Mitteln das zu delegieren, hapert es nicht.
In anderen Threads wird doch auch empfohlen, Kontakt über Skype etc. Zu halten, wenn ein Elternteil weiter weg ist. Bei Tom ist das natürlich ganz furchtbar.
Bei unbelasteten Kindern ist das auch alles kein Problem. Hier ist aber total unklar, was für die Kinder das beste ist. Gerade Störungen im sozial emotionalen Bereich können da Probleme machen. Mitunter brauchen solche Kinder feste, wiederkehrende Strukturen und keinesfalls erneut einen Verlust eines Elternteils.


Was so schwer zu verstehen ist, warum geht sowas, wenn es in gtoms Pläne passt, aber nicht, als die km (innerhalb Deutschlands) umziehen wollte (obwohl der finanzielle Background für einen größeren Abstand ja da ist)?
Ich bin bei Gott nicht mit allem einverstanden, was er tut oder läßt. Aber hier gibt es schon den einen oder die andere, der/die sich ganz schön eingeschossen hat. Klar lebt Tom ein Leben, von dem die meisten hier in finanzieller Sicht nur träumen können. Und ja, um mal unzulässig zu vereinfachen und zu pauschalisieren, „der Unternehmer“ denkt anders als „der Angestellte“. Ich kenne beides und es hat beides Vor- und Nachteile.
Ich sehe keine Vorteile darin, wenn das eigene Verhalten den Kindern schadet. Jeder kann an sich arbeiten und seine "softskills" verbessern. Man muss es nur einsehen und wollen. Solange man sich selbst allerdings als perfekt und unfehlbar hält, wird es keine Veränderung geben.


Mein Vater ist auch Unternehmer und trotzdem ein familienmensch, der sich nie so verhalten hätte. Und "mein KV" ist Angestellter und ein a**** zu seiner Tochter. Es kommt auf den Mensch und nicht auf den Job an.
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1 119

Sonntag, 15. Oktober 2017, 09:19

Ich glaube, er könnte ohne weiteres der km finanzielle Hilfe leisten. Er könnte zb der km (falls ihr von dem Haus was zusteht) auch ohne Verkauf eine Ablösesumme zahlen und das Haus zu einem Zeitpunkt verkaufen, der besser passt.
Woher kommt denn dieser Glaube ?
Wie viele Menschen haben wohl den Betrag "1/2 Immobilie" einfach so zur freien Verfügung in der Portokasse liegen ?

Und irgendwo stand gerade, dass Ex-Frau (also die Begünstigte der Immobilie) nicht KM ist (Keine Ahnung ob das so ist oder nicht)


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1 120

Sonntag, 15. Oktober 2017, 09:46

Ich glaube, er könnte ohne weiteres der km finanzielle Hilfe leisten. Er könnte zb der km (falls ihr von dem Haus was zusteht) auch ohne Verkauf eine Ablösesumme zahlen und das Haus zu einem Zeitpunkt verkaufen, der besser passt.
Woher kommt denn dieser Glaube ?
Wie viele Menschen haben wohl den Betrag "1/2 Immobilie" einfach so zur freien Verfügung in der Portokasse liegen ?

Und irgendwo stand gerade, dass Ex-Frau (also die Begünstigte der Immobilie) nicht KM ist (Keine Ahnung ob das so ist oder nicht)
Wenn dem nicht so wäre, würde gtom hier wohl mit allem maßlos übertreiben, wie gut er finanziell gestellt ist. Zumindest ist es das Bild, was er von sich hier im Forum gemalt hat. Btw steht da noch eine zweite Variante, die du nicht mit zitiert hast, falls ich falsch glaube ;-)

1 121

Sonntag, 15. Oktober 2017, 09:51

Da Du ja ins Ausland gehen wirst, wäre es wohl das Beste, die Gesundheitsfürsorge der Mutter zu überlassen und da keine Energie zu verschwenden.

Du hast Dich für einen weiteren Lebensweg entschieden, Du möchtest Ruhe einkehren lassen. Das ist löblich, aber dann bitte auch in aller Konsequenz, das bedeutet, laß die Mama machen!

Alles Andere ist ein Kampf gegen Windmühlen und völlig unnötig!
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1 122

Sonntag, 15. Oktober 2017, 10:55

Ich bin bei Gott nicht mit allem einverstanden, was er tut oder läßt. Aber hier gibt es schon den einen oder die andere, der/die sich ganz schön eingeschossen hat.
Das stimmt!
Die Art und Weise und der Ton, wie ihm teilweise begegnet wird, ist streckenweise unter aller Sau.
Spöttisch, voller Hohn, herabwürdigend und grundsätzlich alles in´s Negative ziehen.
Das ist so arrogant und selbstgerecht, dass es zum Himmel stinkt.
Nach meinem Eindruck arbeitet man sich an ihm ab.

Übersehen wird: Das hilft weder den Kindern noch der KM und Tom sowieso nicht.
Wenn man jemandem die Augen öffnen will, mit Ratschlägen wirklich helfen will, braucht man neben Zugang zu der Person auch Geduld.

Im Rudel auf eine Person eindreschen bringt überhaupt nix.

Das ist hier bei Musica schon so gelaufen und nun wiederholt sich das bei Tom.
Im Thread von des Users "Verzweifelt" geht es auch schon los.

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Sonntag, 15. Oktober 2017, 13:33

Das ist das Bild, welches sich viele User hier selbst in bunten Farben von gtom malen.
Es werden schon Dallas und der Denver Clan bemüht, die "Reichen und Schönen". Als wären die "Abgründe", wenn es sie als soziale Gruppe so im Block tatsächlich geben würde, anders als bei den "Armen und Hässlichen".

Ginge es hier um eine Frau, welche sich verzweifelt um Hilfe für den Sohn bemüht und alle Hebel in Bewegung setzt, dann aber vom KV bei wichtigen Terminen ständig versetzt wird, wären die Reaktionen anders.

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1 124

Sonntag, 15. Oktober 2017, 16:54

Btw steht da noch eine zweite Variante, die du nicht mit zitiert hast, falls ich falsch glaube ;-)
:hae: ?

Bin ich irgendwie verpflichtet auf jeden Gedankengang einzugehen ?


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1 125

Sonntag, 15. Oktober 2017, 17:42

Hallo cappucino15,
Komisch, dass hier alle über Vorurteile gegen die Sonderschule wettern...... dass eine stationäre Therapie ein Segen sein kann, kommt gar nicht vor.

Doch:
Weißt Du gtom, ich finde es gar nicht verkehrt, Kids auch mal eine Zeitlang stationär aufzunehmen. Ich kenne genug Kinder, für die sich nach diesem Schritt endlich alles zum Guten wenden durfte. Aber wenn es dir um die Diagnostik geht: da gibt es genug Ärzte, die das machen können, es muss nicht sofort die radikale Methode sein.

Eine vernünftige Diagnostik war und ist, was der Sohn endlich braucht. Was ich kritisiere, ist das hin und her, mal ist's das Internat, dann ist's das ABR, dann ist's die falsche Schule, die Kindesmutter will. Währenddessen wird auf dem Rücken des Kindes Kleinkrieg ausgetragen rund um den Transport von Ritalin und Schulbüchern. Jetzt soll es also die Klinik sein, es darf nicht die Förderschule für sozial-emotionale Defizite sein weil gtom kann das "als Vater (aus meiner Sicht) nicht zulassen da er mit einem getesteten IQ von 129 mit Sicherheit nicht klassisch Lernbehindert ist sondern lediglich im Sozial/Emotionalen Bereich Probleme hat."

Finde den Fehler!
Kann man davon ausgehen, dass gtom sich diese Schule auch nur ein einziges Mal angeschaut hat, sich informiert hat? Die Mutter war wenigstens mit in der Klinik zum Gespräch. gtom reduziert sich darauf, er als Vater könne Variante 2 "nicht zulassen".
Das Tom mal nen Tapetenwechsel braucht und dabei ein paar auch nicht ganz unwichtige Dinge erledigt, ist vllt. nicht gerade perfekt, ich kann’s aber ein Stück weit nachvollziehen. Übrigens wird doch die KM ihren Teil vom Verkaufserlös bekommen oder nicht? Das geht aber nur, wenn die Hütte versilbert wird. Aber das ist auch wieder nicht recht.


Nein, Kindesmutter wird natürlich keinen Teil vom Erlös bekommen. Kindesmutter arbeitet in der Pflege, es war hier zeitweise die Vermutung im Raum gestanden, sie müsse aufstocken um über die Runden zu kommen. Die Immobilie abzuwickeln ist eine Altlast aus der Ehe zuvor. Recht viele Jahre nach Trennung und Scheidung von der Partnerin vor Kindesmutter scheint das nun ein wichtige Anliegen zu sein.

In anderen Threads wird doch auch empfohlen, Kontakt über Skype etc. Zu halten, wenn ein Elternteil weiter weg ist. Bei Tom ist das natürlich ganz furchtbar.


Ich selbst hatte diese Auszeit für gtom und auch für Kindesmutter+Kids ja absolut befürwortet. Was die Kids brauchen, ist Ruhe und das Ende des Herumzerrens auf Kosten der Kinder. Es muss endlich aufhören, dass die Eltern sich bekriegen. Immer wieder hat einer von beiden eine Idee, der andere von beiden ist grundsätzlich dagegen. Es wird gestritten um des Streitens Willen und die Folge daraus ist Stillstand. Die Folge daraus ist die stetige Verschlimmerung der Situation für die Kinder.

Aber ist es nicht naiv zu glauben, dass man ein Kind in der Psychiatrie abgibt und dann alle weiteren Erfordernisse per Skype etc abwickeln kann? Soweit ich mich informiert glaube, ist gerade bei derart drastischen Maßnahmen die Mitarbeit der Eltern gefordert. Es muss immer wieder neu beraten und entschieden werden damit es für das Kind gut werden darf.


Ginge es hier um eine Frau, welche sich verzweifelt um Hilfe für den Sohn bemüht und alle Hebel in Bewegung setzt, dann aber vom KV bei wichtigen Terminen ständig versetzt wird, wären die Reaktionen anders.


Hallo tegami,

mitnichten. Dieser Frau würde ebenjenen Rat erhalten, den gtom hier immer wieder erhält: Betreffendes Sorgerecht beantragen und dann konsequent bleiben egal wie das Ergebnis aussehen mag. Alles ist besser für das Kind als der Stillstand. Das bedeutet: Erhält ein Elternteil dieses Sorgerecht, hat der andere Elternteil endlich mit dem Zerren aufzuhören.

Lass mich das aus dem Gedächtnis (also mit dem Risiko, mich falsch zu erinnern) rekapitulieren: Medizinische Sorge war beim letzten Scharmützel vor Gericht insofern Thema, als Kindesmutter den Umzugswunsch unter anderem mit einer für die Kinder guten Distanz und für den Sohn wichtigen Schulwechsel begründet hatte. Ebenso war es insofern Thema als gtom seinen Gegenantrag bzgl. ABR begründet hat unter anderem mit der Unfähigkeit der Mutter, das Ritalin korrekt zu transportieren/zu übergeben/zu dosieren, die Schule war hier involviert, es gab Vorwürfe bzgl der bösen Absicht der Mutter, das Kind solle die Medikamente am Wochenende beim Vater nicht erhalten, damit der Umgang möglichst schwer wäre. Bei Gericht wurde dann eine Vereinbarung bzgl. ADHS getroffen, die inzwischen obsolet ist, weil ich die Probleme verschärft haben. Nun sind sich die Eltern wieder einmal nicht einig, der eine sagt nein zum Vorschlag des anderen. Das Kind wird nicht einmal mehr beschult.

Würde gtom nun in dieses Forum kommen und fragen, wie vorzugehen ist, würde gtom von mir die Antwort erhalten: Sorgerecht beantragen, alleine die Verantwortung tragen, bzw. akzeptieren wenn die Mutter dieses Sorgerecht erhält und die Verantwortung tragen soll. Das Hin und Her auf Kosten des Kindes und das Zerren muss aufhören!!

Da gtom aber nur das Kind in die Psychiatrie einweisen lassen möchte und ansonsten die hohe Kunst des Delegierens beschwört und verreisen möchte, erhält er diesen Rat natürlich nicht. Zuerst muss er seine persönlichen Prioritäten klären. Und diese Priorität darf nun endlich nicht mehr heißen, "alles, nur weg von der Mutter". Wenn gtom es nicht einrichten kann, selbst (!) diese Verantwortung in vollem Umfang zu tragen und dafür zu kämpfen, muss er sich wohl oder übel damit einverstanden erklären, dass die Mutter das tut. Auf ihre Art. Ungestört.

Beste Grüße
FrauRausteiger
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cappucino15

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1 126

Sonntag, 15. Oktober 2017, 18:35

Dem, was bay und tegami geschrieben haben, kann ich mich nur „vollinhaltlich“ anschließen.

Natürlich eiert Tom rum. Aber - wer täte das in dieser Situation nicht?

Und übrigens: Auch ein großes Vermögen ist kein Selbstläufer. Das mag mit durchaus einigem Aufwand gehegt und gepflegt werden, sonst sucht es sich nämlich fix ein neues Zuhause.....

OT: Ist so ein deutsches Phänomen, dass man sich für Vermögen irgendwie zu schämen hat. Und garantiert irgendwie hart am Rand der Illegalität steht. Aber das nur am Rande.

Ich fände es in dieser verfahrenen Situation nicht das Schlechteste, den Sohn stationär aufzunehmen. Dort kann eine ganz andere Diagnostik gefahren werden als in so einer Stunde Therapie pro Woche. Gerade trennungsbelastete Kinder werden aus der Schusslinie genommen und bekommen ein wenig Abstand zu beiden Eltern. Und auch die Eltern können mal für ein paar Monate durchschnaufen. Hier waren die stationären Aufenthalte auf 3 Monate angelegt. Jedes zweite Wochenende Heimaturlaub und ein Besuchsnachmittag pro Woche. Mit dieser Regelung konnten alle Beteiligten nämlich mal aus dem Karussell aussteigen und sich neu sortieren. Nebenbei hab’s natürlich auch ein paar Gespräche mit den Eltern, aber eher weniger. Es wurde sich aufs Kind konzentriert. Fand ich zuerst befremdlich, der Erfolg gab ihnen aber Recht. Anschließend sind wir noch ein ganzes Jahr erst wöchentlich, dann 14-tägig zur ambulanten Therapie für Sohni gefahren.
Nach dem stationären Teil kann man dann nämlich einen Neustart wagen, bei dem das Kind weiterhin begleitet wird. Die Eltern auch, aber auch hier wieder nur am Rande.

Kleine Anekdote aus der stationären Therapie noch zum Schluss: Es gab alle möglichen Störungen bei den Kids auf der Station wie Waschzwang, Suizidgedanken, Halluzinationen und natürlich auch aggressive Kinder. Wenn die Kinder voneinander erzählt haben, wurden diese Störungen immer wie Krankheiten benannt. Also nicht xy ist aggressiv Jund damit irgendwie abgestempelt) sondern „xy hat Aggression“ :-). Das war also nichts, was zu dem Kind gehört hätte, sondern etwas, was man sich irgendwie einfängt und demzufolge auch wieder los werden kann. Wie ne Grippe oder so. Fand ich eine interessante Sicht auf die Dinge.

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Sonntag, 15. Oktober 2017, 19:47

Ist so ein deutsches Phänomen, dass man sich für Vermögen irgendwie zu schämen hat. Und garantiert irgendwie hart am Rand der Illegalität steht. Aber das nur am Rande.
Danke, dass das mal gesagt wird.


:tuschel "Du kannst neu anfangen, wenn Du mit dem Alten fertig bist"


KEEP CALM :D AND LET KARMA FINISH IT :strahlen

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tegami

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1 128

Sonntag, 15. Oktober 2017, 20:13

Guten Abend FrauRausteiger,

Es ist richtig, dass es eine Fülle von Rat-(schlägen) für gtom gibt. Aber der Ton macht die Musik.

Beim Lesen des Themenstrangs habe ich den Eindruck - ohne mich auf die Ebene der psychologischen Fernanalysen begeben zu wollen, dass gtom viel mehr Rücksicht auf die Kindsmutter (und dadurch auf die Kinder) nimmt als umgekehrt. Er hat sich mehrmals zurückgezogen und die KM machen lassen. Ich glaube mich zu erinnern, dass der KV das ausgeurteilte Wechselmodell mit Einverständnis des JA ausgesetzt hat, da die KM damit nicht zurechtkam, sich schlecht behandelt fühlte, verfolgt fühlte usw. Er wollte, dass damit Ruhe einkehrte, was nicht der Fall war. KM fühlte sich weiterhin in ihrer Rolle als Mutter zurückgesetzt. Mir scheint es, dass sie es ist, welche den Vater ausgrenzen will.

Gtom hat vielleicht im Hinterkopf, dass falls er das ASR und ABR mit aller Macht durchsetzt und die Kinder zu sich holt, die KM im wahrsten Sinne des Wortes zusammenbrechen könnte, verschwinden könnte und für die Kinder nicht mehr "greifbar" wäre. Und er möchte das sowohl der Mutter seiner Kinder als auch der Tochter und dem Sohn ersparen.

Tegami

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Sonntag, 15. Oktober 2017, 20:24


Gtom hat vielleicht im Hinterkopf, dass falls er das ASR und ABR mit aller Macht durchsetzt und die Kinder zu sich holt, die KM im wahrsten Sinne des Wortes zusammenbrechen könnte, verschwinden könnte und für die Kinder nicht mehr "greifbar" wäre. Und er möchte das sowohl der Mutter seiner Kinder als auch der Tochter und dem Sohn ersparen.


Reine Spekulation. Er hat nie etwas Derartiges geäußert. Hätte er, stünde er in einem völlig anderen Licht da. So wirkt er vorurteilsbeladen und bestimmend bzgl. der KM, ohne das Wohl des Kindes reflektiert zu haben. Dazu kommt, dass er die Tochter offensichtlich völlig außen vor lässt. Aber auch sie braucht einen Vater.

Im übrigen hätte ich es besser gefunden, wenn Vorwürfe bzgl. einzelner User, die sich ja angeblich auf gtom eingeschossen haben, konkret formuliert worden wären. Wischiwaschivorwürfe in alle Richtungen helfen niemandem, sondern machen nur den Thread kaputt und sorgen dafür, dass keiner sich mehr traut, etwas zu schreiben.
Kommas zu verschenken... :brille

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1 130

Sonntag, 15. Oktober 2017, 21:38

Ich werd jetzt nen Deubel tun, zig Seiten durchforsten und den Thread mit Zitaten vollballern, wo Tom alles Mögliche vorgeworfen wird. Geldgeilheit, Gefühlskälte etc. pp. DAS macht den Thread nämlich kaputt. Ich will mal so sagen: Wem der Schuh nicht passt, der brauch ihn ja nicht anziehen.
Und Kaj, wenn wegen meinem Post sich hier jemand nicht mehr schreiben trauen sollte - also wirklich....meinst Du das ernst? In diesem Forum sind Leute schon ganz anders angegangen worden. Da wurde nicht so auf ihr zartes Gemüt geachtet....
Einzelne User zu zitieren führt nur zu sinnlosen Diskussionen, die Tom - und um den gehts ja hier wohl - keinen Millimeter weiterhelfen.

Deswegen jetzt zurück zum Thema.

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1 131

Sonntag, 15. Oktober 2017, 23:03

@Kaj

Gtoms Posts Nummer 291 und 961 gehen meines Erachtens genau in die von mir angedachte Richtung.

Gtom, vorurteilsbeladen gegenüber einer Frau, welche die gemeinsamen Kinder entführt hat, ihn als schwer drogenabhängigen und gewaltbereiten Mann vor Gericht darstellt, welche ein Gewaltschutzverfahren gegen ihn angestrengt hat, unzählige Klagen bei der Polizei beantragt hat, die Polizei durch Lügen im Pausenhof der Schule vor Sohn und Vater aufmarschieren lässt, welche sich seit Jahren weigert, gemeinsame Termine im Sinne der Kinder wahrzunehmen , unfähig oder nicht willens ist, den gemeinsamen Sohn zu einem vereinbarten Termin zu bringen, nicht auf dem Spielplatz, sondern in einer Klinik, indem ihm nach jahrelangem Hin und Her endlich langfristiggeholfen werden soll, ihm vor den Kindern weinend telefonisch sagt, er solle aus ihrem Leben verschwinden, sonst würde sie sich aus dem Leben der Kinder verabschieden... ? Vorurteile ? Nein. Gtom beschreibt die Frau als liebevolle und gute Mutter. Und das ist sie wohl in seinen Augen und den Augen der Kinder. Genau wie Gtom ein liebevoller und guter Vater ist.

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1 132

Montag, 16. Oktober 2017, 08:44

Sorry, ich glaube nicht das gtom ein liebevoller Vater ist und das meine ich nicht böse.

Ich glaube eher, dass in der Partnerschaft er der strukturierte Partner, der für das Geld und Termine zuständig war. Die Mutter war der liebevolle Part. Ist an sich gesehen, auch ok. Jeder macht das was er am besten kann. Jetzt geht diese Partnerschaft kaputt. Die Mutter bekommt das mit den Terminen und den finanziellen Aspekten (z. B. fehlende Versicherungen) nicht mehr hin. Der Vater bleibt gut organisiert, aber das liebevolle fehlt. Er selbst sagt ja auch, dass er das aus seiner Kindheit nicht kennt.

Da reden 2 Menschen, die beide das Beste für die Kinder haben wollen, aneinander vorbei. Und keiner will dem anderen nur 1 mm entgegenkomm

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1 133

Montag, 16. Oktober 2017, 09:15

Die Mutter war der liebevolle Part. Ist an sich gesehen, auch ok.

Die beiden könnten sich gut ergänzen, wenn sie denn (beide) über die dazu notwendige Bindungstoleranz verfügen würden. Ich denke, Kinder brauchen im Alltag Struktur und Verlässlichkeit, daher wäre es auch aus meiner Sicht sinnvoll, wenn sie bei gtom leben würden - dazu müsste er allerdings auch bereit sein, die Aufgaben des Alltags (mit) zu übernehmen und nicht nur zu delegieren. Es ist zwar gut, wenn Kinder viele verlässliche Bezugspersonen haben, aber sie brauchen auch aktive Zuwendung.

Auf der anderen Seite die Kindesmutter, von der wir natürlich nur indirekt lesen. Sie scheint Angst zu haben, ihre Kinder zu verlieren, wenn sie sich nur einen Millimeter auf das einlässt, was gtom vorschlägt bzw. anleiert. Gemeinsame Sorge funktioniert zwischen beiden Eltern offensichtlich überhaupt nicht. Wenn jetzt aber gtom die Gesundheitsfürsorge gerichtlich beantragen würde, dann scheint mir das ein Grund mehr zu sein, gegen ihn (weiterzu)kämpfen. Es scheint leider an Einsicht zu fehlen, dass das sinnvoll ist.

Bei gtom scheint mir aber auch die Konsequenz zu fehlen, das durchzuziehen, was er für das Kind für richtig hält aus Angst, dass der Kampf dann weitergeht. So gibt es viele gute Vorschläge, die aber in der derzeitigen Konstellation alle nicht umsetzbar sind. Was gtom auch anfasst scheint aus Sicht der KM falsch zu sein.

Aus der Ferne kann ich zumindest keinesfalls beurteilen, wie liebevoll gtom als Vater ist bzw. sein kann. Es wäre gut, wenn die KM bereit wäre, Hilfe von außen tatsächlich anzunehmen, und zwar nicht nur als Instrument, um stärker im Kampf gegen gtom zu sein. (Scheint übrigens gar nicht so selten vorzukommen).

Ich habe schon den Eindruck, dass gtom der KM entgegenzukommen versucht. Es fehlt aber an der Fähigkeit, Kompromisse zu schließen. Der einzige Weg scheint mir zu sein, die Alltagssorge dem Elternteil zu überlassen, wo das Kind bzw. die Kinder aktuell sind.
A smile a day sweeps the sorrows away

1 134

Montag, 16. Oktober 2017, 14:36

@gtom

Hast du inzwischen was klären können? Die KM erreicht und mit ihr reden können, warum sie so agiert hat?
Nö.....

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