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31

Mittwoch, 10. Januar 2018, 10:47

Es war vollkommen klar, dass das jetzt so ausgelegt wird. Könnt Ihr, Loewe und tegami, Eure Hände dafür ins Feuer legen, dass Herrmanns Ex sich nicht zu sehr bedrängt gefühlt hat?

In der konkreten fraglichen Situation hat sicher eine Form der Kommunikation stattgefunden, die das weitere Geschehen geprägt hat.
TS sagt ganz deutlich, dass er sich "nie über ein Nein hinweg gesetzt hat".
Klare Aussage

Wenn Ex nun mit deutlicher zeitlicher Verzögerung zum fraglichen Geschehen, aber zeitnah und thematisch nah zum Trennungskonflikt, mit dem Tatvorwurf kommt, dann sind Zweifel an Ex's Darstellung nicht ganz von der Hand zu weisen.
(Selbstverständlich kennen wir nur die Darstellung einer Partei - also wabbert der Zweifel an der Unschuld des Beschuldigten weiter)

Zwischen einem nachträglichen "wir hätten das besser nicht mehr tun sollen" und einer Vergewaltigung liegen in meinen Augen Welten.
Diesen Unterschied zu sehen, sind wir meines Erachtens den Opfern von Vergewaltigungen schuldig.


Anmerkung: Dabei finde ich es weitgehend unerheblich, ob der Tatvorwurf im Bekanntenkreis oder im Rahmen JA oder Anwalt ausgesprochen wurde. In beiden Fällen wird (ggf.) eine Straftat vorgetäuscht.


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musicafides

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32

Mittwoch, 10. Januar 2018, 10:48

Auch wenn Du weißt, dass da nichts dran war, kann da ganz schnell ein Strafverfahren folgen, sollte die KM es tatsächlich drauf anlegen, Dir zu schaden. Du willst der KM sicher nichts Böses, aber ich finde schon, dass Du Dich da wehren solltest, wenn Du Dir ganz sicher bist. Eine Möglichkeit wäre, sie wegen übler Nachrede anzuzeigen, denn solch einen Vorwurf wirst Du möglicherweise Dein Leben lang nicht mehr los.
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Sponge

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33

Mittwoch, 10. Januar 2018, 10:59

@Hermann: bei der Brisanz kann ich dir nur raten, keine weiteren Details hier im Forum zu offenbaren! Lass dich ganz dringend professionell unterstützen und beraten, nicht nur anwaltlich sondern auch psychologisch!

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34

Mittwoch, 10. Januar 2018, 11:07

Wenn Ex nun mit deutlicher zeitlicher Verzögerung zum fraglichen Geschehen, aber zeitnah und thematisch nah zum Trennungskonflikt, mit dem Tatvorwurf kommt, dann sind Zweifel an Ex's Darstellung nicht ganz von der Hand zu weisen.

Das ist richtig. Aber auch das

Dass brisannte ist nur dass meine Exfrau nach der Ehe in Psychotherapie war!!

ist ja richtig. Und warum sie dort war, wissen wir nicht. Natürlich braucht Herrmann meine Fragen hier nicht zu beantworten und in Details gehen. Vor Gericht aber sicherlich schon, sollte es soweit kommen...

Anmerkung: Dabei finde ich es weitgehend unerheblich, ob der Tatvorwurf im Bekanntenkreis oder im Rahmen JA oder Anwalt ausgesprochen wurde. In beiden Fällen wird (ggf.) eine Straftat vorgetäuscht.

Vielleicht hast Du mich da falsch verstanden? Meine Frage war auch, ob die Ex das bisher nur Herrmann selbst gegenüber geäußert hat. Das macht dann schon einen Unterschied. Und dann wäre es vielleicht auch möglich, darüber zu sprechen.

Natürlich kann es auch sein, dass die Ex hier die Böse ist, die Herrmann fertig machen will und auf diese Weise die Kinder zu sich holen. Es kann aber auch anders sein. Und damit meine ich ausdrücklich nicht, dass wirklich eine Vergewaltigung stattgefunden hat.
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Mittwoch, 10. Januar 2018, 11:08

Es war vollkommen klar, dass das jetzt so ausgelegt wird. Könnt Ihr, Loewe und tegami, Eure Hände dafür ins Feuer legen, dass Herrmanns Ex sich nicht zu sehr bedrängt gefühlt hat?

Ich wüsste, bevor ich mir hier so sicher bin, schonmal gerne, wie das genau ausgesehen hat. Das "versucht hab in unsere sehr schlecht laufende Ehe etwas liebe und zärtlichkeit und vielleicht sogar Leidenschaft hineinzubringen, aber es hat sich immer im Rahmen des Normalen bewegt, und ich hab mich nie uber ein nein hinweggesetzt.
Und ich habe mich versucht ihr zu nähern obwohl ich sie zuletzt euigentlich kein bisschen mehr gern hatte,"


Nochmal deutlich - ich sage nicht, dass tatsächlich eine Vergewaltigung stattgefunden hat...


Hallo Coco,

Ich schätze sehr oft Dein grosses Einfühlungsvermögen, welches sich in Deinen Nachrichten widerspiegelt.

Für mich ist ein grosser Unterschied zwischen "Bedrängen" und "Vergewaltigen". Stell Dir einmal vor, Hermann wäre eine Frau, Coco. "Bedrängt" eine Frau den Mann, wenn sie versucht, Liebe und Zärtlichkeit in die Ehe zu bringen ? "Bedrängt" sie ihn, wenn sie versucht sich ihm zu nähern ? ich möchte hier keine Details wissen.

Ich finde es äusserst couragiert von dem Themenöffner hier öffentlich als Mann zu diesen intimen Fragen Stellung zu nehmen.
Bedrängen ? Drängen ? In einer Beziehung bemüht sich oft abwechselnd der eine oder der andere Partner darum, die Sexualität, den Elan, die Lust, am Leben zu halten. Das ist sehr natürlich.

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Mittwoch, 10. Januar 2018, 11:18

Ich finde, er sollte hier NICHT weiter, detaillierter dazu Stellung nehmen. Das ist der falsche Ort dafür. Gerade ein unbegründeter Vorwurf ist extrem belastend ! Ein Bekannter von mir hat das erlebt und musste hinterher psychologische Hilfe haben, weil er jedes Selbstbewusstsein verloren hatte. Er wusste nicht mehr, was richtig oder falsch war. Selbst nach dem die Ex ihre Vorwürfe zurück nahm und richtig stellte, war der Schaden da. Und der Ruf bleibt auch. Auch die Richtigstellung korrigiert das nicht vollständig.

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Mittwoch, 10. Januar 2018, 11:21

Tegami, Du hast damit völlig Recht. Ich wollte nur die Möglichkeit aufzeigen, dass sich die Ex tatsächlich so gefühlt haben könnte. Wir wissen ja bisher nicht, wie genau der Vorwurf stattgefunden hat. Hat sie tatsächlich das Wort "Vergewaltigung" in den Mund genommen und bei wem?
LG
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38

Mittwoch, 10. Januar 2018, 11:30

Habe ein Jahr meine Kinder im Alleingang erzogen, mittlerweile praktizieren wir aber seit gut zwei jahren das Wechselmodell.
[...]
Problem zwei ist dass meine Exfrau neuerdings behauptet ich hätte sie Vergewaltigt!!!!
Klingt für mich, als ob die Beziehung rund 3 Jahre beendet ist.

Zitat

Ich wollte nur die Möglichkeit aufzeigen, dass sich die Ex tatsächlich so gefühlt haben könnte.
3 Jahre sind eine lange Zeit um sich Gedanken über derartige Gefühle zu machen.
Deutlich länger jedenfalls, als TS mögliche Korrekturmöglichkeiten in seinem Verhalten hatte.


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Mittwoch, 10. Januar 2018, 11:44

Hallo,

Hermann Du solltest Dich hüten, das irgendwo in der Öffentlichkeit/Gericht auch nur annähernd zu äußern. Nicht den geringsten klitzekleinen Hinweis (vielleicht bin ich ja irgendwann doch mal zu weit gegangen????). Denke bitte nie laut darüber nach.
So wie Volleybap es sagt: stimmt nicht. Fertig.

Ich denke, der Punkt ist, was der Mann ok findet (vielleicht will er nur erobern? Manche Frauen stehen da sogar noch drauf) kann bei der Frau u.U. in dieser Situation/in diesem Moment als ungewollt, unangenehm, aufdringlich empfunden werden.
Nur: das muss Frau auch deutlich sagen! Und daran würde sich Hermann schon erinnern denke ich.
Er fragt sich jetzt (nach ca. 3 Jahren), an welcher Stelle er zu weit ging und zweifelt schon an sich selber.
Obwohl ich Hermann nicht kenne, glaube ich ihm.
Wenn Frau den Mund nicht aufkriegt und der Mann weiter erobern will, sind beide auf dem Holzweg. Und dann kommen hinterher solche Geschichten zustande, wenn Frau es drauf anlegt und weil sie damals so empfunden hat.
Daraus zu konstruieren, man wäre vergewaltigt, unsittlich begraptscht usw. worden, ist Schwachsinn. Da gehört schon viel mehr dazu.
Z.B. ein lautes bestimmtes NEIN. Notfalls haut man dem Typ auf die Finger. Alles was danach passiert, ist ne ganz andere Sache.
Grüsse Tani :wink


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Mittwoch, 10. Januar 2018, 11:54

Ich lese hier schon immer einen sehr unsicheren, aber bedachten Menschen. Der manchmal hilflos in gewissen Situationen wirkt und es allen gerecht machen will.

Das ist kein Sexmonster! Niemals

Und nach 3 Jahren kommt sie damit, angezeigt hat sie ihn auch noch nicht, da stimmt was nicht.
Auf den billigeren Plätzen sitzen die netteren Leute...

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Mittwoch, 10. Januar 2018, 16:46

Ichtios, der von dir wohl als "lila Pudel" bezeichnete Volleybap grüßt freundlich zurück. Auf der Ebene habe ich eigentlich keine Lust auf eine weitere Diskussion.
Lieber Volleybap,

zeige mir doch bitte die Textstelle in der ich behaupte, dass du ein lila Pudel bist. Das sagte ich nämlich so nicht. Ich merkte lediglich an, dass du wie einer klingst. Kleiner aber feiner Unterschied. Als Moderator solltest gerade du nicht selektiv lesen und Usern die Worte im Mund verdrehen.


Schade dass du keine Argumente lieferst. Ich ordne diese Aussage dann einfach unter Stammtisch Tupperdosenparty-Parole ein. Und sei nicht so eingeschnappt ;)


Ich grüße dich aber auch ganz lieb <3

Sponge

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Mittwoch, 10. Januar 2018, 18:23

Für mich ist der Unterschied zwischen "du klingst wie" und "du bist" marginal und in diesem Kontext provokant.

Wobei, ich wüsste jetzt nicht, ob ich das als Provokation empfinden könnte. Mit entzieht sich die Erkenntnis, was ein Lila Pudel gesellschaftlich darstellen soll...

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Mittwoch, 10. Januar 2018, 21:51

Ichtios, wenn du deine Aussage über mich anders interpretiert sehen willst, solltest du dringend an deiner Zeichensetzung arbeiten ... Also bitte Verkauf mich nicht für dumm.

@ Sponge: Mr Google hilft dir bei Bedarf. Der Begriff Lila Pudel ist in gewissen Kreisen (in denen du dich sicherlich nicht bewegst) mit eindeutigen Inhalten belegt. Wikimania beschreibt das meiner Erinnerung nach recht eindeutig, was Ichtios mir anscheinend sagen will.
Liebe Grüße


Bap


Wir können unser Leben nicht neu formatieren, ein anderes Betriebssystem aufspielen und alles wieder neu beginnen. Erst wenn man sich den Fehlern der Vergangenheit stellt, kann man positiv in die Zukunft blicken.

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bay-of-russel

....zäher Knochen...;-)

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Donnerstag, 11. Januar 2018, 09:52

@Ichtios,

ein Mensch mit Abstand hätte sich einfach entschuldigt.
ABR erkämpft vor FamG und OLG.
Unterhalt erkämpft, ohne Abzug!
Es funktioniert also doch, wenn man sich nicht ins Bockshorn jagen lässt...

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45

Donnerstag, 11. Januar 2018, 10:12

Wenn Frau den Mund nicht aufkriegt und der Mann weiter erobern will, sind beide auf dem Holzweg. Und dann kommen hinterher solche Geschichten zustande, wenn Frau es drauf anlegt und weil sie damals so empfunden hat.
Daraus zu konstruieren, man wäre vergewaltigt, unsittlich begraptscht usw. worden, ist Schwachsinn. Da gehört schon viel mehr dazu.
Z.B. ein lautes bestimmtes NEIN. Notfalls haut man dem Typ auf die Finger. Alles was danach passiert, ist ne ganz andere Sache.

Vermutlich haben solche Aussagen dazu beigetragen, dass es Länder mit neuen Gesetzen gibt. In denen es kein "Auf-die-Finger-hauen" mehr braucht, sondern anders herum ein deutliches "Ja"...
LG
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46

Donnerstag, 11. Januar 2018, 10:40

Coco,

ich weiß jetzt nicht, ob Du das gut findest oder nicht (dass man ein lautes JA braucht).

Ich stelle mir das bildlich so vor:
Zwei Menschen (hier Ehepartner) liegen miteinander im Bett und dann wird erstmal darüber gesprochen, ob oder ob nicht. Befinden beide, dass man vielleicht Lust bekommt, wenn man dann anfängt (wer soll anfangen muss ja auch abgeklärt werden, weil sonst macht ja der eine wieder an, während der andere ja doch nicht will letztlich - quasi den anderen belästigt). Ohne darüber zu reden geht auch nicht, weil man ja dann das gleiche hat: das Risiko, dass der andere ja nicht will....und wehe, der gräbt dann rum...

Schade, dass so langsam alles kaputt geredet werden muss und ja fast "vertraglich" geregelt.

Ich setze weiterhin darauf, Grenzen aufzuzeigen. Da gibt's mehrere Wege. Und ab da wird's klar. Für jeden.
Ich würde mir selbst ganz arg viel nehmen: nämlich erobert zu werden. Ich gehöre zu denen, die das noch richtig super finden!
Und wenns dann doch nicht passt? Ich hab ja nen Mund.
Grüsse Tani :wink


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47

Donnerstag, 11. Januar 2018, 10:50

Coco,

ich weiß jetzt nicht, ob Du das gut findest oder nicht (dass man ein lautes JA braucht).

Ich finde es schlimm, dass das überhaupt nötig ist... Ich selbst halte mich auch für durchaus in der Lage sehr eindeutig ein "ja" oder ein "nein" zu signalisieren und würde mir auch nur sehr ungern jegliche Spontanität und Erotik durch vorher nötige Vertragsaufsetzungen nehmen lassen.
Ich könnte mir allerdings vorstellen, dass Vergewaltigungsopfer und Opfer sexueller Nötigung, die endlose Befragungen, ob sie denn auch deutlich genug "nein" gesagt haben, über sich ergehen lassen mussten und sich diesem "Warst Du auch wirklich nicht selbst Schuld?" ausgesetzt sahen, das ein kleines bisschen anders sehen...
LG
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Donnerstag, 11. Januar 2018, 10:54

Ich persönlich finde das mit dem deutlichen Ja gut. Und ich gebe dir Recht, @CoCo, dass es sich für die Ex im Nachhinein übergriffig dargestellt haben mag. Nichtsdestotrotz finde ich nicht, dass der TS sich hier zerfleischen muss bzw. nach Punkten suchen sollte, die eventuell darauf hingedeutet haben mögen.

Niemand sollte zu etwas gedrängt werden, im Alltag passiert das aber immer wieder, mal ganz abgesehen von jeglicher Sexualität. Übergriffe auf meine Psyche haben mir persönlich weitaus mehr Schaden zugefügt als mein erster Freund, der mir vorwarf, ihn nicht genug zu lieben, wenn jetzt nicht ... natürlich wollte er mich da aus seinem eigenen Bedürfnis heraus manipulieren. Das könnte ich als nicht besonders empathisch bezeichnen (was er ansonsten in hohem Maße war), aber nicht als sexuellen Übergriff.

Weiter ist, denke ich, zu berücksichtigen, dass sich alle Situationen für jeden anders darstellen, in allen Bereichen. Mit Sicherheit handelt es sich hier um einen besonders empfindlichen Punkt, der geschützt werden muss, aber es lässt sich meiner Meinung nach nicht alles reglementieren oder mit Gesetzen versehen. So ist für den einen der berühmte Herrenwitz schon Grund für ein richtig mieses Gefühl, während der andere da nur milde drüber lächeln und die Schultern zucken kann.

Und um das noch mal auf andere Bereiche auszudehnen - ich halte mich für empathisch. Dennoch überschreite ich manchmal Grenzen. Weil die Grenzen sich unterscheiden und ich nicht immer sehen kann, dass da nun eine Grenze ist. So war es für meine Kleine lange grenzüberschreitend, wenn sie von anderen Menschen angesehen wurde. Das ist vielleicht ein extremes Beispiel, aber da kann doch die Bäckerin letztendlich nix dafür, wenn meine Kurze einen Schreikrampf kriegt, nur weil sie kurz gelächelt hat.

Je besser ich einen Menschen kennenlerne, desto besser kann ich auch seine Grenzen einschätzen. Der TS war mit Sicherheit davon überzeugt, sonst würde er sich hier nicht so erschüttert präsentieren, dass er die Grenzen seiner Partnerin geachtet hat.
Wo fängt es an, wo hört es auf?

Wir handeln doch alle nach unserer Wahrnehmung. Es gibt Regeln, auch moralische, die, so haben wir gelernt, sollten wir nicht überschreiten. Das hat der TS anscheinend nicht getan. Wenn die Ex sich nun derart fühlt, ist das traurig, aber meiner Meinung nach nicht dem TS anzulasten.
Dieses Gefühl, diese Angst, jederzeit in einen Fettnapf oder schlimmeres zu treten, macht einen handlungsunfähig gegenüber anderen Personen. Der gesunde Menschenverstand wird in Frage gestellt, wenn einem Dinge vorgeworfen werden, die man im Moment der Handlung so einfach nicht absehen konnte. Das gilt es, denke ich, zu vermeiden. Denn wenn wir aufhören zu handeln - dann kann doch alles eigentlich nur noch schlimmer werden und ein Zusammenleben ist überhaupt nicht mehr möglich.
Liebe Grüße
Jul

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Donnerstag, 11. Januar 2018, 11:05

Coco,

ich weiß jetzt nicht, ob Du das gut findest oder nicht (dass man ein lautes JA braucht).

Ich finde es schlimm, dass das überhaupt nötig ist... Ich selbst halte mich auch für durchaus in der Lage sehr eindeutig ein "ja" oder ein "nein" zu signalisieren und würde mir auch nur sehr ungern jegliche Spontanität und Erotik durch vorher nötige Vertragsaufsetzungen nehmen lassen.
Ich könnte mir allerdings vorstellen, dass Vergewaltigungsopfer und Opfer sexueller Nötigung, die endlose Befragungen, ob sie denn auch deutlich genug "nein" gesagt haben, über sich ergehen lassen mussten und sich diesem "Warst Du auch wirklich nicht selbst Schuld?" ausgesetzt sahen, das ein kleines bisschen anders sehen...

Dann gibt es wohl auch noch die Menschen, deren Wahrnehmung mit dem sogenannten gesunden Menschenverstand manchmal nicht mehr viel zu tun haben. Psychisch kranke Menschen, die für ihre andere Wahrnehmung nichts können, die dann eben aufgrund dieser manchmal Dinge konstruieren, die bei näherer Betrachtung objektiv nicht sein können. Alle anderen sehen das dann falsch, weil für diese Menschen die einzig mögliche Wahrnehmung die eigene ist.
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Donnerstag, 11. Januar 2018, 14:00

Ichtios, wenn du deine Aussage über mich anders interpretiert sehen willst, solltest du dringend an deiner Zeichensetzung arbeiten ... Also bitte Verkauf mich nicht für dumm.

@ Sponge: Mr Google hilft dir bei Bedarf. Der Begriff Lila Pudel ist in gewissen Kreisen (in denen du dich sicherlich nicht bewegst) mit eindeutigen Inhalten belegt. Wikimania beschreibt das meiner Erinnerung nach recht eindeutig, was Ichtios mir anscheinend sagen will.


Unter uns, Vollebap, (aber psssst nicht weiter sagen!) Irgendwie habe ich das ja geahnt. :D aber man sollte doch schon jedem die Chance geben, sich zu erklären. 8-)

WikiMANNIA... ah ja..... Ist das Satire ??????

Ne, hab schon gelesen, dass sich der/die macher selbst sehr ernst zu nehmen scheinen.....

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Donnerstag, 11. Januar 2018, 14:33

WikiMANNIA... ah ja..... Ist das Satire ??????

OT: vielleicht habe ich ja einfach eine selektive Wahrnehmung, anders kann ich es mir gerade nicht erklären, dass ich von der "zunehmenden feministischen Indoktrination im deutschsprachigen Internet" nichts gemerkt habe. ;-)
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Freitag, 12. Januar 2018, 00:58

Guten abend zusammen, bzw Guten Morgen.
also meine Exfrau hat mich nicht angezeigt, aber zu mir hat sie gesagt dass sie der meinung ist dass ich sie vergewaltigt hätte! Das empfinde ich schon schlimm genug! Ich hab einfach nur versucht zärtlich zu sein, sie zu verführen, und gut, das gebe ich zu, sie hat schon ein, zweimal" lass mich schlafen oder lass mich in ruh" sagen müssen bis es bei mir ankam dass sie nicht will.
So ein Irrsinn echt!
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Freitag, 12. Januar 2018, 06:27

Wenn Du keine Gewalt angewendet hast, ist es m. E. keine Vergewaltigung. Lass Dich da nicht verunsichern!
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