Sie sind nicht angemeldet.


phinemuc

Zwergenmama mit Fellnasen

  • »phinemuc« ist weiblich

Beiträge: 909

Registrierungsdatum: 16. Juli 2015

Aktivitätspunkte: 4615

  • Nachricht senden

31

Samstag, 10. Februar 2018, 21:33

Rattes Hinweise finde ich gut. Unterscheide bitte genau, was wirklich wichtig ist. Und beachte doch bitte, dass dein Kind Hunger hat und zwar eher, als es in deinen Zeitplan passt. Den kannst du nicht ändern, wohl aber die Situation, dass dein Kind hungrig auf dich warten muss.

Meine Aktionen wäre: das Kind geht im Schlafanzug aus dem Haus. Abends esse ich allein, mein Kind darf aber gern was haben, wenn s will. Ferngesehen wird nur eine Sendung am Tag mit mir zusammen und das Kind sucht aus. Ansonsten würde ich einfach nur kuscheln, nicht spielen. Ich würde ausserdem früher ins Bett bringen und eher aufstehen, damit man den Zeitdruck morgens reduziert.


Naja, es gibt 14:45/15:00 Uhr im Kindergarten Kaffee ..
Er haut sich ja den Bauch voll, dann akzeptiert er aber auch nicht mehr, wenn ich koche/ etwas esse. Der will dann mit mir TV schauen oder noch etwas spielen.
Wie viel früher als jetzt soll er denn schlafen gehen? Wir haben abends aktuell rund 2 bis 2,5 Stunden zusammen, nachdem ich heimkomme. In der Zeit koche ich, spiele ich mit ihm, schaue mit ihm TV, mache ihn bettfertig (nicht jeder Tag haben wir das volle Programm).
Am Wochenende machen wir den Haushalt und verbringen Zeit miteinander.



Das ist vom Kaffee bis du endlich das Essen fertig hast aber schon lang, findest du nicht? Warum ist es eenn morgens ein Problem bei euch? Ist er noch müde, ist die Zeit zu kurz? So ein Tag ist für Kinder doch ähnlich anstrengend wie für uns die Arbeit. Ich mache hier abends nur selten noch Action. Spielen und fernsehen finde ich halt viel zum runterkommen. Drum schreibe ich ja, dass ihr eine Sendung schaut. Früher ins Bett mit vorlesen oder so.

Irgendwie klingt bei dir alles nach Stress und Zeitdruck, das tut euch beiden nicht gut.

Ich habe völlig aufgehört zu kochen unter der Woche, wenn meine Tochter noch wach ist. Das heißt auch, dass ich nicht mehr warm esse, aber dafür habe ich ca. 30 Minuten mehr Zeit mit ihr. Sie isst ja warm im Hort, da braucht sie abends nichts mehr warmes essen und mir reicht auch Brot oder ich esse später ohne sie was warmes und lasse für den nächsten Tag was übrig.

Es haben sich bereits 2 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

JayCee (10.02.2018), Lena_1977 (11.02.2018)

JayCee

Leben und Leben lassen

  • »JayCee« ist weiblich

Beiträge: 265

Registrierungsdatum: 16. April 2014

Wohnort: Südbayern

Beruf: im Krankenhauslabor

Battle System Level: 2

Aktivitätspunkte: 1450

  • Nachricht senden

32

Samstag, 10. Februar 2018, 22:35

Sie isst ja warm im Hort, da braucht sie abends nichts mehr warmes essen und mir reicht auch Brot oder ich esse später ohne sie was warmes und lasse für den nächsten Tag was übrig.


das ist auch das, was ich mir vorhin spontan gedacht habe. Wenn eure Essenszeiten nicht kompatibel sind, dann macht das doch so. Du kannst dich ja dann mit deinem Sohn zusammen an den Tisch setzen und dir nebenbei von seinem Tag erzählen lassen. Das ist doch viel mehr Qualitätszeit für euch beide, als wenn du stur eine warme Abendmahlzeit für euch beide durchziehst. Und was andere Leute (auch deine Eltern!) sagen, ist doch egal. Halte es mit den Ärzten und "Lass' se reden"! Hauptsache, euch beiden geht es gut.

33

Sonntag, 11. Februar 2018, 06:07

Aber jetzt ist er das komplette Gegenteil unwillig, frech, motzt, jammert, setzt seinen Kopf durch.


meine war oft nach 17/18 Uhr einfach durch und das durchaus mit 1-2 Stunden Schlaf nachts mehr. Gesellschaftsspiel vorm schlafen gehen - das hätte mit einem Drama geendet.
Vielleicht läuft dein Prinz auch im Notlaufprogramm nach dem langen Tag?

Lilli

Den Großteil meines Lebens bin ich verwirrt und in den klaren Momenten hält man mich für verrückt...

  • »Lilli« ist weiblich

Beiträge: 315

Registrierungsdatum: 10. Oktober 2015

Aktivitätspunkte: 1590

  • Nachricht senden

34

Sonntag, 11. Februar 2018, 16:29

Ich weiß nicht mehr genau, ob meine Kinder Wahnsinnshunger hatten, wenn sie aus der Kita kamen oder nicht. Ich weiß aber noch genau, dass mir das ebenfalls wichtig war, abends gemeinsam mit meinen Kindern zu essen. Es war ein Ritual und gehörte einfach in unser Familienleben.
Mir war das sehr(!) wichtig und so habe ich das auch kommuniziert.
Ich selbst bin auch so aufgewachsen, dass es immer ein gemeinsames Essen in der Großfamilie gab. Jeden Tag. Und ich fand das großartig.

Jetzt sind meine Kinder längst ausgezogen. Aber gemeinsam zu essen liegt bei uns allen ganz oben auf der Hitliste der Gemeinsamkeiten - wann immer wir uns sehen.

Ich denke nicht, dass man als Elternteil immer seine eigenen Wünsche / Vorstellungen / Bedürfnisse zurück stellen muss. Wenn einem selbst etwas sehr wichtig ist, darf man das schon auch durchsetzen - denke ich.

Wenn der Junge so großen Hunger hat, würde ich auch mit Obst oder sonstigem Snack überbrücken bis zum gemeinsamen Essen. Meinen kompletten Ablauf würde ich deswegen aber nicht ändern.
*********************************
Ihr kennt bestimmt auch diese eine Person, die ihr bei einer Zombie Apokalypse sofort erschießen würdet.
Egal ob Zombie oder nicht...

Jule71

Erleuchteter

  • »Jule71« ist weiblich

Beiträge: 3 439

Registrierungsdatum: 2. Januar 2010

Wohnort: Hannover

Beruf: Heilpädagogin

Aktivitätspunkte: 17225

  • Nachricht senden

35

Sonntag, 11. Februar 2018, 17:44

Mein Sohn kam sowohl aus der Krippe, als auch aus dem Kiga mit einem Bärenhunger nach Hause.
Natürlich gab es am Nachmittag immer noch etwas zu essen in den Einrichtungen...egal..erste Frage lautete immer "hast du was zu Essen mit?" :lach

Jetzt ist er in der Schule und nichts hat sich geändert!
Ich lege großen Wert auf gemeinsame Mahlzeiten aber ich selbst werde zum Ekelpaket, wenn ich Hunger habe und nichts bekomme!
Nachmittags gibt es deshalb immer einen Obstteller und wenn wir unterwegs sind, dann habe ich etwas dabei.
Ich koche abends immer, dauert halt, vor allem, wenn wir unterwegs waren.
Deshalb habe ich mir angewöhnt, dass wir vorab einen kleinen Salat essen. Der ist schnell geschnibbelt, vor allem, weil Shorty mithilft und dabei kann man sich wunderbar unterhalten.

Dramen beim Aufstehen gehören gottlob der Vergangenheit an. Ich bin auch ein Morgenmuffel und kann die schlechte Laune über den unterbrochenen Schlaf total nachvollziehen. Wir haben gemeinsam eine Strategie überlegt, mit der wir beide gut leben können. Ich wecke ihn früher aber dafür hat er ausreichend Zeit zum wach werden. Er kann meckern so viel er will aber ich möchte nicht angemault werden. Nun grummelt er in seine Bettwäsche und wenn er aufsteht ist er ein halbwegs normaler Mensch! :D
Bis wir an dem Punkt waren, haben wir verschiedene Dinge ausprobiert. Früher ins Bett (bringt nichts, er schläft trotzdem spät ein), vom Wecker wecken lassen (ganz schlimm, Laune noch tiefer im Keller), bis zur letzten Sekunde schlafen (Hetzerei zu groß)...er selbst hat sich für die jetzige Methode entschieden.

Es haben sich bereits 5 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

CoCo (11.02.2018), Elin (11.02.2018), FrauRausteiger (11.02.2018), Lilli (12.02.2018), Schneckifee1980 (12.02.2018)

36

Sonntag, 11. Februar 2018, 19:12

Aber jetzt ist er das komplette Gegenteil unwillig, frech, motzt, jammert, setzt seinen Kopf durch.


meine war oft nach 17/18 Uhr einfach durch und das durchaus mit 1-2 Stunden Schlaf nachts mehr. Gesellschaftsspiel vorm schlafen gehen - das hätte mit einem Drama geendet.
Vielleicht läuft dein Prinz auch im Notlaufprogramm nach dem langen Tag?


Junior kommt ja von selbst damit an. Wir schauen abends gemeinsam das Sandmännchen und was danach auf dem Kika läuft.

Ich weiß nicht mehr genau, ob meine Kinder Wahnsinnshunger hatten, wenn sie aus der Kita kamen oder nicht. Ich weiß aber noch genau, dass mir das ebenfalls wichtig war, abends gemeinsam mit meinen Kindern zu essen. Es war ein Ritual und gehörte einfach in unser Familienleben.
Mir war das sehr(!) wichtig und so habe ich das auch kommuniziert.
Ich selbst bin auch so aufgewachsen, dass es immer ein gemeinsames Essen in der Großfamilie gab. Jeden Tag. Und ich fand das großartig.

Jetzt sind meine Kinder längst ausgezogen. Aber gemeinsam zu essen liegt bei uns allen ganz oben auf der Hitliste der Gemeinsamkeiten - wann immer wir uns sehen.

Ich denke nicht, dass man als Elternteil immer seine eigenen Wünsche / Vorstellungen / Bedürfnisse zurück stellen muss. Wenn einem selbst etwas sehr wichtig ist, darf man das schon auch durchsetzen - denke ich.

Wenn der Junge so großen Hunger hat, würde ich auch mit Obst oder sonstigem Snack überbrücken bis zum gemeinsamen Essen. Meinen kompletten Ablauf würde ich deswegen aber nicht ändern.

Mein Sohn kam sowohl aus der Krippe, als auch aus dem Kiga mit einem Bärenhunger nach Hause.
Natürlich gab es am Nachmittag immer noch etwas zu essen in den Einrichtungen...egal..erste Frage lautete immer "hast du was zu Essen mit?" :lach

Jetzt ist er in der Schule und nichts hat sich geändert!
Ich lege großen Wert auf gemeinsame Mahlzeiten aber ich selbst werde zum Ekelpaket, wenn ich Hunger habe und nichts bekomme!
Nachmittags gibt es deshalb immer einen Obstteller und wenn wir unterwegs sind, dann habe ich etwas dabei.
Ich koche abends immer, dauert halt, vor allem, wenn wir unterwegs waren.
Deshalb habe ich mir angewöhnt, dass wir vorab einen kleinen Salat essen. Der ist schnell geschnibbelt, vor allem, weil Shorty mithilft und dabei kann man sich wunderbar unterhalten.

Dramen beim Aufstehen gehören gottlob der Vergangenheit an. Ich bin auch ein Morgenmuffel und kann die schlechte Laune über den unterbrochenen Schlaf total nachvollziehen. Wir haben gemeinsam eine Strategie überlegt, mit der wir beide gut leben können. Ich wecke ihn früher aber dafür hat er ausreichend Zeit zum wach werden. Er kann meckern so viel er will aber ich möchte nicht angemault werden. Nun grummelt er in seine Bettwäsche und wenn er aufsteht ist er ein halbwegs normaler Mensch! :D
Bis wir an dem Punkt waren, haben wir verschiedene Dinge ausprobiert. Früher ins Bett (bringt nichts, er schläft trotzdem spät ein), vom Wecker wecken lassen (ganz schlimm, Laune noch tiefer im Keller), bis zur letzten Sekunde schlafen (Hetzerei zu groß)...er selbst hat sich für die jetzige Methode entschieden.


Gemeinsame Mahlzeiten sind schon wichtig, ich bin ja nicht so, dass er dann genau das Essen muss.
Wegen dem Essen vor dem Abendessen, hatte ich (zusammen mit meinem Vater, der nach der Kita betreut) abgeschafft, da er sich regelmäßig den Bauch so voll gestopft hatte, dass er zur regulären Essenszeit keinen Hunger mehr hatte. Das hatte zur Folge, dass er dann nicht mehr mit am Tisch sitzen wollte, stattdessen wollte er spielen, hat alles an Tisch geschleppt, verlangte TV zu schauen, wollte meine volle und absolute Aufmerksamkeit, so wurde das Essen einfach zur Hölle.
Beim Kochen helfen ist auch so eine Sache, dann dauert es noch länger und die Frustration (Hunger) noch größer. Kalt Essen mag ich auch nicht, da es meine einzige richtige Mahlzeit am Tag ist und da habe ich entsprechend auch Hunger.

Ist ja so, ich komme ca. 18 Uhr heim, kurze Begrüßung und dann geht's gleich mitm Kochen los. Wir wollen ja zeitig essen.. danach schauen wir TV/ Spielen und kuscheln.. dann machen Junior und ich, ihn bettfertig und verbringen die übrige Zeit, wie er es sich wünscht (CD hören, what ever- nur kein Buch lesen; nach der 3ten Zeile heißt es "Mama schläft schon, Opa!").
Länger aufbleiben ist nicht.. aufstehen ... werde ich versuchen, ihm noch früher wecken, vielleicht hilft es ja.
Zwischenmahlzeit, mal schauen, vielleicht gibt er sich mit Knäckebrot zufrieden.

Mit ihm bereden ist schwer, er geht dem Motto "Was interessiert mich das Geschwätz von gestern?"

Zumal ich hier im Forum so einiges bereits gelesen habe, bezüglich der der Medienzeiten und auch in der Kita wurde dies auf Elternabenden angesprochen.

Lilli

Den Großteil meines Lebens bin ich verwirrt und in den klaren Momenten hält man mich für verrückt...

  • »Lilli« ist weiblich

Beiträge: 315

Registrierungsdatum: 10. Oktober 2015

Aktivitätspunkte: 1590

  • Nachricht senden

37

Montag, 12. Februar 2018, 13:31

Wegen dem Essen vor dem Abendessen, hatte ich (zusammen mit meinem Vater, der nach der Kita betreut) abgeschafft, da er sich regelmäßig den Bauch so voll gestopft hatte, dass er zur regulären Essenszeit keinen Hunger mehr hatte.



Hm...mit einem Apfel, einer Banane oder einem Joghurt kann er sich ja kaum den Bauch vollstopfen. Er und sein Magen können lernen, dass die Zwischenmahlzeit reicht bis zum Essen.

Du sagst immer schnell, was alles nicht geht. Es gibt leider kein Patentrezept, das auf alle Kinder passt. Wenn du etwas verändern willst, braucht das schon ein bisschen Zeit und Geduld.
*********************************
Ihr kennt bestimmt auch diese eine Person, die ihr bei einer Zombie Apokalypse sofort erschießen würdet.
Egal ob Zombie oder nicht...

Es haben sich bereits 2 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Nordlicht (12.02.2018), Schneckifee1980 (12.02.2018)

Borte

Erleuchteter

Beiträge: 1 292

Registrierungsdatum: 19. Dezember 2012

Aktivitätspunkte: 6710

  • Nachricht senden

38

Montag, 12. Februar 2018, 14:18

Du kommst um 18 Uhr, dann kochst du und es gibt Essen? da wäre Junior dreimal verhungert.
Mir fielen hier verschiedene Möglichkeiten ein: Der Lütte kocht zusammen mit Opa, bevor du kommst und das Essen ist um 18 Uhr auf dem Tisch.
( Oder sie Essen früher und ihr setzt euch nochmal zusammen, wenn du kommst und der Lütte isst noch etwas Rohkost, Joghurt, seinen Nachttisch....)
Du kochst für mehrer Tage vor und brauchst nur noch aufzuwärmen, essen Opa und der Lütte schonmal eine Portion vor, wenn der Hunger so groß ist, oder es gibt eben doch einen Teller für den Junior, gleich wenn der Opa ihn abgeholt hat, so dass er abends noch ein bißchen isst, oder auch nicht, dass ist doch eigentlich gar nicht so wichtig. ...

Ich kann schon verstehen, dass dir gemeinsames Sitzen wichtig ist, aber auch, dass ein fünfjähriger andere Hunger- Zeiten hat. Ich finde, sowas wie gemeinsame Mahlzeiten etc kann man auch am Wochenende vermitteln, und man kann auch schöne Qualitätszeit, die verbindet, ohne gemeinsame Mahlzeiten verbringen. Wir halten das in der Woche nicht so streng. Da ist einer schonmal vor, der andere nach, wir essen im Wohnzimmer oder am Tisch, ich lese vor, während er isst, er badet während er isst und ich leiste ihm Gesellschaft, das hat er zb immer wahnsinnig geliebt. Man kann die gemeinsame Mahlzeit auf Morgens verschieben etc etc...

Es gibt soooviele Möglichkeiten, zu versuchen, beiden gerecht zu werden. Ein bißchen stur klingtst du aber tatsächlich. Bisher war das vielleicht auch alles kein Problem, weil er eben gemacht hat, was du sagst, aber er entwickelt ja nun zunehmend eigene Meinungen, Wünsche, Ansichten etc insofern solltest und kannst du ihn da auch mehr mit einbeziehen und zusehen, dass das Zurückstecken eine Balance erhält.

an bekommt eigentlich schon etwas den Eindruck, dass es dir am liebsten wäre, er würde einfach weiterhin tun und machen, was du sagst. in gewissen wichtigen Situationen muss er das auch, ja, aber ansonsten wird es zunehmend weniger, was ja auch gut ist.
Das heißt jetzt nicht, dass du komplett deine Wünsche zurückstecken solltest, aber vielleicht etwas flexibler und kreativer an Lösungen herangehen und ihn da auch durchaus mit einzubeziehen.

Es haben sich bereits 4 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

FrauRausteiger (12.02.2018), CoCo (12.02.2018), Nordlicht (12.02.2018), JayCee (13.02.2018)

39

Montag, 12. Februar 2018, 16:51

Ich glaube, du möchtest eigentlich wirklich gar keine Tipps, was du verändern könntest, sondern nur Tipps, wie du deine Rituale "durchsetzen" kannst, oder? So sagt es ja auch deine Überschrift.
Das ist schade.
Natürlich sind gemeinsame Essen gut und wichtig, aber wenn euer Tag so lang ist und Junior platt und vorher hungrig, dann kannst du es natürlich durchsetzen, aber dann hast du halt eine Siuation, wie du sie jetzt hast.
Wir essen übrigens erst gemeinsam zu Mittag (14-15 Uhr), seit Tochter nicht mehr in die OGS will. Die Jahre zuvor (3-9) hat Tochter in Mensen gegessen und ich oft nichts. Dafür dann gemeinsam kaltes Abendbrot. Ich hab's überlebt. Und am WE dann alles zusammen.

Also entweder DU bewegst dich (Tipps gab's genug) oder du musst das maulige, müde und hungrige Kind eben hinnehmen.
Denn eine Zauberformel, um ein mauliges und hungriges Kind "gefügig" und sozialverträglich zu bekommen, gibt's so allgemein nicht. Halt nur: Ausruhen lassen und was zu essen geben.

Ich will auch dann essen, wann ich hungrig bin, und nicht wenn jemand anderes es mir sagt oder die Uhr vorschreibt.

Es haben sich bereits 2 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

TinaG (12.02.2018), JayCee (13.02.2018)

FrauRausteiger

single mom - in the middle of felicity

Beiträge: 2 788

Registrierungsdatum: 23. April 2011

Aktivitätspunkte: 13965

  • Nachricht senden

40

Montag, 12. Februar 2018, 17:16

Hallo Siri2012,

auch geregelte Zwischenmahlzeiten können feste Rituale sein und manchmal müssen diese Mahlzeiten sogar feste Rituale sein. Kinder haben nun einmal einen anderen Bedarf als Erwachsene, nicht zuletzt deswegen, weil sie z.B. Wachstumsphasen haben, die im Vorfeld einen erhöhten Bedarf an Nahrung begründen.

Ich mag zu bedenken geben: Wenn Dein Sohn am späten Nachmittag frisst und sich den "Bauch vollstopft", dann tut er das ganz sicher nicht, um Dir das Abendessen zu verderben. Vielleicht tut er das, weil er bereits zu diesem Zeitpunkt schon viel zu viel Hunger hat und weil er seine Zwischenmahlzeit schon viel früher benötigt hätte? Ich mag höflich anmerken, dass der Kreislauf Hunger, nicht essen dürfen, noch mehr Hunger, dann auf einmal ganz viel essen ganz gerne mal zu Essstörungen führen kann. Vor allem dann, wenn dieses im Kindesalter antrainiert wird... und wenn dann womöglich sogar der Zeitraum bis zur Nahrungsaufnahme noch ausgedehnt wird, statt sie zu reduzieren.

Beste Grüße
FrauRausteiger
.
.
•» Onus est honos :rauchen «•
.
.

Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

JayCee (13.02.2018)

41

Montag, 12. Februar 2018, 19:45

Kannst du nicht am Wochenende schon ein bisschen was vorkochen und einfrieren? Dann brauchst du nicht ewig noch kochen wenn ihr platt und fertig heimkommt.

Das vorkochen kannst du doch mit Sohni gemeinsam, ihn mit einbeziehen und ihr verbringt Zeit zusammen.
Auf den billigeren Plätzen sitzen die netteren Leute...

Es haben sich bereits 2 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

lenchen (12.02.2018), JayCee (13.02.2018)

42

Dienstag, 13. Februar 2018, 10:07

Lang genug jammern um seine Bedürfnisse erfüllt zu bekommen ;-)
Klar lernen sie wie man am besten und effektivsten kommuniziert, aber mur “durch zu halten“ um sich durch zu setzten und Macht zu zeigen, kann auch nicht das wahre sein. Klar ihr müsst morgens um xy aus dem Haus. Aber alles andere kann ja verhandelt werden.
Hehe die Gewissheit das Papa von Sonntags Abends bis freitags Abends der unumstrittene Bestimmer ist stellt den Kit dar der unser kleines Königreich zusammen hält.

anitadr

Erleuchteter

  • »anitadr« ist weiblich

Beiträge: 655

Registrierungsdatum: 11. Dezember 2013

Wohnort: Berlin

Aktivitätspunkte: 3315

  • Nachricht senden

43

Dienstag, 13. Februar 2018, 12:20

Agrippa, klingt nach Diktatur bei euch. :sonne :lgh
Aber bei euch ist sicher auch nicht an 5 Tagen die Woche der Druck non stop drinnen.

44

Dienstag, 13. Februar 2018, 12:29

Agrippa, klingt nach Diktatur bei euch.
Aber bei euch ist sicher auch nicht an 5 Tagen die Woche der Druck non stop drinnen.
Autokratie mit Meinungs/Redefreiheit klingt schöner finde ich :rotwerd

Neee natürlich nicht, wobei man schon sagen kann das die Woche über zu 99% das selbe Programm abläuft, geht auch zeitlich gar nicht anders.
Nehmen wir heute, ich komme gegen 5 zur Oma er springt mich an, wir gehen heim dann spielt er bzw TV7Tablet und gegen 18:00 beginnt die "Endphase" des Tages also Elektronik aus, gemeinschaftliches Basteln/Lesen/Spielen, Abendessen und dann Bett.
Immer das selbe.
Da braucht es im grunde gar keinen Druck etc. ist halt so ich zeige ihm auch das ich da auch nciht immer Lust drauf habe.

Heute morgen wollte er nicht aufstehen und wir haben uns gegenseitig bemitleidet wie schlimm die Welt zu uns ist das sie uns zu so Zeiten aus dem warmen Nestchen treibt.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Agrippa« (13. Februar 2018, 12:32)


Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Lena_1977 (13.02.2018)

45

Dienstag, 13. Februar 2018, 14:08

Erstmal danke..

Mir ging und geht es um feste Strukturen für uns, da es in letzter Zeit relativ aus dem Ruder gelaufen ist. Kind benötigt diese auch, wir stehen grundsätzlich zur gleichen Zeit auf (Wochenenden werden da etwas laxer gehalten) und ich versuche ihn zur gleichen Zeit in etwa ins Nest zu kriegen.
In der Kur wurde mir geraten feste Essenszeiten einzuhalten, da Junior dort als adipös eingestuft wurde (aktuell 21 kg bei 106 cm).
Aber es wird immer mehr zu einem Krampf, da wir auch mitten in der Abgrenzung zu meinen Eltern stecken. Dort sind Baustellen, bei denen ich mich nicht verantwortlich fühle, diese mit zu bearbeiten.

Mit Opa kochen ist nicht drin, da gibt es anderweitigen Stress (Opa kann zwar kochen, aber nur eingeschränkt und nicht für jeden verträglich), den keiner von uns möchte. Es ist ja schon soweit, dass ich teilweise komplett für alle kochen muss.

Auf jeden Fall werde ich mit dem Opa nochmal besprechen, was es denn so als Zwischenmahlzeit vorhanden ist.

Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

overtherainbow (13.02.2018)

46

Dienstag, 13. Februar 2018, 14:32

hmm jetzt kein Tip oder Ratschlag, ich hab das mal eine Zeitlang am WE laxer gehandhabt da wurde es auch mal halb neun mit dem ins Bett gehen usw. das lief dann Anfang der Woche ziemlich aus dem Ruder und erst gegen ende der Woche lief es wieder normal.
Ist halt für uns alle beide nervig gewesen. Seit ich zu sehe das am WE auch ziemlich die Zeiten eingehalten werden klappts auch die Woche wieder deutlich besser.
Zum Gewicht, wir beide haben über den Winter eine gute Plauze bekommen dank Malzbier (Original Bayerisch Malz).

Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

FrauRausteiger (13.02.2018)

Werbung © CodeDev