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121

Mittwoch, 13. Dezember 2017, 12:42

Die Kinder aus einen "Normalzustand" dann nach einer Trennung darauf festzukloppen, sie mögen im jährlichen Wechsel jeweils nur bei A oder B feiern

Es steht aber auch bei einem gerichtlichen Beschluss den Eltern frei, eine gemeinsame Lösung zu finden, welche anders als die beschlossene aussieht. Wenn es eben nicht gelingt, eine gute gemeinsame Lösung zu finden und man wählt den Weg, dies am Familiengericht beschließen zu lassen, dann darf man sich auch nicht beklagen, wenn eine Regelung dabei herauskommt, welche einem selbst nicht passt. Man legt damit sozusagen die Entscheidungskompetenz in andere Hände. Dessen sollte man sich schon bewusst sein.

Welcher Part definiert was eine "gute Entscheidung" ist? Wenn mein Gegenüber meint, dass es eine tolle Idee, wäre die Feiertage jährlich zu wechseln, ich damit nicht einverstanden bin und deswegen vor Gericht antanzen muss, um dort eine Entscheidung aufgedrückt zu bekommen, löst sich dieser ganze sozialpädagogische Ansatz in Luft auf. Hierbei wäre es schön, wenn Richter berücksichtigen würde, was vorher gegeben war, um für die Kinder Kontinuität zu schaffen. Und nicht ob sich ein Elternteil vermeintlich blöde verhält und deshalb eine vor den Latz benötigt.

In dem Fall war die Feiertagsregelung nicht mal Inhalt der Verhandlung, sondern wurde dazu genommen, seltsam entschieden, und mit einem dem widersprechenden Beschluss geadelt. Tom? behauptete ja selbst, die Richterin wäre genervt gewesen, wegen der zahlreichen Anträge. "Genervt-sein" sollte vor Gericht keinen Platz haben. Naja, vor Gericht und auf hoher See....
Unter Umständen hätte es das ganze Theater mit Mama-allein-zuhaus nicht gegeben, wäre von vornherein klar gewesen, das Toms Definition von Weihnachten auch der Richterin nicht geläufig ist.

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Mittwoch, 13. Dezember 2017, 12:50

Wenn mein Gegenüber meint, dass es eine tolle Idee, wäre die Feiertage jährlich zu wechseln, ich damit nicht einverstanden bin und deswegen vor Gericht antanzen muss, um dort eine Entscheidung aufgedrückt zu bekommen, löst sich dieser ganze sozialpädagogische Ansatz in Luft auf.

Das hat nichts mit Sozialpädagogik zu tun. Wenn ein Elternteil klagt, hänge ich automatisch mit drin, außer das Gericht weist die Klage ab. Da muss man dann leider durch, ob es einem passt oder nicht. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass versucht wird, einen Vergleich zu erzielen, damit es nicht in die nächste Instanz geht. Aber offenbar ist ja die KM sehr klagefreudig ohne Rücksicht auf Verluste, und so wird es wohl noch einige Zeit so weitergehen.

Dass man es so empfindet, dass einem gerichtliche Entscheidungen aufgedrückt werden, wenn sie nicht dem entsprechen, was man selbst für gut und sinnvoll hält, kann ich gut verstehen. Da hilft es aber, im Vorfeld mit den beteiligten Parteien (Verfahrensbeistand, Gutachter usw.) gut zu kooperieren, wenn man denn dazu in der Lage ist. Dann kann sogar bei Gericht etwas im Sinne des Kindeswohls herauskommen ... hängt aber vom zuständigen Richter ab. Recht haben und Recht bekommen sind eben zweierlei Dinge.

Ich verstehe sowieso nicht, warum Umgang und Sorgerecht im selben Verfahren behandelt werden. Kenne ich zumindest anders.
A smile a day sweeps the sorrows away

gtom

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Samstag, 16. Dezember 2017, 08:21

Welcher Part definiert was eine "gute Entscheidung" ist? Wenn mein Gegenüber meint, dass es eine tolle Idee, wäre die Feiertage jährlich zu wechseln, ich damit nicht einverstanden bin und deswegen vor Gericht antanzen muss, um dort eine Entscheidung aufgedrückt zu bekommen, löst sich dieser ganze sozialpädagogische Ansatz in Luft auf. Hierbei wäre es schön, wenn Richter berücksichtigen würde, was vorher gegeben war, um für die Kinder Kontinuität zu schaffen. Und nicht ob sich ein Elternteil vermeintlich blöde verhält und deshalb eine vor den Latz benötigt.



Leider ist das Gericht die einzige Instanz die die "Wahrheit" ermitteln kann, alle anderen Beteiligen wie Jugendamt, Erziehungshilfe usw kennen diese "Wahrheit" nicht...

Stichwort Kontinuität:

Kontinuität steht immer in einem Konflikt zum Kindeswohl wenn der Konflikt auf Elternebene nicht beigelegt wird.

Wir hatten die Weihnachtsregelung von Anfang an, dieser Weihnachtsumgang wurde von der KM boykottiert (In den Osten geflohen, Kinder nicht herausgegeben usw...)
Daraus, über das Kontinuitätsprinzip einen Verbleib der Kinder an Weihnachten bei der Mutter abzuleiten dürfte fraglich sein....

Und dann muss man diese genannte "Kontinuität" auch irgendwanneinmal bewerten, wenn Kinder überwiegend bei einem ET aufwachsen und über einen längeren Zeitraum hinweg, auch mit externen Hilfen, sich der Zustand der Kinder nicht bessert, dann stellt sich tatsächlich irgendwann die Frage ob die Kinder nicht bei dem anderen ET besser aufgehoben wären.... Dann tritt das Kontinuitätsprinzip in den Hintergrund...

lg Thomas

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Samstag, 16. Dezember 2017, 08:27

An Deiner Stelle hätte ich längst Himmel und Hölle in Bewegung gesetzt, um beide Kinder zu mir zu holen. Ich finde, dass Du viel zu viel Rücksicht auf die KM nimmst.
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Samstag, 16. Dezember 2017, 08:46

@musicafides

Das Familiengutachten läuft ja, Sohn ist in der Klinik und wechselt mitte Januar in eine Tagesgruppe, mit der Tochter ist die Awo mittlerweile wieder im Boot und dann warten wir mal das Gutachten ab.

Ich selbst habe ja nichts zu verlieren, Km hat alleinige Sorge und Umgangsabänderung beantragt, die alleinige Sorge wird sie wohl nicht bekommen, den Zahn hat ihr die Richterin bereits gezogen, was den Umgang betrifft will die Richterin keine Entscheidung mehr treffen ohne dass das Gutachten vorliegt.

Jetzt muss ich aber abwarten bis das Gtuachten erstellt ist und dann erst kann man anhand des Gutachtens entscheiden wie es weiter geht...

lg Thomas

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Samstag, 16. Dezember 2017, 08:49

Wie soll denn der Umgang nach Willen der Mutter aussehen?

gtom

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Samstag, 16. Dezember 2017, 15:53

Lass mich mal überlegen wie das war...

Trennung,

Mutter geht und Kids bei mir gelassen,dann Antrag der KM auf Umgang jedes 2te Wochenende Fr-So
in der Realität waren die Kids aber Mo,Di,Mi immer bei mir, oder auch übers WE einfach abgegeben worden.
Treffen mit der Mutter und ihrem neuen LG, KM will "freies Wochenende", alle 14 Tage Freitag bis Mittwoch und Mo bis Mi immer
Awo hält das so fest.
Vor Gericht beantrag die Mutter wieder die 14Tage Fr bis So, Awo empfielt die bisherige Regelung beizuhalten.
Im Vergleich wird der Mittwoch gestrichen, in Stunden gerechnet hat die Mutter etwas mehr Betreuungszeit, in Tagen gerechnet wird WM beibehalten
Mehrfach Umgangsverweigerungen
Zigfach Abänderungen des Umgangs in der Folge (alles mit "Kindeswohl" begründet)
Durch den geplanten Umzug der KM wurde ein Zwischenvergleich beschlossen (Vater nimmt nur noch alle 14 Tage von Freitag bis Dienstag)
Ich habe das akzeptiert weil der Schulweg dann mit dem Auto 2 Stunden täglich sind, wollte den Kids das net zumuten.
Jetzt wieder Wunsch der KM auf Abänderung alle 14 Tage Freitag bis Sonntag.
Begründung war dass die KM die "Schulsachen nicht übergeben konnte" und die "Tochter Hausaufgaben bei mir vergessen hätte"
Wegen der Hausaufgaben hatte ich im Termin das Hausaufgabenbuch der Tochter als Kopie mit dabei, der Vorwurf war falsch, Tochter hatte bei ihr insgesamt 6x die Hausaufgaben nicht gemacht, an meinen Betruungstagen aber immer.
Mit den SChulbüchern hatte ich der Mutter mehrfach Lösungsmöglichkeiten vorgechlagen, KM bestand darauf dass ich um 15.30 die Bücher persönlich an ihrem Arbeitsplatz abhole.
Weil die KM aber bereits Gewaltschutzanträge gestellt hatte, sich "gestalkt" und "bedroht" fühlt wollte ich das nicht, habe vorgeschlagen dass LG oder mein Papa die Bücher holen würden, alternativ könne sie ja die Bücher morgens an der Schule meiner LG übergeben weil beide (KM und LG) sowieso zur gleichen Zeit dort sind.
Antwort der KM "Nein DU holst die Bücher um 15.30" Habe ich aber nicht gemacht.

lg Thomas

lg Thomas


dann wollte

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