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31

Donnerstag, 7. Dezember 2017, 19:13

Ich halte es allerdings eher für unüblich, wenn es außer den Eltern niemanden gibt, der sich um das Kind kümmert. Zumindest fördert es nicht die soziale Kompetenz. Und Unterstellungen, irgendjemand würde hier herumeiern, braucht kein Mensch. Zumindest erwarte ich von den Moderatoren dieses Forums, dass sie dies genauso sehen.
A smile a day sweeps the sorrows away

32

Donnerstag, 7. Dezember 2017, 19:36

Ich habe keinen Moderatorenhinweis gegeben, sondern als Userin meine Ansicht mitgeteilt. Und ich würde von dir erwarten, dass du das unterscheiden kannst und keine Dinge vermischst.
Ansonsten halte ich das Wort "rumeiern" für Netiquettenkonform. Alles andere wäre ja nun wirklich etwas mimimi...
Liebe Grüße

Friday

33

Donnerstag, 7. Dezember 2017, 19:38

Du sorry, das war bei mir wirklich nur eine Verständnisfrage, keine versteckte Kritik oder so :blume .
Wenn die Voraussetzungen genau so sind, ist ein Wechselmodell doch wirklich Ideal für alle Beteiligten und wenn da auch ein allgemeiner Konsens besteht, sollte dem ganzen doch wirklich nix im Wege stehen.

Musicfides, ich verstehe gerade nicht was du die ganze Zeit mit anderen Bezugspersonen möchtest. Sicherlich sind die irgendwie auch mal wichtig, aber hier eigentlich nicht das Thema. Und ein Wechselmodell schließt andere Menschen doch nicht zwangsweise aus :frag .
LG Campusmami


Sonne muss von Innen scheinen :sonne

Das Leben findet draußen statt :rainbow: .

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JayCee (07.12.2017)

34

Donnerstag, 7. Dezember 2017, 19:57

Großeltern gibt es nicht mehr ausser Vater mütterlicherseits und er kann auch nicht wirklich helfen.
Onkels und Tanten sind selbst berufstätig und arbeiten in der Pflege oder wohnen weiter weg und es ist bestimmt nicht Sinn der Sache das Kind die ganze Woche zu Freunden abzuschieben, kann man mal machen, aber, sollte aber eher sein weil die Kinder sich sehen wollen und nicht weil sie müssen

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kullerkeks (07.12.2017)

Vaquera

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35

Freitag, 8. Dezember 2017, 06:19

Da wird sich sicher ein Weg finden.
Nichts überstürzen..
Tastet euch ran, klopft mit Fingerspitzengefühl bei den beteiligten Ämtern an und übt euch ET´s in Kommunikation.
Ich freue mich für eure Tochter und wünsche euch alles Gute!
Mit Gruß :wink
Vaquera

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36

Freitag, 8. Dezember 2017, 08:02

Wir haben ja nun bald schon 12 Jahre Wechselmodell ... und Kommunikation bleibt das A und O.

Eigentlich weniger unter uns Elternteilen (da ist ja alles organisiert und braucht fast keine Absprachen mehr).
Wichtiger ist das bei all den Außen stehenden, die sich das überhaupt nicht vorstellen können.
Beispiel: Gespräch mit der Krankenkasse:
KK: Wo wohnt das Kind denn ?
Ich: Bei beiden Elternteilen jeweils zu gleichen Teilen.
KK: Aha .... und wo schläft Kind denn ?
Ich: :ohnmacht: Bei beiden Elternteilen jeweils zu gleichen Teilen.
KK: Und wo ist Kind wenn es mal krank wird ?
Ich: Da, wo es gerade ist ....

Kindergärtner, Lehrer und viele mehr haben (hatten damals) anscheinend nie vorher von 50/50 Wechselmodell gehört.


An meiner Pinnwand hängt ein Zitat (Schopenhauer):

Zitat

Jede Wahrheit durchläuft 3 Stufen:
Erst erscheint sie lächerlich,
dann wird sie bekämpft,
schließlich wird sie selbstverständlich.


:tuschel "Du kannst neu anfangen, wenn Du mit dem Alten fertig bist"


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37

Freitag, 8. Dezember 2017, 10:08

Onkels und Tanten sind selbst berufstätig und arbeiten in der Pflege oder wohnen weiter weg und es ist bestimmt nicht Sinn der Sache das Kind die ganze Woche zu Freunden abzuschieben, kann man mal machen, aber, sollte aber eher sein weil die Kinder sich sehen wollen und nicht weil sie müssen

Da gebe ich Dir Recht, aber das kann man ja leicht herausfinden. Es ging mir eigentlich nur darum, eine Anregung zu geben, was eine Alternative dazu sein könnte, dass das Kind regelmäßig über mehrere Stunden alleine zu Hause verbringt, weil die Arbeit der KM (so habe ich das verstanden) es eben (derzeit) nicht anders zulässt. Ich wünsche Dir jedenfalls, dass Ihr da für das Kind eine gute Lösung findet. Mir ist übrigens immer noch nicht klar, warum das Kind nicht hauptsächlich bei Dir lebt, wenn die KM nach Deiner Aussage doch so ihre Schwierigkeiten hat. Welche Hilfe / Unterstützung erhält sie diesbezüglich? Nimmt sie überhaupt (fremde) Hilfe an?
A smile a day sweeps the sorrows away

38

Freitag, 8. Dezember 2017, 10:13

Gespräch mit der Krankenkasse:

Verstehe jetzt nicht ganz das Problem der Krankenkasse. Falls gesetzlich, ist da halt eine Adresse verknüpft, da kann man sich ja auf eine einigen. Falls privat, muss man sich halt einigen, wer sich um die Abrechnung kümmert. Normal ist für mich, dass die Krankenkassenkarte dem Elternteil mitgegeben wird, der das Kind gerade hat, unabhängig davon, wo das Kind gerade ist. In Familien, wo beide Eltern unter einem Dach leben, ist das ja auch egal, wer sich um diese Angelegenheit kümmert. Wenn man sich als (getrennte) Eltern einigt, sollte doch alles soweit in Ordnung sein ...
A smile a day sweeps the sorrows away

39

Freitag, 8. Dezember 2017, 10:21

Verstehe jetzt nicht ganz das Problem der Krankenkasse.
Ist hier auch gar nicht Thema :winken:


:tuschel "Du kannst neu anfangen, wenn Du mit dem Alten fertig bist"


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40

Freitag, 8. Dezember 2017, 14:13

Loewe bei deinem Beitrag musste ich sehr schmunzeln... Da ist viel wahres dran.

Es dauert, bis sich zwei Haushalte in den Köpfen etablieren. Die Freunde der Kinder haben wir inzwischen soweit, dass sie es eingesehen haben :lach . Da kommt dann entweder erstmal die Frage, wo das Kind ist, oder ein "achja heute ist ja mittwoch, ich rufe bei KV an" .... merken, können die sich das nicht, auch wenn es bis auf wenige Ausnahmen immer die gleichen wochentage sind.

Viel schwieriger sind die Schulen ... die rufen immer mich an :frag . Auch wenn ich das jedes mal erkläre und auf der Notfalliste der KV an erster Stelle steht, weil er einfach vor Ort ist, während ich meist 120km entfernt und der Bahn hilflos ausgeliefert bin :frag .

Sorry fürs OT, aber gerade wenn man so was starten möchte, ist es vielleicht hilfreich zu wissen, wie das Umfeld reagiert.
LG Campusmami


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JayCee

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41

Freitag, 8. Dezember 2017, 14:16

Musica, es muss keine Alternative durch Fremdbetreuung gefunden werden, da scheinen sich die Eltern grundsätzlich einig zu sein, wie aus dem Eingangspost hervorgeht. Die Frage war das hier:

Jetzt wärees nett wenn ihr mich vielleicht ein wenig über das Rechtliche
aufklären könntet.
Mutter Arbeitet Teilzeit und bekommt
Aufstockung vom Amt.

Was würde sich in etwa Finanziell bei
ihr verändern. (Unterhalt/Aufstockung/Wohnungstechnisch)


Ich verstehe immer noch nicht, warum du hier krampfhaft andere Personen ins Boot holen willst.

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FrauRausteiger (08.12.2017)

42

Freitag, 8. Dezember 2017, 14:29

@ Andre

Wohlwollend sollte man doch in Betracht ziehen das die hinzugewonnene, kinderbetreuungsfreie Zeit dazu genutzt wird, einen weiteren Job oder zumindest eine geringfügige Beschäftigung anzustreben. Keine Abhängigkeit vom Amt mehr und du könntest
ebenfalls ein stückweit entlastet sein, je nachdem wie sich ihr Einkommen erhöhen ließe. Sollte das nicht ein gewünschter, positiver Nebeneffekt darstellen? Neben der besseren Betreuung eurer Tochter?

Beim Wechselmodell sollten schon beide Elternteile ihrer Verantwortung bewusst sein. Und nicht, einer hat mehr Freizeit und der andere neben der fast kompletten finanziellen Verpflichtung noch zusätzlich die hälftige Betreuung.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Tom Dooley« (8. Dezember 2017, 14:32)


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musicafides (08.12.2017)

43

Freitag, 8. Dezember 2017, 14:52

Musica, es muss keine Alternative durch Fremdbetreuung gefunden werden, da scheinen sich die Eltern grundsätzlich einig zu sein, wie aus dem Eingangspost hervorgeht.


Es muss natürlich nicht, aber ich lese neben dem Eingangspost eben auch das, was TS später ergänzt hat:

Mutter Arbeitet Teilzeit, im Wochenwechsel Früh und Spät. Spät ist an 4 bis 5 Tagen zwischen Montag und Samstag von 14 bis 20 Uhr.
Heißt die kleine ist die ganze Woche alleine zu Hause, soll alleine die Hausaufgaben machen und für die Schule Lernen. Ist in dem Alter aber nicht Realistisch dass das wirklich Funktioniert und dann ist die kleine auch sehr einsam in der Zeit.


Vor diesem Hintergrund dürfte auch verständlich sein, warum ich gefragt habe, ob es vielleicht - abgesehen von der Halbierung der Zeit, die das Kind über viele Stunden alleine zuhause ist und dies wohl auch nicht besonders toll findet - noch andere Möglichkeiten gibt, damit das Kind nicht alleine bleibt. Ob Du persönlich diesen Vorschlag gut findest oder nicht, tut hier weniger zur Sache als die Frage, ob es TS in seinen Überlegungen weiterhilft oder nicht. Und das kann uns dieser wohl am besten selbst mitteilen. Da braucht es keinen Interpretierer, der mir irgendwelches krampfhafte Vorgehen unterstellt.

Ich verstehe immer noch nicht, warum du hier krampfhaft andere Personen ins Boot holen willst.

Ist es tatsächlich so, dass Du das verstehen möchtest? Wenn ja, dann lass uns außerhalb darüber diskutieren, weil ich nicht denke, dass es für TS maßgeblich ist, ob Du mich verstehen kannst oder nicht.

Und falls TS mit meinen Fragen nichts anfangen kann, ist das auch in Ordnung. Es ist ja das Schöne an einem Forum, dass da viele Vorschläge kommen und man davon ausgehen kann, dass einige dabei sind, welche weiterhelfen. Andere eben nicht.
A smile a day sweeps the sorrows away

44

Freitag, 8. Dezember 2017, 14:59

Musicafides, verstehst du vielleicht nicht, dass die Mutter abwechselnd eine woche Frühschicht und eine Woche Spätschicht arbeitet?
In der Frühschichtwoche wäre das Kind nicht alleine und in der Spätschichtwoche beim Vater. Eine solche Betreuungsaufteilung würde man gewöhnlich auch vornehmen, wenn man in einer Familie zusammenleben würde.
LG Campusmami


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JayCee (08.12.2017)

45

Freitag, 8. Dezember 2017, 15:12

Musicafides, verstehst du vielleicht nicht, dass die Mutter abwechselnd eine woche Frühschicht und eine Woche Spätschicht arbeitet?
In der Frühschichtwoche wäre das Kind nicht alleine und in der Spätschichtwoche beim Vater.


Das verstehe ich schon. Das löst aber das andere von TS geschilderte Problem noch nicht:
Die Mutter ist mit der Betreuung überfordert, bei dem Thema Schule, in ihrem Privatleben unabhängig vom Kind, mit allen. Und das obwohl ich schon viel wegen der kleinen übernehme.

Die KM arbeitet Teilzeit, trotzdem ist sie lt. Aussage TS hochgradig überfordert. Das liegt wohl nicht daran, dass sie zeitlich überlastet wäre. Hat sie denn in der Hinsicht Unterstützung von außen, die sie annehmen kann?
A smile a day sweeps the sorrows away

46

Freitag, 8. Dezember 2017, 15:31

Auch wenn ich das jedes mal erkläre und auf der Notfalliste der KV an erster Stelle steht, weil er einfach vor Ort ist, während ich meist 120km entfernt und der Bahn hilflos ausgeliefert bin
Stimmt

Viel zu oft muss man erklären, warum man als KV "zuständig" für Belange des Kindes ist


:tuschel "Du kannst neu anfangen, wenn Du mit dem Alten fertig bist"


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47

Freitag, 8. Dezember 2017, 15:42

Die KM arbeitet Teilzeit, trotzdem ist sie lt. Aussage TS hochgradig überfordert. Das liegt wohl nicht daran, dass sie zeitlich überlastet wäre. Hat sie denn in der Hinsicht Unterstützung von außen, die sie annehmen kann?

Naja, wer jede zweite woche einen derartigen vereinbarkeitskonflikt über sich ergehen lassen muss, wird bestimmt seines Lebens nicht mehr froh. Vielleicht löst ein wechselmodell ja schon vieles. Denn ich denke das schlechte Gewissen könnte ja maßgeblich ursache für eine Überforderung sein.

Also ich kann nur für mich sprechen, ich leide wie ein Hund, wenn ich an bestimmten Aktivitäten der Kinder wegen dienstlicher Verpflichtungen nicht teilnehmen kann. Sicherlich weniger, wenn ich weiß, dass sie eine andere tolle Begleitung haben. Aber wenn ich wüsste meine Kinder sind 4 Tage bis 20 Uhr allein, würde mich das krank machen und ja, ich würde mich dann auch mit allem überfordert fühlen.
LG Campusmami


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duechesse (08.12.2017), Nordlicht (08.12.2017), JayCee (08.12.2017)

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