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catblue Weiblich

Profi

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Donnerstag, 17. Juni 2010, 08:08

meine erfahrung zu dem thema:

meine tochter ist noch nicht ganz zwei. wirkliche charaktereigenschaften (genetisch) lassen sich da noch nicht deutlich feststellen, allenfalls tendenzen.
ich bin eher etwas zu streng und vorsichtig, ihr vater ein erklärter rebell gegen jede art von regeln und strukturen, egal ob gesellschaftlicher, gesetzlicher oder familiärer art. er setzt ihr also absolut keine grenzen, sie darf alles frei entscheiden (seine meinung: ein kind hat noch so viel instinkt, dass es selbst weiß, was es braucht und was ihm guttut).

wenn sie mehr als zwei tage am stück mit ihm zusammen war, ist das ihrem verhalten sehr deutlich anzumerken. sie testet dann bei mir die gleichen verhaltensweisen aus, die bei ihrem vater so gut funktionieren. ich habe hier dann mehrere tage ein bockiges kind, das keine regel mehr zu kennen scheint, das schlägt, beißt und tritt, wenn es seinen willen nicht bekommt.
ist sie die gleiche zeit bei meiner mutter (bei der ähnliche strukturen bestehen wie hier zuhause) oder mit papa bei seinen eltern (die ebenfalls strukturierter sind), haben wir danach nicht solche kämpfe (scheint also nicht an der umgewöhnung zu liegen).

würde sie mit diesem verhalten nicht nur bei ihrem vater sondern auch zuhause durchkommen, würde sie sicher nicht damit aufhören sondern sich in genau diese richtung weiterentwickeln.

anderes bespiel: ich war ein fröhliches, extrovertiertes kind. mit 9 jahren fingen meine mitschüler mit extrem-mobbing an; alles dabei, von erpressung, psychoterror, diebstahl, körperverletzung. vier jahre lang. durch nicht-reaktion der lehrer und unglauben meiner mutter (meine lehrer erzählten ihr lange, es sei alles okay und sie glaubte das) habe ich gelernt, mich unsichtbar zu machen und wäre sicher als sehr schüchtern beschrieben worden. erst viele jahre später folgte meine rebellion. komme ich heute in eine nur annähernd ähnliche situation, falle ich sofort in das angelernte verhalten von damals zurück, obwohl es eigentlich nicht meinem charakter entspricht.

mein fazit: erziehung spielt die größte rolle, denn ein kind wird nur die verhaltensweisen beibehalten, die sich als wirksam herausstellen.
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Herzmama Weiblich

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Donnerstag, 17. Juni 2010, 12:22

Zitat

ich bin eher etwas zu streng und vorsichtig, ihr vater ein erklärter
rebell gegen jede art von regeln und strukturen, egal ob
gesellschaftlicher, gesetzlicher oder familiärer art. er setzt ihr also
absolut keine grenzen, sie darf alles frei entscheiden (seine meinung:
ein kind hat noch so viel instinkt, dass es selbst weiß, was es braucht
und was ihm guttut).


Ist nicht schlimm.
Es heisst zwar immer alle sollen an einem Strang ziehen, finde ich aber Quatsch. Unterschiedliche Erziehung verwirrt Kinder nur, wenn sie merken, dass die Eltern darüber zoffen.

"Papa hat aber gesagt..., bei Papa darf ich aber immer...""Gut mein Schatz, wenn das bei Papa so ist ist das in Ordnung. Jetzt sind wir hier und hier wird es so gemacht." Das können die Kinder schon unterscheiden.

Zitat

wenn sie mehr als zwei tage am stück mit ihm zusammen war, ist das ihrem
verhalten sehr deutlich anzumerken. sie testet dann bei mir die
gleichen verhaltensweisen aus, die bei ihrem vater so gut funktionieren.


Das ist normal. Beständigkeit beim Vermitteln deiner Regeln helfen ihr.

Zat Männlich

Der 42. Zaubberer

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Donnerstag, 17. Juni 2010, 17:04

Ich denke das ein nicht sehr kleiner teil des Verhaltens Erblich bedingt oder durch Genetik beieinflusst ist. Und ich verstehe nicht so ganz warum Laetitia für diese Meinung so angegangen wird.
Die frage war doch welchen einfluss haben die Eltern..wie soll den bitte eine Diskussion zu den Thema aussehen ? DIe Böses Eltern sind schuld und wir sind ganz Toll weil unserr Kinder besser sind ?
Sicher Wissenschaft ist oft politisch motiviert das will ich gar nicht abstreiten, aber wenn wir deswegen jede wissenschaftliche Erkenntnis ablehen wirds doch irgendwann beliebig jeder glaubt halt das was ihn am besten in den kram Passt der eine sagt genetik ist schuld und spricht sich damit von jeglicher verantwortung frei.
Der Andere sagt ich hab alles Selbst in der Hand und kann Gott gleich mein Kind formen.

Mal abgesehen von der frage nach der Genethik gibt es auch einfach Faktoren die das Verhalten der Kinder beeinflussen auf die Eltern einfach wenig Einfluss haben... Was ist zum Beispiel wenn Beste Freundinnen umziehen....das kann auch Kinder verletzen und bindungsängte auslösen das eine Kind wird dann evtl zurückgezogener das andere Aggressiver.

Außerdem denke ich das es die Perfekte Erziehung gar nicht gibt.
Während die einen Kinder Vieleicht mehr klare Regeln und Strenge benötigen , führt das selbe Verhalten bei einem Anderen Kind zu einer totalen Unselbstständigkeit.

Bei der z.B. Mobbing Sache kommen meiner Meinung nach aber noch andere Sachen ins Spiel in unsere Gesellschaft wird doch Egoismus und Ellbogen-Verhalten als Erstrebenswert angesehen, auch Kinder sind schon Konkurrenten um die Besseren Jobs später. Die Sache ist man kann nicht nur besser sein als Andere in dem man mehr leistung erbringt sondern auch dadurch das man dafür sorgt das Konkurrenten schlechter sind... da kann man doch ruhig schon mal jemanden aus den weg mobben....

jea Weiblich

gefühlschaotin

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Donnerstag, 17. Juni 2010, 18:04

Zitat

Ich denke das ein nicht sehr kleiner teil des Verhaltens Erblich bedingt oder durch Genetik beieinflusst ist. Und ich verstehe nicht so ganz warum Laetitia für diese Meinung so angegangen wird.



Kann ich nur unterschreiben!

und das ausgerechnet von dennen die da sagen Erziehung udn Vorleben sidn das wichtigste udn bei anderen muss ja was schieflaufen? Hüstel sorry son bissel grinsen muss ich da freilich schon. Eine andere Meinung und aufweia.
Toleranz udn Aktzeptanz und Vorleben weg huch!

Dazu was mir extrem fehlt, wir reden hier von eigenständigen Lebewesen!
Die können denken die versuchen sich , die testen aus!

Ich will was! hmm nun such ich Weg wie ich das bekomme. So einfach ist das.
Bei Oma klappt das schmollen bei Tante Mama Papa auch udn erst recht machen die erwachsenen das ja auch untereinander . Grübel wenn ich nicht aufräume, dan verbietet mir Mama was. ok spielt die jetzt nicht sofort mit mir was ich will, dan sag ich eben das ich nie wieder mit ihr spiele. Mal gucken obs klappt.

Kinder können denken! Auch schon mit 5. Blöde sind die zum Glück nicht. Tja dumm nur das die manchmal bissel anderst denken.

Mobbing und sonstiges kommen überall vor und ich glaub das einige hier schon mal gedacht haben *na von dem hätte ich das nicht erwartet der hat sooo nette tolle anständige Eltern und umgekehrt.


Meine Hand für meine Kinder ins Feuer legen? ja bin ich den irre? sorry die brauch ich noch.

Aber eins tue ich immer; hinter ihnen stehen. egal wie groß der mist ist, den sie verzapfen. mist gebaut? ok das bekommen wir schon wieder hin! irgendwie.

Aber sagen meine Kinder machen sowas nie ? Nee würde ich mir nie anmassen. Ich bin kein Hellseher udn hab schon viel zuviele gesehen die bitter aus allen Wolken fielen, als die Wahrheit ans Licht kam ;)

Allerdings geb ich mir auch nicht für das Verhalten meiner Kinder die Schuld und auch keinen anderen Eltern. Ich kenne die Hintergründe nicht und ich glaub kaum das wirklich je ein ausenstehender beurteilen kann wies bei anderen hinter verschlossenen Türen ist!

Kinder lernen durch Fehler.

(und bitte alle Kommentare in übertriebener Form dürfen gerne weg bleiben. Wir wissen glaub ich alle wie der Satz gemeint ist. ohne ihn auseinander zupflücken ala damit ein Kind lernt das Messer scharf ist muss es sich dieses also erst mal durch die Finger ziehen)


Ich wollte als Zwerg schon meine Erfahrungen selber machen. Klar Mama sagt Ofen ist heiß. Dickkopf hatte ich schon als Säugling , gg hab ich immer noch und nein

klein jea muste erst anfassen udn ja

mehrmals denn och ist der heute wirklich noch so heiß wie gestern? (gg wahre Geschichte, hab ich als Kind auch so begründet ala und wenn Opa nun weniger Kohle drauf getan hat?)


Mir fällt noch was ein.

Ich mag es auch nicht, mir Blümchen anzuheften wenn mein Kind was richtig gut macht. Wie viele es tun.

Die Erziehung versuche ich nach besten wissen udn gewissen hinzubekommen. Für die einen ist das eine Katastrophe was ich so treibe udn andere finden das alles perfekt udn klasse.

Aber ich würde auch niemals sagen Kinder haben Erfolg also haste Klasse erzogen, kinder haben kein erfolg bin ich also eine null.

die mischung machts!

-eigenes lebenwesen
-eigene erfahrung
- und die art wie jeder einzelene auf grund genetisch festgelegten (wehleidig, ruhig, lebendig, schreikind oder eben keins)mit den erfahrungen umgeht
-umfeld
-vorleben


erziehung lass ich bewust ausen vor. denn erziehung kann (muss nicht) auch dressur heißen.. verleugnung vom eigenen selbst.
mein hirn weigert sich ständig, so langsam zu denken, wie meine finger tippen können. meine finger sind so damit beschäftigt, sich zustreiten, wer als erstes auf die tasten darf, das die nicht mal merken wie sie den gedanken hinterherhinken

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Snake_Plissken (17.06.2010)

Luchsie Weiblich

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Donnerstag, 17. Juni 2010, 18:59

Ein Drittel sind Gene, ein Drittel Erziehung, ein Drittel Umfeld.

das steht ganz am Anfang, und das unterschreibe ich so :daumen

wobei man über Drittel diskutieren kann... mal ein bischen mehr, mal ein bischen weniger- je nach Alter-

die Anteile verschieben sich- aber grds. sehe ich es auch so
Lieber Gruss

Luchsie

Aus meiner tiefsten Seele, zieht mit Nasenflügelbeben
ein ungeheurer Appetit nach Frühstück und nach Leben

Es ist doch interessant, wieviele von sich behaupten, mit beiden Beinen fest im Leben zu stehen. Ich gebrauche meine Beine lieber, um durch´s Leben zu gehen - das bringt mich weiter... ;-)

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Samstag, 10. Juli 2010, 10:17

Ein Drittel sind Gene, ein Drittel Erziehung, ein Drittel Umfeld.
Jep. Meine Tochter ist von Geburt an ein Sonnenschein, sehr selten, dass sie motzt, jetzt in der Trotzphae ab und an. Aber sie hat etwas in sich, dass sie aus ihrem Frust wieder selbst rauskommt und dann wieder zurfireden mit sich ist. Sie streitet auch mit anderen (mit mir), aber sie lässt auch mit sich diskutieren und sich überzeugen. Die ist zwar sehr eigenwillig, dabei aber immer diplomatisch. Sie bekommt, was sie will (meistens), aber ohne jemandem damit weh zu tun. Das hat sie von meinem Vater und mir.

Solche Geschichten, wie Du sie erzählst, kenne ich aus meinem Umfeld nicht. Deswegen liegt es wohl auch vor allem daran, wie und wo ein Kind aufwächst, in welchem umfeld, ob es von Anfang an von seinen Eltern/dem Elternteil Vertrauen und Geborgenheit erfährt, ob es Grenzen gesetzt bekommt.... Für mich sind solche Verhaltensweisen NICHT normal.

Mir graut schon davor, wenn sie mal in die Schule geht und genau auf solche Kinder trifft. Aber ganz ehrlich, ich vertraue da auf sie und ihr Wesen. Mich hat auch nie irgendetwas in meinem Umfeld veranlasst, gewalttätig zu werden oder zu mobben, ich hab immer andere Lösungen gefunden.

Sei froh und stolz, wenn Dein kind nicht so (re)agiert.

LG Bri
Englishgirls will walk, but never run.