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ReKo

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Donnerstag, 12. Oktober 2017, 09:58

Auf Gymnasium bleiben? Schule wechseln... ratlos...

Guten morgen,

kurz zum Verständnis, Tochter ist 11, 6. Klasse Gymnasium.

Die Schulanmeldung hat KM bevor meine Tochter zu mir gezogen ist damals noch ohne meine Unterschrift gemacht, ich hätte
sie wohl eher auf eine Gesamtschule geschickt. Die Kleine hat mit viel Aufwand und Lernen in der 4. Klasse mit Ach und Krach
noch eine Empfehlung fürs Gym bekommen.

Jetzt hat sich die gesamte 5. Klasse auf dem Gymnasium mit 3er und 4er so hingezogen, nun in der 6. hat sie auch schon
ne 5 mit nach Hause gebracht, letzte Mathearbeit war trotz intensivem Lernen (zusammen) auch nur eine 4 (das hat sie natürlich richtig frustriert) Heute ist Englisch dran, wir haben gelernt bis es ihr aus den Ohren kommt, viel Hoffnung habe ich aber ehrlich gesagt nicht.

Ich kämpfe jetzt schon die ganze Zeit mit der Entscheidung, wie soll es weitergehen? Zum einen möchte sie allein wegen ihrer Freunde auf dem Gymnasium bleiben, zum anderen ist sie aber auch total faul, alles funktioniert nur mit Druck und Diskussionen, man muss ständig hinterher sein. Ex hat mir auch schon angekündigt das sie einem Schulwechsel nicht zustimmen wird, sie hätte mir ja damals ein fertiges Kind übergeben was tauglich fürs Gymnasium war, und die schlechten Noten sind natürlich... allein meine Schuld.

Wenn es so weitergeht glaube ich das die nächsten Jahre für sie zur Qual werden, andererseits muss sie auf der Gesamtschule auch lernen, ohne geht's da auch nicht. Und ehrlich gesagt habe ich auch Angst dass sie dort etwas untergeht, sie ist auf Grund einer Krankheit im Kleinkindalter recht klein und zierlich und ist auch zwischenmenschlich nicht immer ganz einfach und hat da so ihre Probleme, ich habe einfach die Befürchtung das es unter den Kindern auf der Gesamtschule auch mal ruppiger zugeht und sie dann in die "Opferrolle" rutscht. Versteht ihr was ich meine.



Hat jemand vielleicht einen Rat? :thanks:

Borte

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Donnerstag, 12. Oktober 2017, 10:36

Wenn sie das wirklich unbedingt möchte, würde ich sie lassen. Das die Noten in den ersten zwei Jahren auf dem Gym runtergehen, ist nicht ungewöhnlich. Das man nicht in jedem Fach gut ist, auch. Ich hatte zwar Gym Empfehlung, war aber lange in Mathe und Physik auch nicht gut. bin in der 8. mit drei fünfen hängengeblieben. Danach gings steil aufwärts und ich hab ein gutes Abi hingelegt ohne weitere Hindernisse. ( Unter anderm in Mathe und Physik).

Wenn also das Kind nicht offentsichtlich leidet, und selber den Willen hat, würde ich sie lassen und mit ihr überlegen, wie man sie unterstützen kann.

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Donnerstag, 12. Oktober 2017, 10:54

....wenn es an der Einstellung liegt, klappt das an jeder anderen Schule auch nicht..... . Ob es an der Begabung liegt, lässt sich das mit geeigneten Testverfahren durch einen Beratungslehrer relativ leicht abchecken - man sollte dann auch die Bildungsempfehlung akzeptieren :thumbup: . Kinder tun sich aber generell leichter in der Schule, wenn Erfolg sichtbar wird. Für mich war es in meiner eigenen Schulzeit gut, dass ich in der 9. Klasse vom Gymnasium auf die Realschule gewechselt habe, den Weg zum Abitur habe ich über ein Berufliches Gymnasium gefunden. Die Erfahrung mit Schülern hat mir gezeigt, dass ein schulischer Tapetenwechsel durchaus gut tun kann...und neue Freunde finden ist in der 6. Klasse auch kein Problem :engel

LG Mike
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ReKo

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Donnerstag, 12. Oktober 2017, 10:55

Der Wille bei ihr resultiert aber aus ihren Freunden, nicht das sie unbedingt ein Abitur haben möchte, ob das für ein Kind in dem Alter überhaupt relevant ist, ist natürlich ne andere Frage.

Das Problem ist auch, wenn wir ihr das nicht alles zu Hause nochmal erklären und förmlich eintrichtern würden wüsste sie nix, das habe ich aus den letzten beiden Arbeiten mitbekommen, man hat das Gefühl das sie aus der Schule null wissen mit nach Hause bringt.

Es ist einfach auch so, aus eigener Erfahrung, fürs Abitur müssen Kinder eine gewisse Zielstrebigkeit mitbringen, die sehe ich bei ihr aber nicht, bei vielen kommt die Erkenntnis später, das ist aber heute kein Problem mehr, auch mit einem realschulabschluss stehen einem doch noch alle Türen offen.

Und wenn trotz lernen schlechte Noten kommen ist ja auch der Frust vorprogrammiert, das ist ja auch demotivierend

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Rosi2011

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Donnerstag, 12. Oktober 2017, 11:01

Ich hatte mit Junior eine ähnliche Situation. Eine Bekannte sagte: "Unsere Jungs sind so faul, die tun eh nur das Nötigste! Ich schicke meinen auf das Gymnasium. Wenn er da das Nötigste tut, hat er wenigstens Abitur. Wenn er auf Haupt- oder Realschule das Nötigste tut, hat er halt nur Mittlere Reife". Ich schickte meinen auf die Realschule. Sie ihren aufs Gymnasium. Ihrer wird jetzt Arzt. Meiner brauchte noch nie was zu tun in der Schule und hat die 3. Lehrstelle. Heute würde ich mich anders entscheiden. Natürlich kann man das nur, wenn die Kinder lernmäßig nicht total überfordert werden. Wäre ich selbst auf dem Gymnasium gewesen, hätte ich wahrscheinlich nicht so eine Scheu davor gehabt.

Wenn die Tochter will und durch Faulheit nicht so gute Noten hat, würde ich sie in der Klasse lassen.

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Donnerstag, 12. Oktober 2017, 11:04

Du solltest Kontakt zu den Klassenlehrern aufnehmen. Die können die Situation in der Regel am Besten einschätzen.

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Donnerstag, 12. Oktober 2017, 11:06

Sie lernt ja, halt mit viel Druck, aber die Noten werden nicht besser

ReKo

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Donnerstag, 12. Oktober 2017, 11:09

Tja... Da geraten leider eben Fronten aufeinander. Wenn es nach der Klassenlehrerin geht soll ich der kurzen jeden Tag den Rucksack packen und mir ein Beispiel an Mutter XYZ nehmen wie die das alles im Griff hat. (XYZ) ist Hausfrau mit gutverdienendem Mann und viel Zeit fürs Kind.... Das ist dann der Maßstab :kopf

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Donnerstag, 12. Oktober 2017, 11:17

Hallo ReKo,

das ist auch der Maßstab für alleinerziehende Mütter. Man kann die Lehrkräfte jedoch in die Spur bringen, wenn man ihnen vor Augen führt, dass ebenjene Möglichkeit nicht besteht.
Was Du von der Lehrkraft möchtest, ist nicht persönliche Lebensberatung, sondern Du möchtest um das Potenzial Deines Kindes wissen. Das wird sie doch hoffentlich einschätzen können?

Ansonsten sehe ich bei Dir gar nicht die Möglichkeit, das Kind auf einer anderen Schule anzumelden: Weder Kindesmutter noch Kind würden dem zustimmen. Eine Zustimmung zu erzwingen ("Ersetzung der Unterschrift") würde vor diesem Hintergrund wohl schwierig wenn nicht sogar unmöglich werden. Ich würde mir sehr genau überlegen, ob ich in derartige Eventualitäten Energie investieren würde.

Offengestanden finde ich die Noten Deiner Tochter noch nicht dramatisch schlimm - und was genau wäre ein Problem, wenn sie ggfls irgendwann eine Klasse wiederholen würde?

Fragende Grüße
FrauRausteiger
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•» Crede mihi, miseros prudentia prima relinquit! «•
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Donnerstag, 12. Oktober 2017, 11:18

Mit Druck werden sich ihre Leistungen nicht verbessern.
Ich würde mit ihr reden, ganz klar sagen, dass die Schule ihre eigene Verantwortung ist, sie aber auch jederzeit um Hilfe bitten kann.
Und dann würde ich sie machen lassen.
Sie muss selber entdecken, dass nur sie selbst etwas an ihrer Situation ändern kann.

In der 6. Klasse ist es nicht schlimm zu wiederholen. Lass sie mal vor die Wand rennen, sowas ist heilsam.
Kommas zu verschenken... :brille

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Donnerstag, 12. Oktober 2017, 11:20

....Lernen mit Druck bringt nichts, wenn sie nicht will, hilft auch das ständige begleiten nichts..., der Lernwille muss von innen kommen ( intrinsisch), ansonsten wiederhole ich mich gerne..., der richtige Weg für euch führt über einen Beratungslehrer, die Kontaktdaten dafür sollte die Klassenlehrerin haben :thumbup:

LG Mike
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Donnerstag, 12. Oktober 2017, 11:27

Hallo ReKo,

das ist auch der Maßstab für alleinerziehende Mütter.





Weiss ich doch :daumen

Die Frage nach der Versetzung nach Klasse 6 stellt sich doch gar nicht, oder habe ich das System völlig falsch verstanden?

Am Ende der Erprobungsstufe (Klasse 5 und 6) wird doch in einer Konferenz beschlossen welchen Weg das Kind gehen sollte und eine entsprechende Empfehlung ausgesprochen? Ich werde sie jetzt mitten im Schuljahr auf keinen Fall mit Gewalt von der Schule nehmen.

Ich habe mich vielleicht auch unglücklich ausgedrückt. Lass ich sie jetzt einfach laufen und untergehen? Ich kann da doch nicht einfach tatenlos zusehen ?-(

Die Frage die sich mir stellt, mache ich das weiter das ganze Jahr? Zusammen mit ihr, mit viel Arbeit, Zeit und Aufwand (und ja leider auch Druck)Das sie mit aller Gewalt ne Empfehlung für das Gym bekommt?

Was passiert eigentlich wenn nach der 6. die Empfehlung für die Gesamtschule kommt und KM sich aber quer stellt dem zuzustimmen?

Ihrer Klassenlehrerin habe ich die Tage bereits ne Mail geschickt mit der Bitte sich mal telefonisch bei mir zu melden, bisher ist aber nichts passiert :frag

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FrauRausteiger (12.10.2017)

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Donnerstag, 12. Oktober 2017, 11:37

...im SJ würde ich sie auch nicht rausnehmen....., und ich gehe mal davon aus, dass die Bildungsempfehlung am Ende von Kl.6 bindend ist..., so ist es zumindest in BaWü - in eurem Bundesland weiß ich das nicht.... Mit einen Testverfahren vorab hättest zudem die Möglichkeit, deiner Ex etwas den Wind aus den Segeln zu nehmen. Wenn der Test so ausgeht, dass deine Tochter gymnasialgeeignt ust, wäre das ja am Ende auch ok :thumbup:

LG Mike
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Donnerstag, 12. Oktober 2017, 11:42

Das erinnert mich sehr an mich in dem Alter. Ich wollte unbedingt aufs Gymnasium, weil da alle meine Freundinnen waren und weil mein Vater das gern gesehen hat. Dort bin ich dann mit Pauken und Trompeten untergegangen. 5. und 6. Klasse konnte ich mich noch irgendwie durchmogeln, in der 7. bin ich trotz stundenlangem Lernen (mein Vater kann dir heute noch mein Lateinbuch auswendig aufsagen, ich weiß vielleicht noch 5 Vokabeln) so abgestürzt, dass mir nur noch die Wahl zwischen Realschule oder wiederholen blieb. Also bin ich auf die Realschule gegangen (meine Freunde hab ich so auch noch gesehen) und hab mich dort mit kaum Aufwand mehrere Noten verbessert. Der Lerndruck war weg (ich bin nämlich inzwischen überzeugt davon, dass Schule ohne Druck und Ach und Krach machbar sein muss), ich hab an die Realschule die FOS gehängt und am Ende doch noch studiert. Wobei das ja auch nicht das non plus ultra ist.
Weshalb stellt sich eigentlich jetzt die Frage, ob Tochter auf der Gesamtschule untergehen würde, aber damals vor dem Übertritt nicht?

Die Frage die sich mir stellt, mache ich das weiter das ganze Jahr? Zusammen mit ihr, mit viel Arbeit, Zeit und Aufwand (und ja leider auch Druck)Das sie mit aller Gewalt ne Empfehlung für das Gym bekommt?

Meiner Meinung nach nein. Was bringt ihr das denn?

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Borte

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Donnerstag, 12. Oktober 2017, 11:47

Das ist Bundeslandabhängig denke ich. Hier ist es eine Empfehlung. Aber ja, in dem Alter kann der Wunsch denoch mehrer Gründe haben. Für mich bspw kam nie etwas anders in Frage als Gym. Unabhängig von Freunden etc. Ich wollte das. Und ich gebe den anderen Recht: was störts, wenn sie mal wiederholt.
Sind es also wirklich nur Freunde? Hat sie Lücken, weil sie früher mal was nicht verstanden hat? Oder versteht sie den aktuellen Stoff nicht? Zieht sich das durch eine große Anzahl von Fächern, oder punktuell? Habt ihr G8/G9?

Ich tu mich grundsätzlich mit dem Konstrukt der Gesamt- / Stadtteilschule schwer. Für mich wär allerdings immer maßgebend, was möchte das Kind, leidet es etc. Wenn es wirklich über ihre Kraft geht, wird sie auch das Argument der Freunde irgendwann kippen. Und dann wäre wohl auch die Mutter zu überzeugen. Ich gebe zu, ich wär da ähnlich. Gegen den Willen des Kindes und Stichhaltige Argumente würde ich keinem Schulwechsel so einfach zustimmen.

ReKo

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Donnerstag, 12. Oktober 2017, 11:58


Weshalb stellt sich eigentlich jetzt die Frage, ob Tochter auf der Gesamtschule untergehen würde, aber damals vor dem Übertritt nicht?






Damals hätte sie mit vielen Ihrer Mitschüler aus der Grundschule an die neue Gesamtschule gehen können, das Gymnasium wo KM sie angemeldet hat ist aber in einem anderen Ort, ich bin dann extra mit ihr direkt in den Ort gezogen damit sie nicht so einen weiten Schulweg hat, Konsequenz ist jetzt aber dass sie an eine Schule käme wo sie halt niemanden kennt.

Grundsätzlich gefällt mir das Konzept einer Gesamtschule sehr gut. Wie gesagt war die Kleine ja mal sehr krank, 1 Jahr Krankenhaus, danach noch 1 Jahr zu Hause ohne viel Kontakt zu anderen, und das dann kurz vor Schuleintritt, gerade die erste Zeit in der Grundschule hat man damals gemerkt das ihr ein paar Jahre fehlen, ich hab das Gefühl die Konsequenzen ziehen sich bis heute. Daher hätte ich es gut gefunden wenn die Entscheidung welchen Bildungsweg sie nun geht ein paar Jahre Zeit gehabt hätte,, wie auf der Gesamtschule.

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Donnerstag, 12. Oktober 2017, 12:10

Also ich kann nur mit Druck lernen. Bis heute. Alles andere ist total uneffektiv bei mir.

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Donnerstag, 12. Oktober 2017, 12:50

Hallo Reko,

mir hat mal eine Lehrerin die an der Gesamtschule unterrichtet:
Gesamtschule ist All-You-Can-Eat. 8|

Sprich man muss sich holen was man braucht, was sehr gegen intelligent aber faul spricht ;-).

Der Rat von Kaj hat mir gut gefallen...wir haben hier nämlich das Gleiche in grün gehabt und es hat sich so gefunden.

LG von overtherainbow :rainbow:

Anmida

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Donnerstag, 12. Oktober 2017, 13:47

Meine Tochter hat nach der 8. Klasse vom Gymnasium auf die Realschule gewechselt.... nachdem es garnicht mehr ging und es auch böse Vorfälle gegeen hat (aber das führt jetzt zu weit).

Den Übertritt hat sie problemlos geschafft, aber mir wäre damals schon die Realschule lieber gewesen, da sie nicht gerne gelernt hat, d.h. die "dumm" ist, aber faul.
Und dann sind wir auch wieder beim Thema Alleinerziehung, denn mir hat auch die Zeit gefehlt, um täglich mit ihr Hausaufgaben zu machen und zu lernen.... zumindest in dem Maße, in dem es nötig gewesen wäre.
Aber sie wollte aufs Gymnasium, denn da gehen alle meine Freunde hin!

Nach der 7. Klasse wollte sie auch noch nicht wechseln, denn das wäre ja peinlich.... "alle gehen aufs Gymnasium"
Mit der dritten Fremdsprache hat sie es dann eingesehen und wir haben gewechselt (übrigens ohne Unterschrift des KV, trotz GSR.... da hat nie jemand danach gefragt).

Tja, und jetzt geht sie in die 12. Klasse FOS und möchte sogar noch die 13. Klasse machen, um das allgemeine Abitur zu machen.
Und sie ist froh über den Wechsel und meint, dass sie früher auf mich hätte hören sollen, dann hätte sie sich viel Stress und Ärger erspart.

1. Es muss nicht jeder Abitur haben
2. Wenn es später "klick" macht, dann kommt man auch auf Umwegen zum Ziel
3. Manchmal muss man sein Kind zum Glück zwingen.... ich bereue es sehr, dass ich mich damals nicht durchgesetzt habe, sondern auf den Wunsch meiner Tochter (und den Rat der Lehrerin) gehört habe

Klar ist eine Trennung von den Freunden immer schwierig. Aber wenn es richtige Freunde sind, dann bleiben die Kontakte auch bei einem Schulwechsel bestehen!

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Donnerstag, 12. Oktober 2017, 14:44

Bei uns hat sich Kajs Rat bewaehrt.
Grosskind wollte aufs Gymi, hat es auf der Grundschule locker geschafft, 5,6 Klasse kam ein voller Absturz, grosse Versagensangst... hab ihn im Endefekt auflaufen lassen. Mit 12/13 muss ein normal intelligentes Kind begreifen, dass man fuer sich selbst lernt.
Einfach war es nicht. Jetzt ( 10 Klasse) wo andere, bei denen Eltern hinterher waren nachlassen, legt er an Fleiss und Ehrgeiz zu. Bei Elternabend habe ich nur Lob gehoert, mach sein Ding, solide Leistungen.
Fand ich super und vor allem, dass hat er sich selbst erkaempft.
Nicht auf das Leben kommt es an, sondern auf den Schwung, mit dem wir es anpacken. H. Walpole

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Donnerstag, 12. Oktober 2017, 18:44

Zum einen möchte sie allein wegen ihrer Freunde auf dem Gymnasium bleiben, zum anderen ist sie aber auch total faul, alles funktioniert nur mit Druck und Diskussionen, man muss ständig hinterher sein. Ex hat mir auch schon angekündigt das sie einem Schulwechsel nicht zustimmen wird,

Sie lernt ja, halt mit viel Druck

Lass ich sie jetzt einfach laufen und untergehen? Ich kann da doch nicht einfach tatenlos zusehen


Ich persönlich würd sie ("einfach") laufen lassen-
das mit dem "untergehen" würde ich anders formulieren ;-)
ich würde es eher so sehen, dass Du ihr die Chance gibst, etwas "für´s Leben" zu lernen, und ihre eigenen Fehler machen zu dürfen :brille

Auf jeden Fall würd ich den Druck rausnehmen!
Das wird Dir gut tun- das wir ihr gut tun- und vor allem Eurem Verhältnis zueinander :daumen

Was kann denn schlimmstenfalls passieren?
sie bleibt sitzen, und kann dann selbst entscheiden, ob sie am Gymmi wiederholen möchte, oder an einer anderen Schulform... so what? :frag

Wenn sie möchte, stehst Du jederzeit parat, um ihr zu helfen :sonne

vielleicht möchte sie eine Vereinbarung treffen?
feste Lernzeiten für sie, oder hat sie selber eine Vorstellung davon, welche Noten sie gerne hätte?
Lieber Gruss

Luchsie

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Wem genug zu wenig ist, dem ist nichts genug. (Epikur)

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Donnerstag, 12. Oktober 2017, 19:15

Ihr habt recht... Hatte heute auch ein Gespräch mit ihrer Lehrerin, sie meint sie könnte es schaffen, aber mit mehr lerneinsatz als andere kinder, sie muss aber lernen das sie das für sich selbst tut.

Deckt sich also mit dem Großteil der Aussagen hier. Es fällt mir zwar schwer, aber es ist wohl der richtige Weg. Hoffe ich :frag

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Freitag, 13. Oktober 2017, 23:57

Ohne jetzt die anderen Beiträge gelesen zu haben - warum "musst" Du jetzt in diesem Augenblick überhaupt etwas machen? Deine Tochter will jetzt nicht die Schule wechseln und die Mutter würde auch nicht mitziehen. Also lass´ es. Wenn wirklich im Raum steht, dass sie nicht versetzt wird, könnt Ihr nochmal überlegen, ob sie am Gymnasium die Klasse wiederholt oder dann doch wechselt.

Mein Sohn ist in der 7. Klasse vom Gymnasium auf die Realschule gegangen. Er hätte die Versetzung in die 8 dort nicht geschafft, weil er zu lange gefehlt hat, nach dem Tod meiner Tochter. Er wollte nicht wiederholen, sondern lieber auf der Realschule in die 8. Klasse. Inzwischen ist er in der 10; hat sehr gute Noten und wird weitermachen; entweder zurück auf das Gymnasium und dort die 10 wiederholen oder auf die Gesamtschule oder ein Berufskolleg - das wird sich demnächst entscheiden.

Es gibt immer eine Möglichkeit, auch später noch weiterzumachen. Aber gegen den Willen des Kindes - und in Deinem Fall auch gegen den der Mutter wechseln - eher nicht...
LG
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Dann kannst Du ihn immer noch verurteilen
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Samstag, 14. Oktober 2017, 09:54

Bitte korrigiert mich, falls ich mich irre, aber wenn nach der 6 feststeht, dass das Kind die Erprobungsstufe nicht geschafft hat, erfolgt ein Schulwechsel doch automatisch, oder??
Das erfährt man ja so ungefähr im Frühjahr und hat dann die Möglichkeit, sich nach einer anderen Schule umzusehen. Ein Wechsel innerhalb des Schuljahres ist gar nicht möglich.
Meine Kinder mussten dann wechseln, ich habe den Wechsel für mich als Elternteil so nicht bereut, zwei meiner Kinder sind nun in der Oberstufe, eines in Ausbildung.
Das einzige Problem war damals, dass wir erst am Tag vor den Sommerferien wussten, mit welcher Schule es weiter geht. Bei vielen anderen Mitschülern, die damals 'ausgesiebt' wurden, musste ad hoc eine Beschulung an Real- oder Hauptschulen der Nachbarorte organisiert werden, da die Gesamtschulen nur ganz minimal Plätze für den Wechsel zur Verfügung stellten. (in den jeweiligen Schuljahren ca. 5 für das gesamte Einzugsgebiet!!)

Zum Thema helfen oder nicht habe ich festgestellt, dass ich irgendwann Latein konnte, meine Kinder aber nicht :hae:
Nach der Trennung war ich gar nicht in der Lage, sie an der Schule zu unterstützen, seit dem gehen sie ihren 'Lernweg' allein oder mit Hilfe der Lehrer, für die Eltern-Kind-Lernbeziehung ungemein entlastend :-)
:sonne Wenn's nicht regnen würde, würden wir gar nicht merken, wenn die Sonne scheint! :sonne

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Samstag, 14. Oktober 2017, 14:26

Ja, so ist das: Die Orientierungsstufe (5/6) wird komplett ohne Wechsel und Wiederholung durchlaufen, in der Zeugniskonferenz am Ende von 6 wird entschieden, ob das Kind auf dem Gym bleiben darf.
Ein "nein" wird aber oft erst ausgesprochen, wenn mindestens 2 Fünfen auf dem Zeugnis sind. Es kann also gut sein, dass ein Kind mit vielen 4en und einer 5 in die 7. Klasse Gym versetzt wird.
Da sind dann die Eltern gefragt.

Meine Erfahrung als Gym-Lehrerin hat aber gezeigt, dass 4en in den sogenannten Hauptfächern (Mathe, Deutsch, Englisch) in der O-Stufe häufig nicht "gut enden".

Mein Rat als Lehrerin und Mutter: Die 6. Klasse in RUHE abwarten und dem Kind die Chance geben, sich zu beweisen.
Wenn dann das 6.2-Zeugnis voller 4en oder gar 5en ist, dann ist ein Wechsel angesagt, egal, was die Konferenz sagt. Beobachten sollte man das intensiv ab den Osterferien.
Dem Kind sollte die Konsequenz schon klar gemacht werden, ohne total viel Druck auszuüben.

Nach der 6. ist in der Regel ein ganz guter Termin, die Schule/Schulart zu wechseln, da die Klassen dann eh oft neu zusammengesetzt werden.

Also: Die voreilig handeln, aber auch nichts aussitzen.

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26

Samstag, 14. Oktober 2017, 19:49

Es gibt immer eine Möglichkeit, auch später noch weiterzumachen. Aber gegen den Willen des Kindes - und in Deinem Fall auch gegen den der Mutter wechseln - eher nicht...


Sehe ich genauso. Man erreicht auch über Umwege sein Ziel, dein Kind wird seinen Weg schon gehen, ich sehe das alles nicht mehr so verkrampft, je älter mein Bursche wird, desto mehr Biss legt er an den Tag. Zumindest was die Schule betrifft, leider nicht inbegriffen die Ordnung in seinem Zimmer :anbet .
LG gamba77

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CoCo (14.10.2017)

27

Samstag, 14. Oktober 2017, 21:15

Also: Die voreilig handeln, aber auch nichts aussitzen.

Ich Depp, das sollte natürlich heißen:
NICHT voreilig handeln....

ReKo

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28

Samstag, 14. Oktober 2017, 23:44

Jetzt mitten im Jahr würde ich eh nichts unternehmen.

Es ging halt um die Frage ob ich alles daran setze das sie auf dem Gymnasium bleibt und da jetzt auch mit allen Mitteln darauf hinarbeite. Was definitiv nur mit Druck was wird. Aktuell hält sie ja ihre Noten nur weil ich ständig mit ihr zu Hause sitze und lerne, wenn ich das lockerer laufen lasse sackt sie garantiert weiter ab.

Und selbst wenn die Konferenz dem verbleib auf dem Gymnasium dann zustimmen sollte weil die Noten vielleicht gerade so reichen, spätestens dann stehe ich vor dem Problem das die Mutter einem Wechsel nicht eben so zustimmen wird. Ich merke eben auch wie sehr die kleine unter Druck steht und das ihr die lernerei im Moment einfach zu viel wird.

29

Montag, 16. Oktober 2017, 09:57

Hallo ReKo,

das ist auch der Maßstab für alleinerziehende Mütter. Man kann die Lehrkräfte jedoch in die Spur bringen, wenn man ihnen vor Augen führt, dass ebenjene Möglichkeit nicht besteht.
Was Du von der Lehrkraft möchtest, ist nicht persönliche Lebensberatung, sondern Du möchtest um das Potenzial Deines Kindes wissen. Das wird sie doch hoffentlich einschätzen können?

Ansonsten sehe ich bei Dir gar nicht die Möglichkeit, das Kind auf einer anderen Schule anzumelden: Weder Kindesmutter noch Kind würden dem zustimmen. Eine Zustimmung zu erzwingen ("Ersetzung der Unterschrift") würde vor diesem Hintergrund wohl schwierig wenn nicht sogar unmöglich werden. Ich würde mir sehr genau überlegen, ob ich in derartige Eventualitäten Energie investieren würde.

Offengestanden finde ich die Noten Deiner Tochter noch nicht dramatisch schlimm - und was genau wäre ein Problem, wenn sie ggfls irgendwann eine Klasse wiederholen würde?

Fragende Grüße
FrauRausteiger


+ :D :thumbsup: ich würde auch erst mal entspannt abwarten. Wenn ich mir die letzte Deutscharbeit meiner Tochter mit einem Klassendurchschnitt von 4,1 anschaue, dann zweifle ich oft an der "Aussagekräftigkeit" der Noten, Teilpunkte werden nicht vergeben, Formulierungspunkte werden zu Hauf abgezogen und niemand kann nachvollziehen, wie die Benotung eigentlich funktioniert. Da leben Lehrer oft ihre Stellung als "Halbgötter" aus.

Solange sie noch Engagement, Willen und Kraft zeigt, würde ich abwarten. Wichtig sind auch, wie ihre mündlichen Noten sind. Das zeigt auch, wie sie im Unterricht folgen kann.
Alles, was Ihr also von anderen erwartet, dass tut auch Ihnen! Darin besteht das Gesetz und die Propheten Mt 7,12

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