Sie sind nicht angemeldet.


31

Mittwoch, 15. November 2017, 15:39

:radab :radab :radab Einen "Knacks" bei Oma und Opa, die herzallerliebst mit ihm umgegangen sind???? Dann müsste die halbe Menschheit einen Knacks haben, Omas und Opas gehören zur Familie. Das würde ja im Umkehrschluss bedeuten, dass jedes Kind ausschließlich bei der Mutter, und nur von der Mutter, betreut werden kann. Es gibt kaum Kinder, bei denen das so sein kann....

Ich bin auch ein Mensch der am liebsten sein gewohntes Umfeld um sich hat. Urlaub ist toll, aber egal wie schön das Reisziel ist, spätestens nach einer Woche will ich wieder heim. Jetzt bin ich aber eine erwachsene Person, welche Zeit abschätzen kann und selbst bestimme wann ich wieder nach Hause komme!! Auch bei meinem Bruder oder bei meiner Mam übernachte ich nur in Notfällen (Familienfeier und ich kann nicht mehr fahren z. B. :) ), obwohl es Familie ist. Wenn eine Person soetwas nicht ab kann, dann geht es nicht um die Person bei der man ist, sondern um den Ort, das gewohnte Umfeld.

Wenn man seine Kinder anderen Menschen nicht anvertrauen kann, dann hat man wohl selbst ein großes Problem, das man in Angriff nehmen sollte, bevor es zu spät ist.
Ein zweijähriges Kind, 2 Wochen betreut durch KV den es ansonsten nur alle zwei Wochen sieht, welcher es mit nach Afrika in Urlaub mitnehmen will. Das ist das Problem, nicht das die BET das Kind nicht anderen Menschen anvertrauen kann.
Kleinere Kinder (dazu zähle ich Zweijährige) kürzere aber häufigere Umgänge in kurzen Abständen. Das würde ich vielleicht als Problem sehen. Kind und KV sehen sich zuwenig, bzw. die Abstände sind zu groß.

Back to topic: Was hindert Euch daran, Euch über Umgänge mit Eurer Tochter (auch längere) abzustimmen? Was ist dabei so schwer?

Ich und KV können uns auch nicht langfristig abstimmen. Er ist in der Altenpflege tätig und bekommt seinen Dienstplan erst immer am Ende des vorherigen Monats und ab und an wird sogar dieser kurzfristige Plan noch durch Krankheitsfälle in seiner Arbeit durcheinander gebracht. Natürlich könnte ich auf Biegen und Brechen von ihm einen dauerhaften Plan verlangen, ABER das würde unserer Elternebene bestimmt nicht zugute kommen. Warum ein Fass aufmachen wenn ich es nicht muss.

Back to topic: Es geht darum ob KV das Kind einfach so für zwei Wochen mit in Urlaub nehmen kann. Grundsätzlich kann ja jeder in seiner Umgangszeit mit Kind in Urlaub fahren, jedoch hat KV keine geregelte Umgangszeit auf die er pochen könnte. Das Reiseziel Afrika ist auch ein Thema, hier benötigt er ganz sicher deine Einverständniss und den Reisepass, welchen er nicht ohne dich beantragen kann.

Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

FrauRausteiger (15.11.2017)

32

Mittwoch, 15. November 2017, 16:27

Zitat

Ich bin auch ein Mensch der am liebsten sein gewohntes Umfeld um sich hat. Urlaub ist toll, aber egal wie schön das Reisziel ist, spätestens nach einer Woche will ich wieder heim. Jetzt bin ich aber eine erwachsene Person, welche Zeit abschätzen kann und selbst bestimme wann ich wieder nach Hause komme!!
Da ist aber jeder anders, meiner(2) wurde seinerzeit zur Oma gebracht die er kaum kannte und hat seit dem nie mehr danach gefragt wann er wieder in sein altes "heim" geht.
Da gehts den Menschen wie den leuten ....jeder ist da anders.

Ich persönlich(!) hätte mit Afrika mein Problem, vielleicht bin ich da ne Glucke aber mit Kindern in dem Alter bevorzuge ich Länder mit einer medizinischen Versorgung die unserer ähnlich ist.
Vielleicht bin ich da auch zu erschrocken, ich hab schon beruflich Krankenhäuser in Algerien, Nigeria, Iran und dem Irak von innen gesehen :nixwieweg

Es haben sich bereits 2 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

SilentGwen (15.11.2017), Marsupilami (15.11.2017)

33

Mittwoch, 15. November 2017, 18:29

Borte, mir geht es gar nicht darum Gefahren klein zu reden und sicherlich ist es total sinnvoll Vorkehrungen zu treffen.... Ich finde es nur gruselig, das jemand der etwas ablehnt noch mit übertrieben, diffusen Ängsten zusätzlich bestärkt wird, in eine absolute blockadehaltung zu gehen.

Und ich kann die Ängste die hier abgebildet werden nicht nachvollziehen... als Mutter, die ihr Kind (inzwischen 12 und bei bester Gesundheit) mit 18 Monaten zum ersten mal für ein halbes Jahr in ein tiefrotes Malariagebiet in Westafrika mitgenommen hat.
Kind 2 wurde übrigens während dieses Aufenthalts gezeugt... Und hat nach deiner Theorie für alle weiteren Aufenthalte genetische Vorteile :thumbsup:... Das waren und werden noch so einige. Von Malaria sind wir bisher übrigens verschont gebliebenen, aber der KV kann ein Lied davon singen.... allerdings hatte er in den letzten 17 Jahren, in denen wir uns kennen und überwiegend in Deutschland leben keinen "Schub"... die anderen Menschen in meinem Bekanntenkreis auch nicht. Vielleicht ist die Medizin inzwischen tatsächlich etwas weiter, als im 2. Weltkrieg ;-) .
LG Campusmami


Sonne muss von Innen scheinen :sonne

Das Leben findet draußen statt :rainbow: .

Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

musicafides (15.11.2017)

34

Mittwoch, 15. November 2017, 19:03

Wenn die ts nicht möchte, dass das Kind in ein Land mit reisewarnung (wissen wir im übrigen immernoch nicht) und aufgrund von gekündigter Wohnung etc das Kind nicht mitgeben will, finde ich das total legitim.

Wegen der Gefahr der kindesentführung sollte man aber bei einem berechtigten Verdacht eben vernünftige Maßnahmen ergreifen. Aber eben muss das tatsächlich begründet sein und nicht einfach nur prophylaktisch.

Das Thema hat die ts ja selbst in den Raum gestellt.

Es besteht ja auch die Möglichkeit, wenn alle damit einverstanden sind, dass die Mutter mitfliegt und so der Vater auch für den "Notfall" Hilfe da hat, wenn er generell unsicher ist. Außerdem kann man ja Absprachen tätigen, dass bspw die Unterkunft in einer Stadt mit halbwegs adäquater medizinischer Versorgung etc ist.

Ich persönlich wäre bei einem Malaria Land allerdings kompromisslos. Auch andere Krankheiten (ebola etc) oder kriegsgebiete.

Ich selbst fliege auch mit einer 2 jährigen demnächst nach Afrika. Allerdings gibt es da weder Malaria noch sonstwas. Es ist kein krisengebiet und auch die medizinische Versorgung ist akzeptabel. Es kommt wirklich auf das Land an.

35

Mittwoch, 15. November 2017, 19:06

vor kurzem war sie erkältet da rief er mich panisch an und fragte wo ich sei . Ich war mit meinem anderen Kind zuhause nach zwei Stunden hat er sie bei mir geparkt weil er meinte
Du bist die mutter die kennst dich besser aus . Er hat sie in denn letzen Jahren nur immer
4 Tage und die Mutter von ihm hatte meine Tochter mit versorgt .

Zwei Wochen sind definitiv Zuviel da er es wie gesagt nicht mal 4 Tage hinbekommt .



Ich würde es verhindern wollen, nicht mal wegen Afrika an sich, sondern weil berechtigte Zweifel bestehen das beide es über zwei Wochen nicht hinbekommen. Nicht hinbekommen im Sinne von Stress für beide. Schonmal der Flug ist weit und kann mit einem 2jhrigen Kind durchaus nervenaufreibend sein. Ich denke da an Ohrenschmerzen, Langeweile und das wäre nur der Flug :-). Wenn die zwei Wochen Kacke laufen ist das bestimmt nicht vorteilhaft für die Beziehung zwischen KV und Kind, schlimmstenfalls will sie nicht mehr zum Papa. So würde ich meine Nichtzustimmung zu dem Urlaub gegenüber KV begründen.

Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Franziska (15.11.2017)

36

Donnerstag, 16. November 2017, 09:18

Hallo,

ich würde den Vater fragen, ob er sich überhaupt sicher ist, die Verantwortung für 2 Wochen übernehmen zu können, nachdem er ja beim Normalo-Umgang schon Schwierigkeiten hat. Letztlich ist es aber sein Problem, wenn Probleme auftauchen. Vielleicht ist er ja aber auch mit der Versorgung nicht alleine und sieht aus diesem Grunde kein Problem und hat auch keins.
Dass man sich da als Mutter Gedanken macht, ist ja logisch.
Auch was die Gesundheitsvorsorge betrifft...welches Land, was wird empfohlen, das wird gemacht.

MEIN Ding wäre die Geschichte mit der gekündigten Wohnung und dem Urlaub. Ich kenne ihn ja nicht....aber liegt tatsächlich der Verdacht nahe, dass das Kind nicht zurückkommen könnte, würde ich da keinen Pass beantragen (macht BET, nicht der UET, der muss nur unterschreiben). Ist er Afrikaner und fliegt somit "heim"?

Dass das mit dem langsamen Ausweiten des Umgangs ne schöne Sache wäre, ist logisch. Für ganz viele aber gar nicht machbar, weil man weit auseinanderwohnt usw. Da kommt dann irgendwann Tag X mit längerem Urlaub.

Inwieweit dies hier machbar wäre oder nicht wissen wir gar nicht. Es einfach immer so in den Raum zu stellen, der UET solle öfters und kürzer kommen, ist etwas platt, weil oft nichtmal umsetzbar. Heisst nicht, dass es nicht sinnvoll wäre, keine Frage.
Grüsse Tani :wink


Du bist nicht das was Du sagst, sondern das was Du tust!

37

Donnerstag, 16. November 2017, 09:38

Leute bleibt mal ruhig, zwischen "nicht hin bekommen" und "nicht hin bekommen" können Welten liegen.
Keiner von uns hat gesehen wie das zwischen den beiden läuft.
Hättet ihr meine Ex gefragt hätte die euch auch gesagt "das kriegt der nie hin, niemand kennt das Kind so gut wie ich, der macht doch alles falsch"....komisch, der König hat es zumindest bis heute morgen überlebt.
Ich kenne Mütter die sagen über mich das ich nichts hin kriege weil ich keine Wäsche wasche und statt zu kochen lieber Essen gehe (was nicht heißt das ich nie koche und Fastfood gibts auch so gut wie nie weil der König das nicht will).
Siehe oben, mal die Kirche im Dorf lassen.

anitadr

Meister

  • »anitadr« ist weiblich

Beiträge: 591

Registrierungsdatum: 11. Dezember 2013

Wohnort: Berlin

Aktivitätspunkte: 2995

  • Nachricht senden

38

Donnerstag, 16. November 2017, 10:04

Ot: an der Stelle möchte ich auf die kleine becherküche verweisen. Zwar für die Tochter gekauft, aber seitdem koch und backe ich hier nahezu täglich.

Zum Thema: meine Beziehung mit meinem Kind würde einen Knacks bekommen, wenn sie 14 Tage weg wäre. Die wäre richtig sauer auf mich, selbst wenn sie die beste Zeit ihres Lebens hätte.

39

Donnerstag, 16. November 2017, 10:46

hier stand nix!

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Agrippa« (16. November 2017, 10:47)


40

Donnerstag, 16. November 2017, 10:52

Zum Thema: meine Beziehung mit meinem Kind würde einen Knacks bekommen, wenn sie 14 Tage weg wäre.

Warum? Die Beziehung meiner Kinder zu mir wird nicht negativ beeinflusst, wenn sie mal ein oder zwei Wochen bei und mit ihrer Mutter verbringen. Das finde ich gut so. Alles andere fände ich auch sehr bedenklich.
A smile a day sweeps the sorrows away

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »musicafides« (16. November 2017, 10:53)


Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

tegami (16.11.2017)

41

Donnerstag, 16. November 2017, 12:20

Zum Thema: meine Beziehung mit meinem Kind würde einen Knacks bekommen, wenn sie 14 Tage weg wäre.

Warum? Die Beziehung meiner Kinder zu mir wird nicht negativ beeinflusst, wenn sie mal ein oder zwei Wochen bei und mit ihrer Mutter verbringen. Das finde ich gut so. Alles andere fände ich auch sehr bedenklich.


Das gebe ich Musica vollkommen recht, dieser "Alleinstellungsanspruch" ist mehr als bedenklich.... :kopf
Alles, was Ihr also von anderen erwartet, dass tut auch Ihnen! Darin besteht das Gesetz und die Propheten Mt 7,12

Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Agrippa (16.11.2017)

anitadr

Meister

  • »anitadr« ist weiblich

Beiträge: 591

Registrierungsdatum: 11. Dezember 2013

Wohnort: Berlin

Aktivitätspunkte: 2995

  • Nachricht senden

42

Donnerstag, 16. November 2017, 13:14

Leute, ich habe den alleinstellungsstand hier!!! Keiner sonst da!! Für mein Kind bin ich der einzige der immer da ist. Mein Kind hat super viel Spaß mit Oma und ihren Freunden. Die sind lustiger als ich. Und ich weiss mein Kind ist gut versorgt. Trotzdem wäre sie auf mich sauer, weil ich nicht da wäre. (Also in dem Fall 2 Wochen im Urlaub)

Ich bin die konstante ich habe bei ihr zu sein. Natürlich versteht sie, das ich arbeiten gehe oder sie mal eine Nacht mit Oma wegfährt. Das genießt sie auch, trotzdem kommt dann schon der Vorwurf und du warst nicht da.

Ich im Gegensatz finde es befremdlich wenn es Kinder in dem Alter total kalt lässt, wenn die Hauptbezugsperson nicht da ist. Und kenne auch Geschichten in denen (zwar kleinere Kinder unter zwei) nicht mehr zu den Müttern hingehen wollte, weil diese ein/zwei Wochen nicht da war.

Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

kullerkeks (16.11.2017)

43

Donnerstag, 16. November 2017, 13:25

Leute, ich habe den alleinstellungsstand hier!!!

Armes Kind, das keine (erwachsenen) Bezugspersonen hat, die es als verlässlich empfindet. Ich empfinde es auf jeden Fall von Vorteil, wenn ein Kind in einem funktionierenden sozialen Netz aufwächst. Wenn aber ein Elternteil dem Kind vermittelt, dass er der einzige ist und sonst weit und breit niemand ihm das Wasser reichen kann, dann empfinde ich das katastrophal.
A smile a day sweeps the sorrows away

Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Greeny (16.11.2017)

44

Donnerstag, 16. November 2017, 14:08

@Agrippa

Leute bleibt mal ruhig, zwischen "nicht hin bekommen" und "nicht hin bekommen" können Welten liegen.
Keiner von uns hat gesehen wie das zwischen den beiden läuft.


Richtig, zwischen deinem nicht-hinbekommen und dem nicht-hinbekommen von TS KV liegen Welten!
Siehe mein altes Zitat oben, er hat es nicht hinbekommen! Zwischen den beiden ist es nicht gelaufen, darum hat er Kind wieder zur Mam gebracht.

Edit: Hätte ich das doppelte Einkommen, würde ich mir sofort eine Putzfrau zulegen und am besten noch nen Koch dazu :D

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »SilentGwen« (16. November 2017, 14:10)


45

Donnerstag, 16. November 2017, 14:18

Richtig, zwischen deinem nicht-hinbekommen und dem nicht-hinbekommen von TS KV liegen Welten!
Siehe mein altes Zitat oben, er hat es nicht hinbekommen! Zwischen den beiden ist es nicht gelaufen, darum hat er Kind wieder zur Mam gebracht.
Nicht hinbekommen klingt immer so ..wie soll ich sagen..endgültig.
Vielleicht (wir stellen hier alle nur Mutmaßungen an) hat er schlicht kein Bock mehr auf ein krankes Kind gehabt?
Wenn mein König auf was keine Lust hat tut er auch oft so als kann er es nicht.
Viele Männer sind ja von ihrer Einstellung und von ihren Verhaltensmustern her auf dem Niveau eines 5 Jährigen stehen geblieben.
Ich wollte damit nur andeuten das ich eher das Reiseziel kritisch sehe als die Begleitung durch den Vater.

anitadr

Meister

  • »anitadr« ist weiblich

Beiträge: 591

Registrierungsdatum: 11. Dezember 2013

Wohnort: Berlin

Aktivitätspunkte: 2995

  • Nachricht senden

46

Donnerstag, 16. November 2017, 14:35

Ich werde meinem Kind dein Mitleid ausrichten.

Na die Erzieher in der Kita sind mal da mal nicht da. Die oma kommt einmal im Monat und Patin ect sieht sie unregelmäßig. Die Eltern von Freunden mag sie auch. Die fühlt sich schon wohl mit denen. Aber unser Verhältnis hätte einen Knacks. Natürlich sind wir mehr aufeinander angewiesen als in anderen Familen. Wo man einfach gehen kann, weil eh noch wer da ist.

Weisst mein Kind ist halt nicht von einem Team von Erziehungshelfern und Psychologen umgeben. Ist sozial total kompatibel und hat viele Freunde, die sie echt mögen. Das alles kommt auch davon, dass ich ihre Bedürfnisse achte und nicht sage, dass muss sie schon aushalten. Weshalb ich mir schwer tue von jmd mit deiner Umgebung Tipps abzunehmen. Das kannst du ja mal auf dich wirken lassen.

Es haben sich bereits 3 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

kullerkeks (16.11.2017), Pijo120711 (18.11.2017), Nimak (19.11.2017)

47

Donnerstag, 16. November 2017, 14:42

Weshalb ich mir schwer tue von jmd mit deiner Umgebung Tipps abzunehmen.

Woher kennst Du eigentlich meine Umgebung? Mit der Zeit können sich nämlich manche Dinge auch verändern, und da ich darüber nicht geschrieben habe, kannst Du das natürlich auch nicht wissen. Ob Du meine Tipps annehmen kannst / willst oder nicht, hat wohl eher mit Dir als mit mir zu tun - weil es Deine Entscheidung ist. Ich wüsste daher auch jetzt nicht, was ich denn mal auf mich wirken lassen soll. Dinge, die ich selbst als Vorurteile empfinde, werden es jedenfalls nicht sein.
A smile a day sweeps the sorrows away

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »musicafides« (16. November 2017, 15:01)


Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

tegami (16.11.2017)

48

Donnerstag, 16. November 2017, 16:35

musicafides: ich erziehe meine Kinder mit Sicherheit nicht zu sozial inkompetenten Menschen. Ich kann mich sehr wohl von meinen Kindern lösen, abgesehen davon lebe ich nicht einmal von dem Vater getrennt. Die zwei Wochen ohne Junior haben wir in der Familie genossen. Es war ein schöner Urlaub. Ich habe jedoch festgestellt, dass unser Sohn mit seinen 2 Jahren, diese Trennung von seinen Hauptbezugspersonen eben nicht so leicht und mal eben mitgemacht hat. Er hat wochenlang nächtlich mehrfach geschrieen, konnte sich schlecht lösen, als es wieder hieß, jetzt geht es wieder in den Kindergarten und als Oma und Opa wieder zu Besuch kamen, hat er sie schon von Weitem angebrüllt. All das zeigt mir, dass unser Sohn da doch einiges zu verarbeiten hat. Jedes Kind ist auch unterschiedlich, dem einen fällt es leichter dem anderen eher nicht.
Natürlich versuchen wir weiterhin, dass der kleine Mann auch weiterhin bei Oma und Opa nächtigt und schöne Zeit mit ihnen verbringen kann. Es bringt uns schließlich auch Freiheiten, die wir dann genießen. Aber eben nicht gleich 2 Wochen am Stück. Den nächsten Besuch bei Oma haben wir mit Geschwistern organisiert, dieses fiel ihm dann auch um einiges leichter.
Ich denke schon, dass ich die Bedürfnisse meines Kindes einschätzen kann und auch gut auf ihn eingehe. Ich muss ihn nicht durch irgendwas prügeln und etwas übers Bein brechen, nur um der Welt zu beweisen, dass ich an Junior keine Besitzansprüche stelle. Mit Druck und Zwang, so habe ich die Erfahrung gemacht, erreicht man nicht immer das Beste.

Es haben sich bereits 2 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Marsupilami (16.11.2017), Nimak (19.11.2017)

49

Freitag, 17. November 2017, 09:38

@kullerkeks: das hört sich alles sehr gut an, und eine Trennung über längere Zeit ist sicher für ein zweijähriges Kind schwierig, wenn das vorher nicht eingeübt worden ist (etwa indem man die Zeit, die das Kind woanders verbringt, nach und nach steigert und dann guckt, wie es dem Kind danach so geht). Jedes Kind ist da sicher auch anders. Ich denke aber, dass sowohl die Eltern als auch die anderen Bezugspersonen sehr viel dazu beitragen können, damit das Kind da, wo es ist, glücklich und zufrieden ist.
A smile a day sweeps the sorrows away

JayCee

Leben und Leben lassen

  • »JayCee« ist weiblich

Beiträge: 236

Registrierungsdatum: 16. April 2014

Wohnort: Südbayern

Beruf: im Krankenhauslabor

Aktivitätspunkte: 1295

  • Nachricht senden

50

Freitag, 17. November 2017, 11:51

Ich denke, das ist beim Kind typabhängig. Mein Ex und ich haben uns getrennt, als unsere Tochter noch nicht ganz drei Jahre alt war. Da mein Ex am anderen Ende von Deutschland lebt, kamen bei uns von Anfang an nur Umgänge in Frage, bei denen sie mindestens zwei Wochen am Stück beim Papa ist. Und im Nachhinein mit ein paar Jahren Abstand betrachtet muss ich sagen... das Ganze hat mich deutlich fertiger gemacht als das Kind :lach . Klar gab es (in beide Richtungen) in den ersten Tagen ein paar Tränen bei der Tochter - zuerst hat sie mich vermisst, dann den Papa - aber dass sie das nachhaltig verstört hat, kann ich nicht erkennen.

Allerdings war sie auch schon immer ein kleiner "Zigeuner", egal, ob Papa, Mama, Oma, Tante... sie ist schon immer problemlos (Stunden- oder Tageweise) dort geblieben und hat auch dort geschlafen. Daran hat sich bis heute nichts geändert - Heimweh kennt sie kaum. Trotzdem hatten wir schon immer eine sehr enge Bindung zueinander - wobei diese sich mittlerweile - wie es ja auch sein soll - langsam teilweise etwas löst. Kurz gesagt, die Wurzeln hat sie, jetzt wachsen ihr langsam Flügel.

Aus meiner Sicht würde also nichts gegen einen normalen, zweiwöchigen Urlaub sprechen. Allerdings fehlen mir hier so ein bisschen die Rahmenangaben:

- um welches afrikanische Land handelt es sich? Soll es ein Cluburlaub in Tunesien oder Ägypten sein oder ein Verwandtenbesuch in irgendeinem winzigen Dorf tief im Busch?
- hat der KV afrikanische Wurzeln und Verwandtschaft dort? Oder, andersrum gefragt, wie verwurzelt ist er in Deutschland? Immerhin seine Eltern scheinen ja hier zu leben. Ist die Kündigung der Wohnung ein Anzeichen dafür, dass er seine Zelte hier abbrechen und zurück "in die Heimat" und das Kind einfach mit sich nehmen möchte, oder ist er einfach nur wieder bei den Eltern eingezogen, oder vielleicht auch zu seiner neuen Freundin?

Ohne das zu wissen, finde ich es sehr schwer, da eine "Ferndiagnose" zu stellen. Generell finde ich aber auch, dass ein Vater, der regelmäßigen Kontakt hat, auch ganz normal Urlaub mit seinem Kind machen kann, egal wie alt es ist.

LG, JayCee

Es haben sich bereits 5 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

musicafides (17.11.2017), Elin (17.11.2017), Greeny (17.11.2017), Pijo120711 (18.11.2017), Nimak (19.11.2017)

Werbung © CodeDev