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31

Mittwoch, 13. September 2017, 09:54

Ok, mal andersrum, vielleicht wird's dann verständlich:

es gibt ja viele ET, die weite Strecken für den Umgang zurücklegen müssen.
Was ist mit den Kindern? Die werden doch auch nicht für ein paar Stunden zur Geburtstagsfeier an den Wohnort wieder zurückgefahren.

Es gibt ja ET, die können sich Wunschhobby von Kind nicht leisten.
Die armen Kinder.

Und dann gibt's noch ET, die sagen sich, nö, Kind will zwar z.B. reiten, aber ich halte das zu gefährlich, habe Stallmilbenallergie usw.
Was ist mit den Kindern?

Außerdem gibt's Eltern, die möchten den wenigen Umgang eben selber planen.

Hier hat der Vater wohl keinen Führerschein. Es solle doch die LG machen (waren das nicht die Spezies von Mensch, die sich immer raushalten sollen?).

Will heißen: die Gründe sind ganz unterschiedlich. Und alle sind ok.

Selbst die TE beisst die Zähne zusammen, um das Hobby zu ermöglichen. Das ehrt sie sehr, nur darf sie dies nicht als Maßstab für den Vater ansetzen. Und schon gar nicht so den Kindern vermitteln.

Natürlich gibt's auch ET, die "gar nicht zicken". Das sind manchmal auch die, die spuren (müssen), sonst wär auch was los...
Was ein Wunsch nach einem Hobby mit Aufstapfen eines Erwachsenen, Kind darf im Gegenzug nicht mucken und eine Unterstellung, dass Eltern scheinbar dann nicht wissen, was ein Kind braucht mit dem Thema zu tun hat, weiß ich jetzt nicht.
Also Elin, da solltest vielleicht nochmal drüber nachdenken wie Du das im Zusammenhang mit dem Thema siehst. Ich kann jedenfalls keinen erkennen.

Außerdem diskriminiert das alle Eltern, die ihren Kindern nicht alles ermöglichen können/wollen. Mit Brauchen hat das nichts zu tun. Wir reden hier von einem Hobby.
Grüsse Tani :wink


Du bist nicht das was Du sagst, sondern das was Du tust!

32

Mittwoch, 13. September 2017, 09:58

Werte Tanimami,

deine Meinung, Ansicht ist aber auch nicht maßgebend die einzig Wahre. 8)
Nö.....

Blindeshuhn

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33

Mittwoch, 13. September 2017, 09:59

Jetzt mal ehrlich: papa kümmert sich generell nur ab und an, und sagt ständig ab, der geburtstag des Kindes wird hinter die neuen Schuhe der Lebensgefährtin gestellt, und ihr hängt euch an dem sch... Reiten auf?

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Elin (13.09.2017)

34

Mittwoch, 13. September 2017, 09:59

Und DA würde ich mir für, ausdrücklich alle!, BET wünschen, daß es eine Instanz gibt, die diesen UET (gerne auch den betroffenen BET, soweit hilfreich) wortwörtlich den Kopf wäscht.

Stell Dir mal vor, es gäbe so eine Instanz, und die würde Dir ganz klar erklären, dass Du etwas machst, was nicht in Ordnung ist. Und nun bist Du aber anderer Meinung, kannst das auch so begründen und findest das falsch, was Dir erzählt wird. Wie würdest Du reagieren, wenn Dir so jemand "den Kopf waschen" wollen würde?

Manchmal hilft tatsächlich ein Perspektivenwechsel weiter, das wurde ja auch schon verschiedentlich angemerkt.

Letztlich wird da viel Rauch um Nichts gemacht finde ich - und daraus resultieren die Probleme, die die Kinder haben.

Könnte es sein, dass für Dich der Maßstab ist, wie Du mit Deinen Kindern umgehst - und wenn jemand das eben anders tut, dann schrillt sofort die Alarmsirene "Kindeswohlgefährdung"?

Warum MUSS ein Elternteil alles unterstützen, was das Kind möchte? Sehe ich überhaupt nicht so.

Ich finde nicht, dass ein Elternteil alles unterstützen muss, was ein Kind möchte (meine Tochter würde auch am liebsten reiten, ein Haustier haben und was ihr sonst so einfällt, und ich finde es in Ordnung, dass sie Wünsche hat und diese auch äußert. Wenn ich manche Wünsche nicht erfülle, der andere Elternteil aber schon, ist das selbstverständlich auch in Ordnung, das gehört zur Alltagssorge. Und ich denke, man muss ertragen lernen, wenn der andere Elternteil eben manches, vieles oder nahezu alles anders macht, als man das selbst tun würde. Das hat für mich viel mit Bindungstoleranz zu tun.

Wenn Du als Mutter hier das alles geben willst, dann ist das alleine Deine Sache. Ich würde nur dringend davon abraten, den Kindern zu vermitteln, dass das was Du leistest, der einzig richtige Weg ist.

Wie mag es wohl auf die Kinder wirken, wenn sie regelmäßig vermittelt bekommen, dass der andere Elternteil ja sowieso nur alles falsch macht? Kleine Anregung an die TS: überlege mal, welches Bild Du den Kindern von ihrem Vater vermittelst.

Ich muss nichts von dem, was den anderen Elternteil betrifft, schönreden, kaschieren oder sonst etwas. Wenn Kinder ihre eigenen Erklärungen finden für das Verhalten des anderen Elternteils, so muss ich das auch nicht korrigieren.

Ganz ehrlich? Mit dem ausgestreckten Mittelfinger!

Was macht dies wohl mit den Kindern, die vermittelt bekommen, dass der andere Elternteil ein Vollpfosten ist? Souveränes Handeln sieht für mich anders aus.
A smile a day sweeps the sorrows away

35

Mittwoch, 13. September 2017, 10:02



Ganz ehrlich? Mit dem ausgestreckten Mittelfinger!

Was macht dies wohl mit den Kindern, die vermittelt bekommen, dass der andere Elternteil ein Vollpfosten ist? Souveränes Handeln sieht für mich anders aus.


Meine Güte, sonst tust doch auch so emphatisch. Das war für die TS gedacht und nicht für die Kinder!!!!!!!!!!!!

Sie soll Abstand gewinnen! Das sie den Kindern das von dir mal wieder mir unterstellen wollende nicht weitergibt, für so intelligent halte ich die TS.

Hör auf mir immer irgendwas anheften zu wollen! Das langweilt zu tiefst. Wie oft noch, du verstehst Null was ich sage, also lies mich verdammt nochmal nicht noch pudel dich an mir hoch!
Nö.....

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36

Mittwoch, 13. September 2017, 10:10

Jetze Elin...stampfe net mit dem Fuß auf und zick net rum....alles gut. Ich sehe aber wirklich keinen Zusammenhang.
Und es ist meine Meinung, machen kann ja jeder so wie er will. Ok?

Um bei Deinem Beispiel zu bleiben:
Ich hätte meinen eben nicht wegen Schafe des Vaters 500 km gefahren. Das kann der Vater dann mit ihm machen.
Und weil ich das nicht gemacht hätte, bin ich keine schlechte Mutter, die nicht sieht, was mein Junior braucht.

Es kann doch jeder so machen wie er will.

Auch den Umgang kann der UET gestalten wie er will. Natürlich wird er auch auf Wünsche der Kinder in diesem Rahmen eingehen. Das macht doch jeder...die einen mehr die anderen weniger.
Und dass er seine Kinder unregelmäßig nimmt, ist SEINE Verantwortung. Dies einzuklagen ist lächerlich - wenn auch rechtlich möglich. Praktisch aber nicht. Schade fürs Geld.
Grüsse Tani :wink


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musicafides (13.09.2017)

37

Mittwoch, 13. September 2017, 10:16

Kinder von getrennten Eltern haben es schon nicht immer leicht.

Und wenn Ex schon seit Donnerstag unterwegs war, dann hab ich die Jungs gefahren. Weil es ihre Tiere sind, sie den Erfolg damit hautnah erleben sollen, dürfen. Da bin ich halt nicht so hart und sage, haste Pech das du an den WE immer schön Fläschen gegeben hast, die Nacht sogar im Stall verbracht hast und nun darfst einfach nicht dabei sein, wenn der Lohn für all die Mühen verteilt wird.

Jeder wie er will, für mich ist sowas halt verdammt wichtig.
Nö.....

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duechesse (13.09.2017)

38

Mittwoch, 13. September 2017, 10:34

Außerdem gibt's Eltern, die möchten den wenigen Umgang eben selber planen.

Es ist eben kein Zugeständnis, wenn man den anderen Elternteil seine wertvolle Zeit mit den Kindern selbst planen lässt, sondern sollte selbstverständlich sein. Ich möchte mir ja da auch nicht hineinreden lassen, was ich wann mit meinen Kindern tue oder eben nicht. Da entscheidet am besten jeder Elternteil im Rahmen seiner Alltagssorge, und schon gibt es einen Konfliktherd weniger.

Das ehrt sie sehr, nur darf sie dies nicht als Maßstab für den Vater ansetzen. Und schon gar nicht so den Kindern vermitteln.

Genau darum ging es, dies den Kindern nicht zu vermitteln, und das fängt nicht erst damit an, indem man ihnen solches erzählt. Man sollte Kinder da m. E. nicht unterschätzen, die kriegen verdammt viel mit. Man hat aber fast immer die Möglichkeit, zu entscheiden, ob man - was den anderen Elternteil betrifft - im Kampfmodus bleiben möchte oder nicht.

Wenn ein Elternteil sich weigert, Geburtstage oder andere Feiern des Kindes zu unterstützen, ist das für das Kind vielleicht nicht schön, aber es kommt eben manchmal vor, dass jemand, den man einlädt, nicht kommen kann. Da sollte man die Gründe des anderen Elternteils auch akzeptieren und das nicht ständig als Boykott bewerten. Das bringt niemandem etwas, am allerwenigsten den Kindern, im Gegenteil.
A smile a day sweeps the sorrows away

39

Mittwoch, 13. September 2017, 10:52

@Elin
ja, schön. Das ehrt Dich. Ich meine das auch ernst. Aber Du hattest dazu die Kohle, die Zeit, den Willen. Andere eben nicht.
Wäre ich der UET gewesen, hätte ich das WE getauscht und die Kinder wären mit mir zu ihren Erfolgen gefahren. Wenn der BET da so denkt wie Du, wäre der Tausch ja bestimmt kein Problem gewesen.

Mir geht's doch nur darum, dass so ne freiwillige Sache keine Verpflichtung ist. Und man darf das, was man selbst den Kindern gönnt/ermöglicht, doch nicht im Gegenzug von anderen erwarten.
Auch nicht vom anderen ET.

Ja aber das stimmt schon @Blindeshuhn, wir hängen uns zu sehr am Hobby auf, es geht ja um den Umgang selbst. Und der ist praktisch nicht einklagbar, da der Vater erwachsen ist und es nunmal in seiner Verantwortung liegt. Da würde auch kein Umgangsbeschluss helfen.

Ach ja, ich glaub auch, dass dies Thema (Hobby ermöglichen) nicht nur bei getrennten Eltern besteht.

Ich kenne mind. 3 Fam., da sagt die Mutter strikt, geh DU zum Fußball mit dem Kinde. Mich interessiert das nicht und ich stelle mich auch nicht hin.
Entweder es fährt dann ein anderes ET zum Sport oder es fällt aus, wenn der Vater nicht kann.
Und das ist dann halt so. Das finden die Jungs zwar manchmal blöd, mittlerweile oft aber auch gar nicht - gibt ja auch noch ein Leben außerhalb dem Fußball. :D
Grüsse Tani :wink


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Mittwoch, 13. September 2017, 13:16

Und dass er seine Kinder unregelmäßig nimmt, ist SEINE Verantwortung. Dies einzuklagen ist lächerlich - wenn auch rechtlich möglich. Praktisch aber nicht. Schade fürs Geld.



Und wo ist da die Verantortung der Kinde gegenüber ?
Was vermittel ich Kindern in dem icch sie nur nehmen, wenn es mir passt ?


Was ist daran lächerlich Ummgang einzuklagen, hier wird doch gernne geklagt gejammert das diue UET so wenig Zeit mit den Kindern haben, oder aus dem Leben gestrichen werden.
Umgang einklagen ist(leider) sinnlos weil ja eh keine Konsequenzen drohne und, wer möchte seinem Kind schon die Enttäuschung zu muten, das es selbst dann einem UET egal ist.
Kinder aus dem Leben streichen ist aber ok, oder wie?


es geht ja um den Umgang selbst. Und der ist praktisch nicht einklagbar, da der Vater erwachsen ist und es nunmal in seiner Verantwortung liegt. Da würde auch kein Umgangsbeschluss helfen.


Was für ein Armitszeugnnis, wo geht es da ums Kindswohl :kopf

Liebe Grüße

Ute, die sich immer freut mal von Eltern zu lesen :winken: Elin, wo es klappt mit der Elternebene

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Ratte« (13. September 2017, 13:24)


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Mittwoch, 13. September 2017, 13:23

Kinder aus dem Leben streichen ist aber ok, oder wie?

Natürlich nicht, aber ich gehe mal davon aus, dass das eine rhetorisch gemeinte Frage war ...

Was für ein Armutszeugnis, wo geht es da ums Kindswohl

Was ist hier mit Kindeswohl gemeint? Ist es dann, wenn es einem Kind dort, wo es ist, gut geht? Mir erschließt sich der Sinn dieser Frage nicht ganz, was soll man darauf antworten?

Was ist daran lächerlich Ummgang einzuklagen

Es ist nicht zielführend. Jede gerichtliche Auseinandersetzung bindet Ressourcen, die man besser woanders investiert (Zeit, Geld, Aufmerksamkeit). Zudem belastet jede Auseinandersetzung die betroffenen Parteien, in Familienstreitigkeiten wohl auch die Kinder. Was soll dabei für die Kinder herauskommen?
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Mittwoch, 13. September 2017, 13:45

Zitat von »Ratte«
Kinder aus dem Leben streichen ist aber ok, oder wie?


Natürlich nicht, aber ich gehe mal davon aus, dass das eine rhetorisch gemeinte Frage war ...



Nein, denn das passiert wenn Elternteile sich weigern Umgang wahrzunehmen.



Zitat von »Ratte«
Was für ein Armutszeugnis, wo geht es da ums Kindswohl


Was ist hier mit Kindeswohl gemeint? Ist es dann, wenn es einem Kind dort, wo es ist, gut geht? Mir erschließt sich der Sinn dieser Frage nicht ganz, was soll man darauf antworten?



Man muss darauf nichts antworten.
Eine Antwort auf Deine Frage Kindeswohl beinhaltet unter anderem das Recht auf beide Eltern.

Zitat von »Ratte«
Was ist daran lächerlich Ummgang einzuklagen


Es ist nicht zielführend. Jede gerichtliche Auseinandersetzung bindet Ressourcen, die man besser woanders investiert (Zeit, Geld, Aufmerksamkeit). Zudem belastet jede Auseinandersetzung die betroffenen Parteien, in Familienstreitigkeiten wohl auch die Kinder. Was soll dabei für die Kinder herauskommen?



Einfach lesen ;-)


Was ist daran lächerlich Ummgang einzuklagen, hier wird doch gernne geklagt gejammert das diue UET so wenig Zeit mit den Kindern haben, oder aus dem Leben gestrichen werden.
Umgang einklagen ist(leider) sinnlos weil ja eh keine Konsequenzen drohen und, wer möchte seinem Kind schon die Enttäuschung zu muten, das es selbst dann einem UET egal ist.


Liebe Grüße

Ute, die das ganz allgemein schreibt und nicht explizit auf den Fall der TS bezogen

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Mamaxe

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Mittwoch, 13. September 2017, 20:14

Hallo,

@ Elin. Ich habe deine Aussage zu besagtem Finger schon richtig verstanden...

@ musicafides Perspektivenwechsel?
Ich drehe mich mittlerweile im Kreis von diesen Perspektivenwechseln!!
Und du würdest staunen, wie kompromissbereit ich bin.
Denkst du, man müsste mir den Kopf waschen? Wofür genau?
Weil ich eine vernünftige Elternebene, Grundbasis an Kommunikation anstrebe? Weil mir manche (sicher nicht alle) Bedürfnisse/Wünsche der Kinder wichtig sind und ich das dem Vater auch gerne verständlich machen würde?

Mir geht es doch nicht darum, daß KV an seinen WOE sein Kind nicht begleiten möchte und das unter allen Umständen durchzusetzen.
Es geht hier um die strikte Verweigerung, und zwar völlig unbegründet. Um das völlig fehlende Einfühlungsvermögen.


Beispiel... Kind bleibt zuhause, weil Papa nicht fährt. Geht reiten. Mama holt Kind ab und geht zum einkaufen mit ihr.
Wen trifft man in genau diesem Laden?? Richtig!! Und das hatten wir nicht nur dieses eine Mal.
So, und jetzt erklär das mal. :frag

Anderes Beispiel ohne reiten?
Sohnemann fragt Papa, ob er ein neues Handy haben kann. Er hat auch selbst einiges gespart... KV:"mal schauen"
Sitzt mit Kind am PC und blättert bei Ibäh die Angebote durch.
Gutes Angebot gefunden, Kind freut sich"krieg ich das?" Papa trocken... nee, du musst warten. Das bekommt Frau. Ihres ist auch schon ziemlich kaputt, sorry.

Noch eins?
Papa wohnte zu dem Zeitpunkt 4 km weiter im nächsten Stadtteil.
Anruf von KV, Frau ist noch in der Stadt, Kinder müssen noch ca. 1 1/2 bis 2 Stunden warten, bis sie abgeholt werden.
Tochter fragt, kannst uns nicht mit dem Bus holen. (der fährt alle 20 Minuten, hält direkt vor jeweiliger Strasse...)
KV anwortet, daß er ganz sicher nicht in den Bus sitzt, sie hätten jetzt einfach mal zu warten, es könne sich ja nicht immer um die beiden drehen.

Es ist nicht notwendig, jedes Beispiel zu analysieren, bewerten, oder fragen, welchen Beitrag ich dabei habe.
Ich möchte damit zu verstehen geben, wie sich die Kinder fühlen, was sie in solchen Situationen ertragen müssen.

Die Situation mit dem abholen hätte man sehr einfach lösen können,
indem man verd :motz: nochmal kurz MITEINANDER REDET!
DAS meine ich mit "Kopf waschen"

Edit..
UET gestaltet seine Zeit selbst. Richtig und gut so.
Unser KV zieht vor, nichts zu tun. Kverständluch, warum die Kinder dann vielleicht "ihr eigenes Programm" bevorzugen.....?

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Mamaxe« (13. September 2017, 20:21)


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overtherainbow (13.09.2017)

44

Mittwoch, 13. September 2017, 20:26

Es ist nicht notwendig, jedes Beispiel zu analysieren, bewerten, oder fragen, welchen Beitrag ich dabei habe.



Und bleibe bitte dabei.

Nimm es so wie es ist.
Du tust was Du musst, weil Du Dir für Eure Kinder etwas wünscht.

Wenn der Vater nicht in der Lage ist, zu erkennen das es Dir um nichts anderes geht, kann nur die Frage oder Antwort sein, wie Du ihm das belastbar begreiflich machen kannst.
Ich denke das solltest Du nur dann weiter tun, wenn Du eine Chance siehst, dass dies Erfolg haben könnte.

Die meisten Menschen reagieren einfach nicht, wenn die Erkenntnis eine Änderung des Verhaltens erzwingt.
Wenn jemand in seinem "Wahnsinn" bleiben möchte, tut er dies auch...

lg von overtherainbow :rainbow:

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Donnerstag, 14. September 2017, 13:37

Ich habe mir angewöhnt, von dem anderen Elternteil nichts mehr zu erwarten.
Ich habe die Alltagssorge. Er kann den Umgang wahrnehmen, wenn er will. Jahrelang habe ich die Termine vereinbart, Kind, wenn nötig hingefahren, weil ihm die Strecke zu weit war (er hat die Entfernung geschaffen), Kind wieder abgeholt. Kind gut zugeredet, wenn sie keine Lust hatte...die Liste ist endlos. Mit ihm gesprochen, ihm versucht zu erklären, dass es wichtig ist, den Kontakt regelmäßig zu halten, um den Anschluss an die Entwicklung des Kindes nicht zu verlieren.
Zwischenzeitlich ist sie mitten in der Pubertät. Und der Vater hat den Kontakt seit zwei Jahren eingestellt. Ohne Angabe von Gründen.
Nachvollziehen kann ich es nicht, aber ich, und vor allem unsere Tochter, muss damit leben. Umgang zu erzwingen, halte ich für falsch.
Ich bin immer davon ausgegangen, dass er die Umgangszeit mit ihr selbst gestalten sollte. Wenn er Pläne dafür gemacht hat, habe ich das unterstützt, wenn nicht, habe ich Vorschläge gemacht, die Tochterkind auch gefallen würden. Ob er diese dann umgesetzt hat, blieb ihm überlassen. Er hat mir ja in meine Aktivitäten mit ihr auch nicht reingeredet.
UET in den Himmel loben oder auf ein Podest zu stellen, halte ich für falsch. Sie zu verdammen aber ebenso. Der Vater ist ein Mensch, mit allen Fehlern und Vorzügen - genau wie ich auch. Das habe ich versucht, unserer Tochter zu vermitteln. Wenn es mir schwer fiel, sein Verhalten nachzuvollziehen, habe ich ihr das gesagt. Ebenso habe ich ihr gesagt, dass er sie nichtsdestotrotz lieb hat. Auch wenn er das vielleicht nicht so umsetzen und zeigen kann, wie sie sich das gewünscht hätte.
Sie ist inzwischen alt genug, den Kontakt zu ihm selbst herzustellen, wenn sie das möchte. Ich würde sie unterstützen, zwinge sie aber nicht. Derzeit hat sie kein Interesse.
LG von m_m_h
_____________________________________________________________________

Wer sich auf die Suche nach einem Tiger begibt, muss sich nicht wundern, wenn er einen Tiger findet. (indisches Sprichwort)

Das Leben ist zu kurz für schlechten Kaffee.

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46

Samstag, 16. September 2017, 22:14

Hallo nochmal,

es sind ja einige Tage ins Land gegangen und ich hatte Gelegenheit, die Vergangenheit nochmal revuepassieren zu lassen.
Feststellen kann ich, daß ich nicht untätig war. Es gab wirklich viele Termine, Gespräche, Situationen und Veränderungen.

Ich kann für mich auch eingestehen, nicht immer alles richtig gemacht zu haben.

Tatsache ist und bleibt aber, das ist die Erkenntnis, es hat sich nichts zugunsten der Kinder ergeben.

Mancher mag sagen, daß meine Ansprüche zu hoch sind, ich zu egoistisch bin, oder oder oder....
Das Ziel, das ich hatte, war ein "normaler" Umgang miteinander als getrennte Familie.

Letztendlich ist es wohl, zumindest in unserer Konstellation, wirklich, wie overtherainbow deutlich schreibt....
Die meisten Menschen reagieren einfach nicht, wenn die Erkenntnis eine Änderung des Verhaltens erzwingt.

Meine Erkenntnis ist die, daß ich kein Don Quijote sein will.
Und, so tragisch das für mich und unsere Kinder sein mag, es bleibt nur, das zu akzeptieren.



Wobei ein Funke Hoffnung bleibt...
KV wurde letzte Woche am Herzen operiert, (weiß nichts näheres darüber) und so mancher Mensch soll ja angeblich einen Sinneswandel vollzogen haben. :frag
Darauf verlassen werde ich mich aber nicht mehr.



In diesem Sinne

Danke an alle für die verschiedenen Perspektiven
Mamaxe

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