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Donnerstag, 17. Mai 2018, 08:54





Zitat von »Agrippa«



@Oma
das klingt richtig gruselig

Es klingt nicht nur gruselig, es ist so richtig schlimm gruselig, wenn man mittendrin steckt … den Kleinen so leiden zu sehen macht mich fertig …
irgendwie höre ich vom Jugendamt nur, sie sei schließlich die Mutter … wie es dem Zwerg damit geht scheint nicht zu interessieren...
daran musst du dich (leider) gewöhnen.
In unserem Fall war es zu keiner Sekunde Thema ob es dem kleinen König gut geht.
Das Wort "Kindeswohl" hat für mich nach dem Fall eine komplett andere Bedeutung als das was man sich als "Normalbürger" darunter vorstellt oder wie es bei Wikipedia steht.
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musicafides

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Donnerstag, 17. Mai 2018, 10:00

In unserem Fall war es zu keiner Sekunde Thema ob es dem kleinen König gut geht.

Wenn man mit so einem anderen Elternteil zu tun hat, bleibt das Wichtigste, seine Kinder oder eben hier den Enkel immer wieder dort aufzufangen, wo andere versagen, etwa weil die Zuständigkeit abgelehnt wird, weil behauptet wird, die Hände seien gebunden, weil man (im Falle von Gerichtsverfahren) mit Juristen zu tun hat, die ihren Fall nach Schema F möglichst schnell abwickeln wollen - oder die sowieso schon voreingenommen sind. Die Konsequenzen für ihre Entscheidungen müssen sie ja nicht tragen. Wohl dem, der andere (positive) Erfahrungen gemacht hat.

Wie war denn das Gespräch mit dem Sachbearbeiter? Ich würde mich auf jeden Fall an den Kinderschutzbund vor Ort wenden, ohne aber die Kooperation mit dem Jugendamt aufzukündigen.
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Oma_sucht_Rat (17.05.2018)

Delisha

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33

Donnerstag, 17. Mai 2018, 11:01

Das Wort "Kindeswohl" hat für mich nach dem Fall eine komplett andere Bedeutung als das was man sich als "Normalbürger" darunter vorstellt oder wie es bei Wikipedia steht.
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Die Erfahrung hab ich auch gemacht. Also zumindest an einigen Stellen. Da hab ich das Gefühl bekommen, dass es ja völlig ausreicht, wenn man das Kind ganzbeinig zurückerhält und selbst wenn nicht, ist es vielleicht auch nicht so schlimm... Dass die eigenen Ansprüche viel höher sind und man sich ein gewaltfreies Aufwachsen wünscht, ist ja nun echt vieeel zu viel verlangt.

Aber trotzdem sollte man es immer wieder versuchen sich da zu äußern. Sich auf die wesentlichen Fakten beziehen und klare Wünsche äußern was man von den Behörden erwartet. Manchmal kriegt man dann zumindest mal irgendeine hilfreiche Reaktion zurück und man hat ne Idee wo man weitermachen kann.

Sonst würde ich wohl echt den Kinderschutzbund kontaktieren und mich beraten lassen wie man da jetzt gut vorgehen kann. Je mehr Leute man im Boot hat, desto mehr Druck kann man auch machen. Vielleicht solltest du sogar auch mal die Beratung von einem Anwalt in Anspruch nehmen.
Ich hoffe, dass du eine gute Lösung für deinen Enkel finden kannst!

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Agrippa (17.05.2018), Oma_sucht_Rat (17.05.2018)

34

Donnerstag, 17. Mai 2018, 17:20

In unserem Fall war es zu keiner Sekunde Thema ob es dem kleinen König gut geht.

Wenn man mit so einem anderen Elternteil zu tun hat, bleibt das Wichtigste, seine Kinder oder eben hier den Enkel immer wieder dort aufzufangen, wo andere versagen, etwa weil die Zuständigkeit abgelehnt wird, weil behauptet wird, die Hände seien gebunden, weil man (im Falle von Gerichtsverfahren) mit Juristen zu tun hat, die ihren Fall nach Schema F möglichst schnell abwickeln wollen - oder die sowieso schon voreingenommen sind. Die Konsequenzen für ihre Entscheidungen müssen sie ja nicht tragen. Wohl dem, der andere (positive) Erfahrungen gemacht hat.

Wie war denn das Gespräch mit dem Sachbearbeiter? Ich würde mich auf jeden Fall an den Kinderschutzbund vor Ort wenden, ohne aber die Kooperation mit dem Jugendamt aufzukündigen.
Hallo und Danke für die Antwort. Tja, das Gespräch war nicht wirklich effektiv... Der nette Mann meinte, wenn es dem Kleinen jetzt schon wieder besser geht, dann könne ich mir Weiteres sparen - also Psychologen etc. (so nach dem Motto: Kann so schlimm nicht sein, wenn er jetzt wieder ruhig schlafen kann). Er riet mir dann noch, für ein gutes bzw. besseres Verhältnis zu meiner Tochter zu sorgen - wie soll ich das denn machen, wenn sie - nach kurzen Phasen des guten Verhältnisses (Besuche, gemeinsame Unternehmungen und tägl. Telefonate die teils 2 Stunden dauern) - immer wieder als ach so böse hinstellt, weil ich nicht ihrer Meinung bin und ihren Wünschen nicht ohne Gegenworte folge? Sie ist immer diejenige, die "Stinkesauer" wird wenn was nicht nach ihrem Kopf geht... (sie war als Teenager schon so - hab ich zu irgendetwas "Nein" gesagt, tickte sie aus) Mein Enkel schläft zwar jetzt wieder durch, aber die Sache beschäftigt ihn noch immer. Gestern meinte er: "Wenn die Polizei die Mama abholt und ins Gefängnis steckt, dann wird die bestimmt lieb". Er knibbelt auch noch an den Fingern, aber eben nicht mehr so heftig, dass es blutet. Ich werde trotzdem zu dieser Psychologin mit ihm gehen, sofern meine Tochter dem dann zustimmt - nachdem sie dort zum Gespräch war, schließlich hatte er ja keinen guten Start - bevor er bei mir endgültig ankam... + seine Erlebnisse mit der Mama. Ich habe hier in der Nähe leider keinen Kinderschutzbund gefunden -nur etwa 25 km entfernt. Ich rufe dort trotzdem an, vielleicht kann man mir telefonisch schon weiter helfen.
Kinder sind das größte Geschenk

35

Donnerstag, 17. Mai 2018, 17:40

Das Wort "Kindeswohl" hat für mich nach dem Fall eine komplett andere Bedeutung als das was man sich als "Normalbürger" darunter vorstellt oder wie es bei Wikipedia steht.
klick

Die Erfahrung hab ich auch gemacht. Also zumindest an einigen Stellen. Da hab ich das Gefühl bekommen, dass es ja völlig ausreicht, wenn man das Kind ganzbeinig zurückerhält und selbst wenn nicht, ist es vielleicht auch nicht so schlimm... Dass die eigenen Ansprüche viel höher sind und man sich ein gewaltfreies Aufwachsen wünscht, ist ja nun echt vieeel zu viel verlangt.

Aber trotzdem sollte man es immer wieder versuchen sich da zu äußern. Sich auf die wesentlichen Fakten beziehen und klare Wünsche äußern was man von den Behörden erwartet. Manchmal kriegt man dann zumindest mal irgendeine hilfreiche Reaktion zurück und man hat ne Idee wo man weitermachen kann.

Sonst würde ich wohl echt den Kinderschutzbund kontaktieren und mich beraten lassen wie man da jetzt gut vorgehen kann. Je mehr Leute man im Boot hat, desto mehr Druck kann man auch machen. Vielleicht solltest du sogar auch mal die Beratung von einem Anwalt in Anspruch nehmen.
Ich hoffe, dass du eine gute Lösung für deinen Enkel finden kannst!
Hallo, mit deiner Aussage: "dass es ja völlig ausreicht, wenn man das Kind ganzbeinig zurückerhält und selbst wenn nicht, ist es vielleicht auch nicht so schlimm... " stimmen meine Erfahrungen vollkommen überein. Vor Monaten hatte sich mein Enkel bei einem Umgang mit einem Einmalrasierer das Kinn aufgeschnitten. Er hatte den nach dem Mittagsschlaf am Badewannenrand liegen sehen und damit herumgespielt... Meiner Tochter fiel das erst auf, als sie ihm den Mund abwischte, der noch voll Tomatensoße vom Mittagessen war... (hat sie mir selbst so erzählt) Mittagessen gibt es vor dem Mittagsschlaf. Aaaaber die Familienhilfe fand das jetzt gar nicht schlimm, sowas passiert halt mal - der Mund ist ja noch dran... Meine Meinung ist dazu, wenn ich 2 kleine Kinder in meiner Wohnung habe, hat sowas für die Kinder nicht erreichbar zu sein... Vielleicht bin ich da überempfindlich? Ansonsten, finde ich die Idee mit dem Kinderschutzbund nicht schlecht. Ich werde beim Kinderschutzbund anrufen und mich kundig machen.
Kinder sind das größte Geschenk

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