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Hilfe für junge AE-Mütter gelungen

geschrieben von Volleybap am Dienstag, 15. August 2017, 12:33

Nach einem mehrjährigen "Modellprojektversuch" ist der "Frankfurter Familienstart" nun ein Teil des regulären Angebots des Jugendjobcenters in der Mainmetropole geworden. Junge AE-Mütter werden über 24 Monate hinweg vom speziell dafür ausgebildeten Fachpersonal des Jobcenters begleitet. Das Besondere am "Familienstart" ist, dass sich betroffene junge (bis 25 Jahre) Frauen mit allen anstehenden Probleme an diese eine Stelle wenden können und von hier aus umfassend betreut und geholfen wird. Schulden, eine schlechte Wohnsituation, aber auch Konflikte mit den Vätern sind die häufigsten Problemfelder, berichtet Projektleiterin Marion Kaufmann. Ziel des "Frankfurter Familienstarts" ist es, den AEs nach der Elternzeit den Einstieg ins Berufsleben zu ermöglichen. Dies ist durch die Vermittlung von Ausbildungsplätzen sowie Arbeitsplätzen gelungen, während gleichzeitig die nötige Kinderbetreuung etc. organisiert wurde. Den jungen AEs wurde damit der Weg zu verschiedensten Ämtern und Organisationen erspart, die Hilfe kam umfassend und in allen notwendigen Bereichen. Beratung war themenübergreifend und nicht nur herausgelöst auf einen Lebensbereich zentriert.
Nachdem der Erfolg des Modellversuchs sich erwiesen hatte: von 93 "Klienten" steht die Hälfte mittlerweile gesichert in Lohn und Brot - eine vergleichsweise hohe Zahl -, wird jetzt auch in anderen Städten und Regionen darüber nachgedacht, den "Familienstart" einzuführen.

Qualifizierte Familienrichter?

geschrieben von Volleybap am Freitag, 11. August 2017, 14:05

Nach einem Jahr hat sich noch nicht viel getan … Der Deutsche Bundestag hatte letztes Jahr am 7. Juli 2016 folgende „Entschließung“ verabschiedet im Rahmen der Beratungen des Gesetzes(BT-Drs 18/9092, S. 8): zur weiteren Änderung über das Verfahren in Familiensachen:

„Zwar findet sich in der Praxis eine Vielzahl qualifizierter und sehr engagierter Familienrichter und Familienrichterinnen. Desgleichen wird teilweise aber auch Personal mit geringen richterlichen Erfahrungen, insbesondere auf dem Gebiet des Kindschaftsrechts in Familiengerichten eingesetzt. Den Familienrichterinnen und -richtern wird gleichwohl die Verantwortung für Entscheidungen in komplexen Kinderschutzverfahren und hochkonflikthaften Sorge-und Umgangsstreitigkeiten übertragen. Es ist dann ihre Aufgabe, zum Teil hochemotionale Verfahren in der gebotenen Weise vorrangig und beschleunigt durchzuführen, teilweise traumatisierte Kinder anzuhören und unter anderem darüber zu entscheiden, ob die Einholung eines Gutachtens überhaupt geboten ist. Sie müssen Sachverständige sorgfältig auswählen, die richtigen Fragen stellen und das Gutachten auf seine Verwertbarkeit hin überprüfen. Richterliches Problembewusstsein ist vor diesem Hintergrund insbesondere für die betroffenen Kinder, aber auch für die übrigen Beteiligten von herausragender Bedeutung.“

Im Klartext sollte den Amtsgerichtsdirektoren deutlich gemacht werden, bitte gerade als Familienrichter nur solche Richterinnen und Richter zu berufen, die kompetent sind, also an Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen teilgenommen und Berufserfahrung haben. In den Diskussionen wurden grundlegende Qualifikationsanforderungen gefordert, wie sie zB gesetzlich verankert für Insolvenzrichter bestehen (da geht es jedoch um Geld, Firmen, Arbeitsplätze …).
Als 1977 die Familiengerichte geschaffen wurden, war die Idee, dass das Amt des Familienrichters eine Beförderung sei. Also nur Richter, die sich vorher in anderen Bereichen bewährt hätten, sollten berufen werden. Das...[Weiterlesen]

Nur wenn der AE was falsch macht, ist er unzufriedener?!

geschrieben von Volleybap am Dienstag, 8. August 2017, 12:36

Alleinerziehende (AE) sind unzufriedener als verheiratete Eltern (VE). Zu diesem Schluss kommt das Sozio-oekonomische Panel (SOEP), auf das sich die Wochenzeitschrift Die Zeit beruft. Befragt, auf einer Werteskala von 1 bis 10 (höchster Wert), ihre Lebenszufriedenheit anzugeben, gab es folgende Durchschnittswerte:
Leben gegenwärtig
AE: 6,7
VE: 7,7
Wohnung
AE: 6,8
VE: 7,8
Gesundheit
AE: 6,4
VE: 7,2
Haushaltseinkommen
AE: 5,4
VE: 7,0
Schlaf
AE: 6,3
VE: 6,9
Kinderbetreuung
AE: 7,2
VE: 7,7
(Die Daten beruhen auf der Auswertung der Umfrage von 2015. 0 entspricht völlig unzufrieden, 10 entspricht völlig zufrieden. SOEP ist eine repräsentative Wiederholungsumfrage und wird jährlich seit 1984 in 12.000 Familien bei den selben Personen durchgeführt. Die Auswahl war zufällig. Die Ergebnisse sind bei der Größe der Gruppe als repräsentativ zu betrachten. )

Nicht befragt wurde, ob die Zufriedenheit bei gewollt als AE Lebenden höher ist. In der Wochenzeitschrift Die Zeit war in der aktuellen Ausgabe von einer wohl selbst betroffenen Reporterin die These aufgestellt worden, immer mehr AEs würden „von Anfang an“ bewusst ein AE-Dasein planen und damit auch hohe Zufriedenheit in ihrem Leben erfahren. Dem wurde in einem Parallelartikel unter Verweis auf die obige Statistik widersprochen. Verschiedene Erfahrungswelten scheinen da aufeinander zu prallen.

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