Sie sind nicht angemeldet.


Vollbio

Fortgeschrittener

  • »Vollbio« ist männlich
  • »Vollbio« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 97

Registrierungsdatum: 6. Januar 2015

Wohnort: Nürnberg

Aktivitätspunkte: 550

  • Nachricht senden

1

Dienstag, 13. Februar 2018, 14:56

Wie umgehen mit unwahrer Behauptung von sexuellem Missbrauch der KM

Wir sind seit 4 Jahren getrennt, haben 2 Kinder, Sohn 4 1/2 und Tochter 3 1/4. Wir haben ein modifiziertes wöchentliches Wechselmodell 50:50 Vor 2 Wochen hat mir die KM einen Video mit Kinderpornographie zugeschickt. Ohne Kommentar, ohne irgendeine Erklärung. Direkt als ich sah, was das war, habe ich sie angerufen und gefragt, was das soll, wo sie das her hat. Nachdem keine vernünftuge Antwort kam, außer "from a friend", habe ich aufgelegt und die Polizei angerufen. Ich hatte gehofft, hierdurch den Täter dingfest machen zu können und dieses Baby aus seinem Martyrium zu befreien.
Die Anzeige bei der Polizei hatte jetzt zur Folge, dass die KM Besuch bekam, ihr das Handy und die SIM Karte abgenommen wurde mit der Aussage, dass sie diese nie wieder zurückbekommt.
Sie ist jetzt sauer auf mich, will nie mehr mit mir etwas zu tun haben, und schreibt mir in ihrer "letzten email in ihrem Leben" dass unsere Tochter sich schon des Öfteren bei ihr beklagt hat, dass ich mich an ihrer Vagina zu schaffen gemacht hätte.
Ich habe die ganze Entwicklung seit meiner Anzeige mit meinem SPFH-Betreuer besprochen u. a. deshalb mit ihm zusammen nächsten Montag ein Gespräch beim ASD.
Meine Anwältin findet dass dies eindeutig eine Retourkutsche ist, aber sie rät mir trotzdem eine Strafanzeige wegen Verleumdung zu stellen.
Was haben andere für Erfahrungen/Meinungen/Ratschläge hierzu? Vor allem, Wechselmodell geht nicht ohne Kommunikation. Und genau die will sie jetzt komplett beenden.
Ach die Liebe hat's so eilig, nur die Feindschaft wird nie langweilig ... (Rio Reiser)

2

Dienstag, 13. Februar 2018, 16:15

Es tut mir leid, dass ich dir nicht wirklich einen Rat geben kann, aber wenigstens will ich antworten.

Was mir aber aufgefallen ist......... die Mutter scheint überzureagieren und somit ist die angenommene Retourkutsche ziemlich offensichtlich. Ich weiß nicht, was ich machen würde. Ich kann mir in diesem Fall aber trotz Wechselmodell eine Strafanzeige vorstellen. Das Kind wird älter, erfährt vielleicht einmal von diesem Vorwurf und wird dich fragen, weshalb du nicht dagegen vorgegangen bist.

Wer hat dir erzählt, dass die Mutter Handy und Sim-Karte nicht mehr zurückbekommt? Nachdem beides ihr Eigentum ist, halte ich das für relativ unwahrscheinlich.

Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Vollbio (14.02.2018)

3

Dienstag, 13. Februar 2018, 16:20

Wer hat dir erzählt, dass die Mutter Handy und Sim-Karte nicht mehr zurückbekommt? Nachdem beides ihr Eigentum ist, halte ich das für relativ unwahrscheinlich.

Wenn damit eine Straftat begangen wurde, ist das völlig normal. Hier wäre die Straftat Besitz und Verbreitung von Kinderpornographie.
Die Bullen behalten ja auch deine Briefmarkenwaage, weil sie im Aschenbecher Spurenelemente von Gras gefunden haben.
You say you love rain, but you use an umbrella to walk under it.
You say you love sun, but you seek shelter when it is shining.
You say you love wind, but when it comes you close your window.
So that's why I'm scared when you say you love me.

- Bob Marley -

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Summerjam« (13. Februar 2018, 16:22)


4

Dienstag, 13. Februar 2018, 16:22

Meine Anwältin [...] rät mir [...] eine Strafanzeige wegen Verleumdung zu stellen.
:hae: Was also ist die Frage ?


:tuschel "Du kannst neu anfangen, wenn Du mit dem Alten fertig bist"


KEEP CALM :D AND LET KARMA FINISH IT :strahlen

Es haben sich bereits 2 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Agrippa (13.02.2018), Luchsie (13.02.2018)

FrauRausteiger

single mom - in the middle of felicity

Beiträge: 2 788

Registrierungsdatum: 23. April 2011

Aktivitätspunkte: 13965

  • Nachricht senden

5

Dienstag, 13. Februar 2018, 16:36

Hallo Vollbio,
und schreibt mir in ihrer "letzten email in ihrem Leben" dass unsere Tochter sich schon des Öfteren bei ihr beklagt hat, dass ich mich an ihrer Vagina zu schaffen gemacht hätte.

Meine Anwältin findet dass dies eindeutig eine Retourkutsche ist, aber sie rät mir trotzdem eine Strafanzeige wegen Verleumdung zu stellen.

taugt die was?

Ein Blick in den Gesetzestext hilft hier vermutlich weiter:
https://dejure.org/gesetze/StGB/187.html

Der Vollständigkeit halber dann noch die üble Nachrede:
https://dejure.org/gesetze/StGB/186.html

Oder geht es in deinem Beitrag eher darum?
Vor allem, Wechselmodell geht nicht ohne Kommunikation. Und genau die will sie jetzt komplett beenden.

Hast Du Angst, sie würde das so genannte Wechselmodell beenden oder möchtest du selbst das tun und der Rat der Anwältin bezieht sich auch darauf?

Beste Grüße
FrauRausteiger
.
.
•» Onus est honos :rauchen «•
.
.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »FrauRausteiger« (13. Februar 2018, 16:37)


Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Vollbio (14.02.2018)

6

Dienstag, 13. Februar 2018, 16:41

Vor 2 Wochen hat mir die KM einen Video mit Kinderpornographie zugeschickt. Ohne Kommentar, ohne irgendeine Erklärung.
Wechselmodell Hin oder Her.
Verleumdung oder üble Nachrede egal.

Aber ich würde doch kein Kind mehr zum Herkunftsort von Kinderpornografie geben.
Bitte organisiere Dein Leben so, dass die Kinder in naher oder mittlerer Zukunft ganz bei Dir leben können.


:tuschel "Du kannst neu anfangen, wenn Du mit dem Alten fertig bist"


KEEP CALM :D AND LET KARMA FINISH IT :strahlen

Es haben sich bereits 3 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

tegami (13.02.2018), goldmädchen82 (13.02.2018), Vollbio (14.02.2018)

7

Dienstag, 13. Februar 2018, 16:43

Aber ich würde doch kein Kind mehr zum Herkunftsort von Kinderpornografie geben.
Bitte organisiere Dein Leben so, dass die Kinder in naher oder mittlerer Zukunft ganz bei Dir leben können.
zum einen das und zum anderen kann ihm Zögern oder gar nichts machen übel ausgelegt werden...:"Herr Agrippa, wenn an diesen Vorwürfen nichts dran ist wieso haben sie nicht bereits Strafanzeige gestellt?" ...da bleibt immer ein "Geschmäckle"

Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Vollbio (14.02.2018)

8

Dienstag, 13. Februar 2018, 18:03

Also ich hab mal drüber nachgedacht. Also ich glaub ich würde bei sowas wessentlich massiver reagieren als du. Ich würde die Kinder sofort bei mir behalten zeitgleich ein Eilantrag stellen auf ABR. Ich würde gleichzeitig Antrag auf Begleiteten Umgang stellen.

Und der Mutter per Unterlassungsklage verbieten lassen zu behaupten ich mach mich an der Vagina zu schaffen machen.

Es haben sich bereits 5 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Lena_1977 (13.02.2018), TiMi (13.02.2018), tegami (13.02.2018), Vollbio (14.02.2018), musicafides (14.02.2018)

Vollbio

Fortgeschrittener

  • »Vollbio« ist männlich
  • »Vollbio« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 97

Registrierungsdatum: 6. Januar 2015

Wohnort: Nürnberg

Aktivitätspunkte: 550

  • Nachricht senden

9

Mittwoch, 14. Februar 2018, 04:35

Die Zusendung und auch meine Anzeige war am 31.1. Die Polizei hatte mir gesagt, dass die Mutter wohl nichts Schlimmes zu erwarten hätte, außer einer Geldstrafe, da ich mir ganz sicher war, dass sie offensichtlich aus Unwissenheit die Straftat "Verbreitung ..." begangen hatte, nicht aber in irgendeiner Weise mit dem kriminellen Millieu von Kindermissbrauch zu tuen hat. Auf jeden Fall empfahlen sie mir, ihr gegenüber Stillschweigen über meine Anzeige zu bewahren. Ich bin letzten Donnerstag in Urlaub gefahren, und sie hatte offensichtlich am gleichen Tag ihren Besuch der Polizei. Vom Abend des 9.2. stammt auf jeden Fall ihre Mail, in der sie schreibt, dass dieses ihre letzte Mail an mich im Leben sein würde.
Wer hat dir erzählt, dass die Mutter Handy und Sim-Karte nicht mehr zurückbekommt?
In dieser Mail beklagt sie sich darüber, dass sie beides abgenommen bekommen hat auf Nimmerwiedersehen.

Ich selbst bin auch am 9.2. in Urlaub geflogen, ohne Kinder und komme am Montag 19.2. zurück.
Gestern habe ich das erste Mal am Urlaubsort meine emails abgrufen und seither bin ich in Aufruhr. Deshalb auch jetzt erst mein Posting, bzw. deshalb, damit ich klarer werde, wie es weitergehen soll: Denn direkt nach Ankunft bin ich wie geschrieben beim ASD zum Gespräch, um dort festzulegen, wie es weitergehen soll.
Was also ist die Frage ?
Die Frage deshalb, weil ich unschlüssig war, ob ich eher offensiv meine Unschuld/die Unwahrheit dieser Behauptung verfolgen, oder ob ich zugunsten eines gedeihlichen Familienklimas für die Kinder darauf verzichten sollte. In der Abwägung des Für und Wider wollte ich eure Sicht erfahren. Ich hatte gehofft, einen unbefangeneren Blick und damit eine bessere Entscheidung finden zu können.
Hast Du Angst, sie würde das so genannte Wechselmodell beenden
Ihr Bestreben war von Anfang an, die herkömmliche Umgangsregelung, "alle 14 Tage Wochenendpapa". Nachdem ich vor Gericht das Gemeinsame Sorgerecht erstritten hatte und auch der ASD die Fortführung unseres Wechselmodells unterstützte, hatte sie dieses Bestreben aufgegeben.
Ich finde ganz grundsätzlich, dass gemeinsame Kinder eine gemeinsame Kommunikation erfordern. Und beim Wechselmodell allemal. Es gab und gibt so viele Kleinigkeiten, die abzustimmen sind, Unvorhergesehenes, so dass es ohne Austausch nur bruchstückhaft gelingt, aber keinesfalls wirklich den Kindern eine gute Erziehung angedeihen zu lassen.
Ich meine also, wenn sie nun, zu keinerlei Austausch mehr mit mir bereit ist, ist eine gemeinsame Erziehung nicht mehr möglich. Dann gibt es nur noch 2 Parallelwelten, in denen sich unsere Kinder abwechselnd zurechtzufinden haben.
Bitte organisiere Dein Leben so, dass die Kinder in naher oder mittlerer Zukunft ganz bei Dir leben können.
Puh! ?-(
"Mama gehen", diesen Satz höre ich so oft, sie lieben ihre Mama. Die Mutter sagte mir allerdings auch, dass sie den gleichen Satz immer wieder zu hören bekam: "Papa gehen".
Ich bin ganz sicher, dass die Mutter nichts mit Kinderpornographie zu tun hat - aber ich muss eingestehen, das ist mein Bild von ihr, und ihre Zusendung beweist, dass mein Bild von ihr nicht ganz mit der Realität übereinstimmt.
Aber, so sehr ich meine Kinder liebe, und auch sicher bin, dass sie in meiner Obhut eine deutlich bessere und kindgerechtere Förderung erfahren, schrecke ich zurück beim Gedanken, ihnen die Mutter zu entziehen. So fühlt sich dein Apell auf den ersten Blick an.
Aber vielleicht blendet mich meine Angst davor, und die Realität sähe anders: Nicht ein 100% Entzug der Mutter, sondern ein deutlich eingeschränkter Umgang der Kinder mit der Mutter?
kann ihm Zögern oder gar nichts machen übel ausgelegt werden
Auf diese Sichtweise kam ich bisher nicht, denn der zeitliche Zusammenhang zwischen dem Auffliegen ihres Kinderpornos und ihrer Anschuldigung ist so offensichtlich, dass ich das in keinem Augenblick befürchte(te).
Ein anderer Gedanke kam mir allerdings: Was ist, wenn an ihrer Beschuldigung nicht alles erfunden ist. Was ist, wenn unsere Tochter tatsächlich darüber klagt, dass an ihrer Vagina gespielt wird? Eines weiß ich, dass ich damit nicht gemeint sein kann. Aber was ist, wenn möglicherweise ...
Ich darf mir das gar nicht zu Ende ausdenken!
Unsere Situation ist die, dass wir seit 4 Jahren getrennt sind.
Vor gut 2 Wochen hat mir die Mutter mitgeteilt, dass sie Ende Mai ihr drittes Kind entbindet, eine Tochter.
Sie will zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht mit dem Kindsvater zusammenziehen; dieser bringt seinerseits 2 Söhne (7, 5) mit in die neue Familie. Die Mutter des einen Sohns ist wohl bereits verstorben.
(Die Mutter hatte mir angeboten, dass ich die Vaterschaft ihrer neuen Tochter übernehmen könne, worüber ich angesichts der gesamten Situation recht dankbar reagiert hatte. Zumal, da ich hierdurch hoffte, einen Bruch zwischen den 3 Geschwistern, meinen beiden mit ihrer neuen Schwester, vermeiden helfen könnte und indirekt auch positiven Einfluß auf deren Familienklima nehmen könnte. Ich habe nach Abraten ALLER, die ich hierzu befragt hatte, das Angebot abgelehnt. Ich erwähne dies hier auch nicht, um hierzu weitere Rückmeldung zu erreichen, sondern nur deshalb, um eine ungefähren Eindruck zu vermitteln, in welch einem familien-kulturellen Klima meine Kinder die Hälfte ihrer Zeit verbringen. Ich weiß definitiv nichts wirklich davon, wie es dort zugeht, wenn die Lichter Abends aus sind. Bis jetzt hatte ich diesbezüglich aber auch noch nie irgendwelche Bedenken: Nur jetzt, die evtl. angebliche, evtl. tatsächliche Klage meiner Tochter zwingt mich, den Blick weiter zu nehmen.)
ich würde bei sowas wessentlich massiver reagieren
Ja, mir scheint, dass mein Beitrag und eure Rückmeldungen mich dahin bringen.

Deshalb auch an dieser Stelle, meinen Dank an alle, die hier antworten und schreiben :thanks:






G
M
T



Die Sound-Funktion ist auf 200 Zeichen begrenzt
Optionen : Geschichte : Feedback : DonateSchließen
Ach die Liebe hat's so eilig, nur die Feindschaft wird nie langweilig ... (Rio Reiser)

10

Mittwoch, 14. Februar 2018, 06:27

offensichtlich aus Unwissenheit
:hae: Wer in dieser Zeit Kinderpornografie nicht als solche erkennt ......
Ich weiß nicht, ob mich das beruhigen würde,
Da sind offensichtlich irgendwelche Wertmaßstäbe verschoben - Grenzen am falschen Platz
Würde sie denn erkennen wenn in ihrem Beisein unangemessene Handlungen stattfinden ?
Oder würde sie das "aus Unwissenheit" billigen ?
Vor gut 2 Wochen hat mir die Mutter mitgeteilt, dass sie Ende Mai ihr drittes Kind entbindet, eine Tochter.
Sie will zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht mit dem Kindsvater zusammenziehen; dieser bringt seinerseits 2 Söhne (7, 5) mit in die neue Familie. Die Mutter des einen Sohns ist wohl bereits verstorben.
(Die Mutter hatte mir angeboten, dass ich die Vaterschaft ihrer neuen Tochter übernehmen könne, worüber ich angesichts der gesamten Situation recht dankbar reagiert hatte. Zumal, da ich hierdurch hoffte, einen Bruch zwischen den 3 Geschwistern, meinen beiden mit ihrer neuen Schwester, vermeiden helfen könnte und indirekt auch positiven Einfluß auf deren Familienklima nehmen könnte.
Siehe oben.
"Vaterschaft anbieten" ...... entschuldige bitte, aber allein dieser Gedankengang ist in meinen Augen weitab von allen Wertmaßstäben, weit entfernt von ..... ich weiß gar nicht was alles.

Dieses Kind hat einen Vater und es hat ein Recht darauf diesen zu erleben. Und dieser Vater bekommt ein Kind.
Eine derartige Lebenslüge zu planen und anzubieten ... da fehlen mir ehrlich gesagt die Worte.

In was für einer Welt leben diese Kinder ?


:tuschel "Du kannst neu anfangen, wenn Du mit dem Alten fertig bist"


KEEP CALM :D AND LET KARMA FINISH IT :strahlen

Es haben sich bereits 8 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Vaquera (14.02.2018), JayCee (14.02.2018), tegami (14.02.2018), Vollbio (14.02.2018), faith (14.02.2018), friday (14.02.2018), hoffnungsvoll (14.02.2018), Lucca (15.02.2018)

JayCee

Leben und Leben lassen

  • »JayCee« ist weiblich

Beiträge: 265

Registrierungsdatum: 16. April 2014

Wohnort: Südbayern

Beruf: im Krankenhauslabor

Battle System Level: 2

Aktivitätspunkte: 1450

  • Nachricht senden

11

Mittwoch, 14. Februar 2018, 07:48

Hallo Vollbio,

Das ist ja ganz schön harter Tobak, was da im Moment bei dir abgeht... Und noch dazu, wo du im Urlaub bist und nicht direkt reagieren kannst.

Zuallererst möchte ich dir sagen, dass du aus meiner Sicht völlig richtig reagiert hast. Wer verbreitet denn "aus Versehen" Kinderpornografie? Da bin ich ganz bei Löwe, wenn diese nicht als solche erkannt wird, ist in meinen Augen das Wertesystem dieser Person komplett verschoben. Wofür auch die Sache mit dem anbieten der Vaterschaft spricht. Ich würde mir auch genau überlegen, ob ich mein Kind in dieser Umgebung guten Gewissens belassen kann. Die Anzeige war in meinen Augen auf jeden Fall der Richtige Schritt.

Was dass hier betrifft:
in anderer Gedanke kam mir allerdings: Was ist, wenn an ihrer Beschuldigung nicht alles erfunden ist. Was ist, wenn unsere Tochter tatsächlich darüber klagt, dass an ihrer Vagina gespielt wird? Eines weiß ich, dass ich damit nicht gemeint sein kann. Aber was ist, wenn möglicherweise ...
Ich darf mir das gar nicht zu Ende ausdenken!


klar, der zeitliche Zusammenhang llässt auf eine Retourkutsche schließen. Trotzdem würde ich mich unverzüglich vehement dagegen verwehren.

Allerdings solltest du unbedingt davon absehen deine Tochter selbst dazu zu befragen, sondern das einer geschulten Person (Psychologe etc.) überlassen. Denn es besteht die Gefahr, dass du durch falsch gestellte Fragen deinem Kind einen sexuellen Missbrauch suggerieren könntest (diesen Rat habe ich damals bekommen, als meine Tochter einmal Dinge geäußert hatte, die auf einen Missbrauch schließen ließen - Gott sei dank hat sich das aber nicht bewahrheitet und als harmlos aufklären lassen)

Ich wünsche dir auf jeden Fall gute Nerven in der nächsten Zeit.

LG, JayCee

Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Vollbio (14.02.2018)

tegami

Fortgeschrittener

Beiträge: 184

Registrierungsdatum: 23. März 2017

Aktivitätspunkte: 920

  • Nachricht senden

12

Mittwoch, 14. Februar 2018, 08:28

Hallo,

Fassen wir zusammen:

Die Kindesmutter hat a friend, welche oder welcher Kinderpornographie verbreitet.
Die Kindesmutter schickt dieses Material an Dich.
Du stellst sie zur Rede und schaltest die Polizei ein, welche ihre Arbeit macht.
Die Kindesmutter klagt Dich des sexuellen Missbrauchs an der gemeinsamen Tochter an. Sie betreibt also Missbrauch mit dem Missbrauch, d.h. sie missbraucht Dich und indirekt das Kind.
Die Kindesmutter will Dich als Vater entsorgen.

Setze ein Zeichen. Hole Deine Kinder zu Dir per EA. Ein Richter sollte die Kindesmutter hier deutlich über die Rechtslage aufklären.

VG,
tegami

Es haben sich bereits 5 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Agrippa (14.02.2018), Vollbio (14.02.2018), JayCee (14.02.2018), si_lence (14.02.2018), musicafides (14.02.2018)

Vollbio

Fortgeschrittener

  • »Vollbio« ist männlich
  • »Vollbio« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 97

Registrierungsdatum: 6. Januar 2015

Wohnort: Nürnberg

Aktivitätspunkte: 550

  • Nachricht senden

13

Mittwoch, 14. Februar 2018, 09:50

In was für einer Welt leben diese Kinder ?
Falsch! nicht "in was für EINER Welt", sondern in Zweien. Die in Vielem so unterschiedlich sind, das ist doch die Krux und zugleich die Chance, abgesehen vom kriminellen aktuellen Anlass, habe ich unsere beiden verschiedenen Welten auch als Bereicherung für unsere Kinder eingeschätzt. Aber ich gebe dir völlig recht. Und das war auch der Grund weshalb ich das mit der Vaterschaft für das neue Kind angeführt habe, völlig andere Werte. Ich glaube "Zuerst kommt das Fressen, dann die Moral" trifft es am Besten.
Afrika, relativ hoch entwickeltes Schwellenland, hier kommt die Mutter her. Hier kommt der KV ihres neuen Babys her. Die beiden verstehen sich also. Und meine Kinder lieben diese ihre Heimat auch. Sie waren jetzt 3 mal dort, immer zu längeren Aufenthalten. Sie sprechen und verstehen die heimische lokale Sprache. Es war mir immer wichtig, dass sie auch dort ihre Wurzeln entwickeln. Deshalb habe ich auch nie ihre Heimreisen versucht zu verhindern, sondern im Gegenteil, ihr diese finanziert.
Aber jetzt durch diesen Thread wird mir doch auch klarer, wie sehr ich noch immer ihr Handeln unbewußt beschönige.
Zitat von »Vollbio«
offensichtlich aus Unwissenheit

:hae: Wer in dieser Zeit Kinderpornografie nicht als solche erkennt ......
Zitat: "When you called me why didn't you tell me it's forbidden in Germany when someone sends you that? I never knew this and you should have protect and let me know as a poor African living in this white community. I could have also called my friend who lives in XXX for her to delete it from her fon but you preferred to go to the police and make problems for me." Ende Zitat

Und ich fühle mich sofort und als erstes schuldig, ihr Unrecht zugefügt zu haben. Aber hier durch das Lesen eurer Beiträge und auch meine eigene Erinnerung an diverse Zwischenfälle mit ihr beginne ich in ganz kleinen Schritten mich auf den Gedanken einzulassen, dass unsere Kinder aus ihrem bisherigen gewohnten Leben herausgerissen werden. Dass ihre Mama nicht mehr selbstverständlich da sein wird für sie. Das ist für mich eine schreckliche Vorstellung. Zugegebenermaßen, genauso, wie das umgekehrt auch für mich wäre, wenn ich entsorgt würde. Was aufgrund ihrer Anschuldigung durchaus möglich wäre.
Allerdings solltest du unbedingt davon absehen deine Tochter selbst dazu zu befragen, sondern das einer geschulten Person (Psychologe etc.) überlassen.
Ja, das ist selbstverständlich. Ich bin erstens nicht Fachmann und von außen gesehen, bin ich Partei. Zweitens, auch wenn es mir tatsächlich nur um das Wohl der Kinder geht, würden alle Erkenntnisse die ich gewinne und vorlege nicht diese Kraft haben, wie sie ein Außenstehender Profi vorbringen kann. Und drittens, ich möchte dieses Thema nicht als Thema mit meinen Kindern haben. Ich denke sie sind noch viel zu jung dafür um zu verstehen worum es geht und ich möchte ihnen gegenüber wirklich nur der Papa sein, der für sie sorgt und auf ihre Themen und Bedürfnisse eingeht.
Setze ein Zeichen. Hole Deine Kinder zu Dir per EA. Ein Richter sollte die Kindesmutter hier deutlich über die Rechtslage aufklären.
Ich werde meiner Anwältin das vortragen. Ich selbst fühle mich noch nicht stark genug, dies aus meiner Kraft zu entscheiden. Und ich habe den Richter letztes Jahr kennengelernt. Damals hat er zwar ganz flott eine EA genau nach meinen Vorstellungen erlassen, aber in der daraufhin angesetzten Anhörung hat er doch eine "Lösung von der Stange" vorgeschlagen und es war mir nur mit Mühe gelungen, etwas von dem bis dahin gewohnten beizubehalten.
Es ging letztes Jahr um unsere Umgangsregelung. Wir hatten eine sehr Differenzierte, die die Förderung der Kinder und den guten Kontakt zu beiden Zuhauses gleichermaßen sicherstellte. Und er wollte diese vereinfachen auf wöchentlichen Wechsel. 7 Tage hier, 7 Tage dort. Das einzige was mir gelungen ist durchzusetzen, war, dass Montags die Kinder immer bei mir sind, damit sie zumindest an ihrem Kindersport regelmäßig teilnehmen können. Donnerstag sind sie im Gegenzug dann immer bei der Mutter.

Aber das nur nebenbei. Ich erwähne es, weil ich befürchte, dass er nicht bereit ist, hier eine zwar harte, aber klare Entscheidung durchzusetzen, sondern dass der Schuss evtl. sogar nach hinten losgeht. Aber das sind nur meine Gedanken. Ich werde meine Anwältin diesbezüglich befragen.





G
M
T



Die Sound-Funktion ist auf 200 Zeichen begrenzt
Optionen : Geschichte : Feedback : DonateSchließen




G
M
T



Die Sound-Funktion ist auf 200 Zeichen begrenzt
Optionen : Geschichte : Feedback : DonateSchließen
Ach die Liebe hat's so eilig, nur die Feindschaft wird nie langweilig ... (Rio Reiser)

14

Mittwoch, 14. Februar 2018, 10:18

Ich werde meine Anwältin diesbezüglich befragen.
Schiebe es nicht vor dir her nicht das es dir geht wie mir und es ist auch eine Nummer seine Kinder in einen Haushalt zu schicken wo ein derartiger Umgang mit solchem Material gelebt wird......

Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Vollbio (14.02.2018)

musicafides

"Froh zu sein bedarf es wenig"

  • »musicafides« ist männlich

Beiträge: 6 902

Registrierungsdatum: 10. Juni 2013

Wohnort: Darmstadt

Beruf: Informatiker

Aktivitätspunkte: 35450

  • Nachricht senden

15

Mittwoch, 14. Februar 2018, 10:50

Die Kindesmutter klagt Dich des sexuellen Missbrauchs an der gemeinsamen Tochter an. Sie betreibt also Missbrauch mit dem Missbrauch, d.h. sie missbraucht Dich und indirekt das Kind.

Ich hatte wegen einer solchen Äußerung sogar eine Strafanzeige am Hals. Zum Glück ist das nach einigen Monaten nicht weiter verfolgt worden (und ich darüber nicht weiter befragt worden). Ich würde da jetzt - schon allein um Dich selbst zu schützen - ganz hart vorgehen, denn wenn Du das nicht tust, dann könnte man sich ja fragen, ob da nicht doch etwas dran ist.

Im übrigen meine ich, dass es auch ohne Kommunikation geht. Für die wenigsten Entscheidungen ist es nötig, dass man als Eltern miteinander kommuniziert. Das meiste ist Alltagssorge, da braucht weder die KM Dir hineinzureden noch umgekehrt. Ich rede auch nicht mehr als unbedingt erforderlich mit der Mutter meiner Kinder, schon allein wegen des damit verbundenen Konfliktpotenzials. Weil ich meine Kinder aus jeglichen Streitigkeiten heraushalten möchte (da ist es besser, es gibt sie nicht), und auch um meines eigenen Friedens willens.

Wer in einem fremden Land lebt, der muss sich auch mit den dort geltenden Gesetzen auseinandersetzen. Ich kann mir im Übrigen nicht vorstellen, dass Kinderpornographie anderswo legal sein soll. Das halte ich für vorgeschoben.

Was meint denn das Jugendamt dazu? Das wird ja auch eingebunden sein, wenn es um familienrechtliche Auseinandersetzungen geht.
A smile a day sweeps the sorrows away

Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Agrippa (14.02.2018)

Vollbio

Fortgeschrittener

  • »Vollbio« ist männlich
  • »Vollbio« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 97

Registrierungsdatum: 6. Januar 2015

Wohnort: Nürnberg

Aktivitätspunkte: 550

  • Nachricht senden

16

Mittwoch, 14. Februar 2018, 11:08

Schiebe es nicht vor dir her
Keine Sorge! :nawarte: Ich habe die Anwältin schon angeschrieben. Ich bin sicher dass sie das aufgreift.
Ich habe sie auch gefragt, ob ich im gleichen Verfahren ihren Hausfriendensbruch von letztem Jahr zur Anklage bringen kann. Meine Anzeige war mangels Öffentlichem Interesse von der Staatsanwaltschaft abgewiesen worden. Allerdings mit dem Hinweis dass ich zivilrechtlich vorgehen kann.
Wenn es hier zu einer strafrechtlichen Verhandlung (durch die Staatsanwaltschaft?) kommt, könnte ich da als Nebenkläger zivilrechtlich Hausfriedensbruch und unterschlagene Miete vortragen? Oder muss das separat vor der Zivilkammer verhandelt werden?
Ach die Liebe hat's so eilig, nur die Feindschaft wird nie langweilig ... (Rio Reiser)

17

Mittwoch, 14. Februar 2018, 11:16

Hmm da kenne ich mich nicht aus, mir wurde des öfteren seitens der Behörden nahe gelegt diversen Anzeigen auch gegen den Next nicht weiter nach zu gehen schließlich ist sie ja Mutter......und ich Dämlack hab das nur all zu oft gemacht.
Das ist mir dann im weiteren Verlauf massiv auf die Füße gefallen. Nerv deine Anwältin das sie was tut ehe deine Ex was tut, wer zu sowas fähig ist dem ist nicht zu trauen.

tegami

Fortgeschrittener

Beiträge: 184

Registrierungsdatum: 23. März 2017

Aktivitätspunkte: 920

  • Nachricht senden

18

Mittwoch, 14. Februar 2018, 11:30

Hallo,

Unwissenheit schützt vor Strafe nicht. Als verantwortlicher Mensch ist man über Kindesmissbrauch informiert.

Zitat: "When you called me why didn't you tell me it's forbidden in Germany when someone sends you that? I never knew this and you should have protect and let me know as a poor African living in this white community. I could have also called my friend who lives in XXX for her to delete it from her fon but you preferred to go to the police and make problems for me." Ende Zitat

Ihr Geschreibsel ist eine Unverschämtheit. Ich will auf den klischeehaften Inhalt nicht eingehen.

Warum Du Dich im Allgemeinem in Deinem Verhältnis zur Kindesmutter schuldig fühlen solltest, ist mir nicht klar. Du solltest der Kindesmutter auf Augenhöhe begegnen. Kindesmissbrauch, sexuelle Ausbeutung von Männern und Frauen ist in allen Ländern und auf allen Kontinenten weit verbreitet und natürlich auch in Afrika verboten. Die Kindesmutter sollte mal in sich gehen. Warum akzeptiert sie so eine Nachricht aus ihrem Umfeld und verbreitet sie auch noch ? Diese "Erziehung" ist aber nicht Deine Aufgabe.


Natürlich sind beide Kulturen eine Bereicherung für die Kinder. Kindesmissbrauch hat damit aber nichts zu tun. Kein Mensch will den Kindern die Mutter wegnehmen, aber hier sollten die Karten neu gemischt und klare Verhältnisse geschaffen werden. Ihre Drohungen sind einfach unter aller .... Kanone. Und dass muss der Kindesmutter klar werden.

Ich persönlich würde mich nur auf diese Baustelle konzentrieren. Und es muss schnell gehen.
VG,
tegami.

Es haben sich bereits 3 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Agrippa (14.02.2018), musicafides (14.02.2018), JayCee (14.02.2018)

musicafides

"Froh zu sein bedarf es wenig"

  • »musicafides« ist männlich

Beiträge: 6 902

Registrierungsdatum: 10. Juni 2013

Wohnort: Darmstadt

Beruf: Informatiker

Aktivitätspunkte: 35450

  • Nachricht senden

19

Mittwoch, 14. Februar 2018, 11:47

Ihr Geschreibsel ist eine Unverschämtheit. Ich will auf den klischeehaften Inhalt nicht eingehen.

Da frage ich mich (beim ihrem Geschreibsel), ob sie denn überhaupt in der Lage ist, Verantwortung für ihr eigenes Leben zu übernehmen. Wenn sie demnächst ihr drittes Kind bekommt, würde es sie nicht entlasten, wenn sie sich ganz auf das Baby konzentrieren kann?

Und ich fühle mich sofort und als erstes schuldig, ihr Unrecht zugefügt zu haben.

Warum? Ich finde es im Gegenteil übel, dass sie Dir ein kinderpornographisches Bild untergeschoben hat. Ich finde, es war Deine Pflicht, das an die Polizei zu melden. Sonst hätte sie ja behaupten können, Du seist im Besitz von Kinderpornographie. Und dann?

Klar ist sie die Mutter und wird das auch immer bleiben, aber lass Dir bloß nicht einreden (weder von ihr noch von anderen), dass Dein Vorgehen dazu diene, ihr die Kinder zu entziehen. Im Gegenteil solltest Du jetzt alles tun, um Dich für das Wohl Deiner Kinder (und das sehe ich eher bei Dir als bei ihr) einzusetzen. Allerdings solltest Du Dir auch Gedanken machen, wie Du für die Kinder maximale Kontinuität sicherstellen kannst. Dafür kannst Du eher sorgen als sie, weil sich Deine Lebensumstände ja nicht ändern, ihre aber sehr wohl.

Sie kann ja leben, mit wem und wie sie möchte, aber wenn sie ihr bisheriges Lebensumfeld verlässt, was bedeutet das für Eure gemeinsamen Kinder?
A smile a day sweeps the sorrows away

20

Mittwoch, 14. Februar 2018, 12:58

Kurz und bündig: manchmal sind die Väter die besseren Mütter.

Es haben sich bereits 3 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Agrippa (14.02.2018), JayCee (14.02.2018), Sonnenschein12 (15.02.2018)

Volleybap

AE-Team

  • »Volleybap« ist männlich

Beiträge: 18 545

Registrierungsdatum: 27. Mai 2008

Wohnort: in der Mitte

Aktivitätspunkte: 96500

  • Nachricht senden

21

Mittwoch, 14. Februar 2018, 14:52

Nur als Hinweis: Das, was deine Ex dort dir als "Entschuldigung" geschrieben hat, ist in vergleichbaren Fällen, aber da dann auf "Männerseite" Grundlage dafür geworden, die Erziehungsfähigkeit abzuerkennen und via Gericht ein Umgangsverbot auszusprechen.

Voraussetzung natürlich, die verbreitete Datei stellt inhaltlich einen Straftatbestand dar. Dafür spricht derzeit die polizeiliche Beschlagnahmung des Händis nach Einblicknahme.Die Ermittlungen werden ergeben, ob weitere vergleichbare Daten bei ihr zu finden sind. Statistisch gesehen ist die Wahrscheinlichkeit hoch. Hinzu kommt, dass derartige Filmsequenzen entweder gehandelt werden oder aber man dicht am Täterumfeld ist (wie sieht das bei der Mutter aus?). Um hier die Größenordnung der Sache aufzuzeigen und die zu erwartenden Konsequenzen: Kommt es hier zur Strafverfolgung und einer Verurteilung und wird vom Familiengericht ein Umgangsverbot ausgesprochen, steht - je nach Status - auch die Aufenthaltsgenehmigung der Mutter hier in Deutschland absolut infrage (wird mit gleichem Maßstab wie bei Männern gearbeitet.)

Der Ex ist deshalb im Moment dringend zu empfehlen, keinesfalls auf die Tonne zu klopfen und eine Unwissenheit für sich zu reklamieren und die Filmsequenzen als "normal" zu bezeichnen. Wenn es das ist, was Vollbio hier andeutet, dann ist das deutlich außerhalb auch der afrikanischen Gesellschaft und mutmaßlich auch dort der Mutter bekannterweise strafbar.

Kommt es hier zu einer Aktenlage - die Polizei weist das Jugendamt nach festgestellter Täterschaft auf ein gefährdetes Kind hin, das im Umfeld der Mutter ermittelt wurde - wird sehr konkret und zwingend die Frage an Vollbio gestellt werden, wie er denn ab der Bekanntheit der Sachlage die Kinder geschützt hat. Und da muss dann schon etwas kommen. Hier den engen Kontakt mit dem JA bereits heute zu suchen und ggfls. protokolliert nachzufragen, ob denn die Kinder nach Einschätzung des JAs noch Kontakt zur Mutter haben sollten, ist hier dringend zu empfehlen.

Hört sich jetzt furchtbar juristisch an, aber die Sache läuft mittlerweile genau auf dieser Ebene und ist wohl nicht durch "freundliche Absprachen gütlich und einvernehmlich" zu klären. Hier geht wohl der Staatsanwalt dran.
Liebe Grüße


Bap


Wir können unser Leben nicht neu formatieren, ein anderes Betriebssystem aufspielen und alles wieder neu beginnen. Erst wenn man sich den Fehlern der Vergangenheit stellt, kann man positiv in die Zukunft blicken.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Volleybap« (14. Februar 2018, 14:53)


Es haben sich bereits 6 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

musicafides (14.02.2018), tegami (14.02.2018), Vollbio (14.02.2018), JayCee (14.02.2018), Loewe_63 (14.02.2018), Maumau (15.02.2018)

22

Mittwoch, 14. Februar 2018, 15:09

Hört sich jetzt furchtbar juristisch an, aber die Sache läuft mittlerweile genau auf dieser Ebene und ist wohl nicht durch "freundliche Absprachen gütlich und einvernehmlich" zu klären. Hier geht wohl der Staatsanwalt dran.
davon würde ich auch aus eigener Erfahrung dringend abraten!
Jedes "dialog suchen" etc kann einem Mann als relativierung und Vertuschung bzw "der hat was zu verbergen" zur Last gelegt werden.
Anwalt nehmen und das Ding durch ziehen egal wie, nicht schön aber eben nicht mehr zu ändern.
Das ist der schlimmste(!!!!) Vorwurf den man einem Menschen überhaupt machen kann.
Ich hätte kein Problem einen Mörder zum Nachbarn zu haben der seine Strafe verbüßt hat aber neben einem Kinderschänder leben???? NIEMALS!

Vollbio

Fortgeschrittener

  • »Vollbio« ist männlich
  • »Vollbio« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 97

Registrierungsdatum: 6. Januar 2015

Wohnort: Nürnberg

Aktivitätspunkte: 550

  • Nachricht senden

23

Mittwoch, 14. Februar 2018, 16:51

Voraussetzung natürlich, die verbreitete Datei stellt inhaltlich einen Straftatbestand dar
Ja, das stellt sie dar:
Ich hatte Brechreiz, als ich begriffen hatte um was es geht.
Und später auf der Wache, der Beamte, der den Video inAugenschein nehmen musste, brach nach ca. 20 Sekunden ab und sprach davon, dass er selbst eine einjährige Tochter zuhause hat. Er konnte einfach nicht mehr diesen Dreck ansehen.
Hinzu kommt, dass derartige Filmsequenzen entweder gehandelt werden oder aber man dicht am Täterumfeld ist (wie sieht das bei der Mutter aus?)
Am darauffolgenden Morgen meiner Anzeige habe ich wie in der Wache besprochen, die Kripo angerufen, um ihnen den Video zur Beweisaufnahme zur Verfügung zu stellen, damit ich ihn dann auch von meinem Handy löschen könnte. Aber der Beamte sagte, dass sie diesen Video schon kennen, dass er schon lange im Netz kursiert und immer wieder mal auftaucht. Das war schade, denn ich hatte bis dahin gehofft, dass es sich um eine aktuelle Aufnahme handelt und man den Täter (Sein Gesicht ist zu Beginn deutlich zu sehen) dingfest und vor allem das Kind befreien und erlösen könnte.
die Polizei weist das Jugendamt nach festgestellter Täterschaft auf ein gefährdetes Kind hin, das im Umfeld der Mutter ermittelt wurde
Es gibt wohl keinen Zusammenhang zwischen dieser
gefilmten Tat/dem Opfer und dem Umfeld der KM, da der Video schon lange im Netz kursiert. Aber was sie sonst noch
für Videos schaut und geschickt bekommt weiß ich natürlich nicht.
Frage an Vollbio gestellt werden, wie er denn ab der Bekanntheit der Sachlage die Kinder geschützt hat
Am Abend nach der Anzeige habe ich direkt meinem SPFH-Betreuer und meiner Anwältin davon berichtet.

Und noch etwas habe ich ad hoc getan, dazu muss ich allerdings etwas ausholen:
Der Grund unseren Sohn zur Probatorik bei einem Kinder- und Jugendpsychotherapeuten zu geben war sein exzessives Spielen mit seinem Genital seit Frühjahr 2017. Oft klappte es von alleine, dass er sich an die gesetzten Grenzen hielt, manchmal musste ich ihn daran erinnern und er folgte dann aber sofort. Also, es war schon deutlich eine Besserung zu erkennen. Und seit der Rückkehr aus dem Afrika-Urlaub Mitte Januar war er eigentlich nicht mehr auffällig damit beschäftigt.
Der eigentliche Vorfall und Auslöser zur Idee Spieltherapie lag zu diesem Zeitpunkt schon ein Vierteljahr zurück. Im November hatte er beim Baden seiner Schwester gesagt, dass sie seinen Penis in den Mund nehmen soll. Das war im Spiel, und die beiden lachten, aber das war klar jenseits dessen, was ich erlauben konnte, das war Schock pur! Ich habe den Vorfall mit dem SPFH-Mann besprochen. Sein Kommentar damals war "Kinder kommen normalerweise nicht auf solche Spielideen".

Am 31.1., also dem Tag der Zusendung hatte ich mittags noch ein Beratungsgespräch bei Frühförderung unseres Sohnes.
(Wegen eines zu spät erkannten Gehörproblems hat er verspätet mit der Sprachentwicklung begonnen, daher bekam er seit 2 Jahren FF, für Motorik + Soz-Päd, jetzt seit ca. einem halben Jahr Logo + Soz.-Päd).
Eigentlich waren wir beide Eltern zu diesem Gespräch eingeladen, aber die Mutter musste (?) wegen einer Schwangerschafts-Untersuchung kurzfristig absagen. Aber das ist eigentlich nebensächlich. Im Wesentlichen ging es der Soz.-Päd darum, mich davon abzubringen, unseren Sohn zur Probatorik bei einem Kinder- und Jugendtherapeuten zu geben. Und sie war erfolgreich. Nach unserem Gespräch war ich so weit, dass ich unser Eltern-Erstgespräch am 1.2. kurzfristig absagen wollte. Sie hatte mich überredet/überzeugt. Irgend etwas dazwischen.
Aber dann bekam ich Nachmittags die Zusendung, dann meine Anzeige, dann meine Nacht/Gedanken...
Auf jeden Fall habe ich am Morgen des 1.2. meinem SPFH-Mann direkt angerufen und er bestärkte mich in meinem ursprünglichen Wunsch, unseren Sohn von einem Profi anschauen zu lassen. Und genau das habe ich dann auch gemacht. Gerade aus dem aktuellen Anlass!
Im übrigen meine ich, dass es auch ohne Kommunikation geht.
Ein Detail, was in usnerem Eltern-Erstgespräch zutage kam:
Ich thematisierte, dass sich sein sexualisierendes Verhalten deutlich gebessert habe und dass daher der eigentliche Anlass der Therapie seit seiner Rückkehr aus Afrika fast hinfällig wäre. Deshalb befragte ich sie, ob er schon dort dieses Verhalten abgelegt hatte. Darauf erfuhr ich, dass er wohl seinen Penis 3 anderen Jungs (Gleichaltrige - 2 Jahre älter als er) gezeigt hat, und sie ihn ausgelacht/ausgeschimpft hatten. Er daraufhin weinend zur KM gerannt kam und (leider habe ich verpasst, nachzufragen, dass sie ihre Reaktion schilderte) seither ist er "geheilt".
Ich wüsste zu gerne, was dieser Moment des Ausgelachtwerdens bei ihm bewirkt hat. Wie er seine Gefühle in dem Moment er- und überlebt hat.
Ach die Liebe hat's so eilig, nur die Feindschaft wird nie langweilig ... (Rio Reiser)

kkucky

Schüler

  • »kkucky« ist männlich

Beiträge: 20

Registrierungsdatum: 10. März 2014

Wohnort: Rauschenberg

Aktivitätspunkte: 100

  • Nachricht senden

24

Donnerstag, 15. Februar 2018, 14:10

Ich weiß genau wie es Dir geht. Meine Ex-Frau hatte gegenüber einer Lehrerin den Verdacht von sexuellem Missbrauch von mir gegenüber meiner beiden Töchter geäußert. Daraufhin hat diese über die Schulleitung das Jugendamt verständigt. Da wir eh schon im Kontakt mit dem Jugendamt standen durch Familienhilfe, wurde mir der Vorwurf sehr schnell unterbreitet. Das war an einem Donnerstag. Da das Jugendamt es aber auch nicht wirklich glauben wollte, aber sicher sein wollte, wurde am Montag ein Termin in der Uniklinik vereinbart zur Untersuchung beider Töchter.
Da da das Mamawochenende dazwischen lag, ließ ich im Kindergarten meine jüngere Tochter "untersuchen". Sie hatte zu diesem Zeitpunkt noch ganztags Windeln, obwohl sie 5 jährig war (Downsyndrom). Ich wollte sichegehen, dass die Mama an Ihrem Wochenende nicht irgendwas anstellt mit Ihr.
Bei der Untersuchung in der Klinik wurde, welch Überraschung, nichts festgestellt. Daraufhin war das Jugendamt derart angepisst, dass sie Ihr den Umgang verbieten wollten, weil Sie daran Schuld ist, dass Ihre Kinder so eine Untersuchung über sich ergehen lassen mussten. Das wollte ich aber nicht, dass alle 4 Kinder Ihre Mutter nicht sehen dürfen.
Juristisch bin ich nicht dagegen vorgegangen, auch nach Rücksprache mit der Anwältin, weil es eh nicht viel bringt und man es später evtl noch anbringen könnte.
Die Mutter wußte nichts von der ganzen Aktion, sowie den Untersuchungen.
In der Verhandlung um das alleineige Sorgerecht, brachte ich es dann gegen Ende zur Sprache. Da blieb ihr dann das Gesicht stehen, Ihrem Anwalt erst recht. Nun packte auch der Herr vom Jugendamt diesbezüglich aus. Auch die Richterin fand das alles andere als toll. Das war bestimmt auch ein Grund, warum ich dann das Sorgerecht alleine bekam, was nahezu unmöglich ist.

Ich meine, offen damit umgehen, ruhig auch das Jugendamt mit einbeziehen. Vielleicht kommt diese Anschuldigung dir auch mal zu gute.

Und wenn du das Wechselmodell zu Deinen Gunsten drehen willst, ist das eine gute Gelegenheit, denn SIE hatte die Filme. Woher auch immer. Alleine der Besitz......

Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Vollbio (15.02.2018)

Vollbio

Fortgeschrittener

  • »Vollbio« ist männlich
  • »Vollbio« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 97

Registrierungsdatum: 6. Januar 2015

Wohnort: Nürnberg

Aktivitätspunkte: 550

  • Nachricht senden

25

Donnerstag, 15. Februar 2018, 15:27

Und wenn du das Wechselmodell zu Deinen Gunsten drehen willst, ist das eine gute Gelegenheit
Wie meinst du das, das "WM drehen"?
Wir haben WM 50:50. Drehen könnte doch nur bedeuten, die zeitlich Verteilung zu verändern. Etwa, 60:40, 75:25 oder 90:10. Meinst du das?
2 Gedanken kommen mir da: Die Kinder haben 2 Eltern und deshalb sollten beide Elternteile mindetens, aber auch nicht mehr als 50% der Zeit die Kinder haben. Außer, wenn sie bei einem der beiden Elternteile akut gefährdet sind. Dann kommt aber gar kein Umgang mehr in Frage, denke ich.
Der andere Gedanke ist, ich arbeite und kann die Betreuung gut leisten bei der aktuellen Verteilung. Wenn ich die Kinder mehr Zeit habe, bedeutet das, dass ich in der Arbeit reduzieren müsste, also weniger Einkommen. Und sie ist Hartz4, also kann ich von ihr keinen Unterhalt erwarten, der das ausgleichen würde.
In der Verhandlung um das alleineige Sorgerecht, brachte ich es dann gegen Ende zur Sprache.
Du hast also das alleinige Sorgerecht beantragt, später und völlig unabhängig von ihren haltlosen Behauptungen?
Ich bin neugierig, warum du, wenn nicht sofort, dann aber später doch beantragt hast. Ich rate mal, weil dann die Kinder größer waren und es immer wieder Kompetenzgerangel zwischen euch Eltern gab, was die "Gören" knallhart zu ihrem eigenen Vorteil ausgenutzt haben, Pubertier :winken: ?
Vielleicht kommt diese Anschuldigung dir auch mal zu gute.
Ich muss JETZT zu einer realistischen Einschätzung der Gefahrenlage dort kommen. Wenn die gegeben ist, muss SOFORT gehandelt werden. Wenn nein, dann wäre die ganze Sache sicher ganz gut geeignet, in einer Verhandlung den Ausschlag zu geben, im Hinblick auf ihre zweifelhafte Glaubwürdigkeit wegen der falschen Behauptung. Aber unser Fall hat die hohe Brisanz, weil hier Kinderpornographie im Haushalt ist, bzw. war. Und wie ich es oben beschrieben habe, es einmal eine Badewannen-Situation gab, die ein Nachspielen einer Porno-Szene gewesen sein könnte.
(Ich bekomme alleine beim Tippen hier schon Herzklopfen, wenn ich mir das vergegenwärtige :hä ; ich will es einfach nicht glauben, nicht in Betracht ziehen).
Ich meine, offen damit umgehen, ruhig auch das Jugendamt mit einbeziehen.
Ja, das ist richtig.
Nicht nur das JA, ich denke auch mit dem Kindergarten muss ich dann sprechen. Wir müssen rausfinden, was Sachlage ist.

Ich denke dass unsere Tochter ebenfalls in die Probatorik sollte. Rausfinden, was in den Kindern schon alles abgespeichert wurde. Was sie schon alles gelernt haben, was nicht altersgemäß gut und förderlich für sie ist.
Oder bin ich jetzt am dramatisieren? Ich glaube nicht. Ich hoffe nicht. Am Montag sitzen ASD, das ist JA und mein SPFH zusammen. Also auch wenn ich mich jetzt hier reinsteigere, dort gibt es ein Korrektiv. Das wirklich Blöde im Moment ist, dass SPFH bei mir stattfindet, dass aber die KM diese bislang abgelehnt hatte. Und im ASD hat unsere Betreuerin genau zum Jahreswechsel gewechselt. Wir kennen uns also nicht, und niemand kennt außer mir, die Verhältnisse der KM aus eigener Erfahrung, sondern nur aus Aktenlage.
Ach die Liebe hat's so eilig, nur die Feindschaft wird nie langweilig ... (Rio Reiser)

faith

Erleuchteter

  • »faith« ist weiblich

Beiträge: 1 681

Registrierungsdatum: 9. Mai 2011

Wohnort: Bayern

Aktivitätspunkte: 8725

  • Nachricht senden

26

Donnerstag, 15. Februar 2018, 16:16

die ein Nachspielen einer Porno-Szene gewesen sein könnte.

Kann es denn nicht auch sein, dass er die KM mal im Schlafzimmer überrascht hat und das da gesehen hat? Es muss ja nicht immer der Worst Case sein (wobei ich nachvollziehen kann, was dir gerade durch den Kopf schwirrt).

Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Vollbio (15.02.2018)

Werbung © CodeDev