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Gabriel will Situation von Alleinerziehenden verbessern.

geschrieben von Volleybap am Dienstag, 9. August 2016, 08:43

Steile Sätze von SPD-Chef Gabriel heute in der BILD. Es sei ein "Skandal, dass drei Viertel der Kinder alleinerziehender Mütter keinen oder zu geringen Unterhalt vom Kindesvater bekommen", meint Gabriel. "Da muss sich dringend etwas ändern." Gabriels Idee: Eine Änderung des Unterhaltsrechts.

Sein konkreter Vorschlag: Der Unterhaltsvorschuss solle länger gezahlt werden, "von derzeit zwölf Jahren auf mindestens 16 Jahre". Und der Staat müsse "stärkere Druckmittel bekommen, um Väter zu zwingen, ihren Unterhaltsverpflichtungen nachzukommen". Gabriels Idee: Neben der bislang schon möglichen Lohnpfändung wäre auch der Führerscheinentzug "ein geeignetes Mittel".

Man freut sich ja, wenn jemand etwas für Alleinerziehende tun will. Denn das ist dringend nötig. Wenn das Thema aber im Sommerloch wie die berühmte Sau durchs Dorf gejagt wird, bekommt man schnell Bauchschmerzen. Denn die steilen Thesen scheinen einzig eine oberflächliche Kenntnis der Problematik zu zeigen. Halt Gabriels Erinnerung an die Zeit, als seine Mutter ihn und den oder die Geschwister als AE hat durchbringen müssen, wie er selbst berichtet.

Als AE-Vater regt man sich ja schon gar nicht mehr darüber auf, dass die Spitzenpolitiker Alleinerziehende immer als Mütter mit Kindern definieren. Die 10 Prozent AE-Väter müssten wahrscheinlich schwul sein (okay, das ist eine böse Spitze), um als Minderheit überhaupt beachtet zu werden ... Spannend wäre aber zu wissen, woher Gabriel seine 3/4 der Kinder bezieht, die keinen oder zu geringen Unterhalt erhalten. Auf die Zahlen kommt man eigentlich nur, wenn man den Mindestunterhalt als zu niedrig ansetzt. Und das würde bedeuten, dass Gabriel die Höhe der Grundsicherung als zu niedrig definiert. Da kann man gern mitziehen. Dann soll er aber auch genau das deutlich sagen.

Da er aber Lohnpfändung und Führerscheinentzug anspricht, scheint er doch Probleme mit der finanziellen Leistung der Väter zu haben. Kein Zweifel: Wir erleben hier im Forum immer wieder,...[Weiterlesen]

(K)eine Änderung für AEs bei Hartz-Bezug?

geschrieben von Volleybap am Mittwoch, 22. Juni 2016, 11:56

Heute steht wohl die sog. zweite und dritte Lesung eines Änderungsgesetzes zu Hartz-4 im Bundestag an. Angekündigt ist, dass nicht mehr gesetzlich geregelt werden soll, dass Sozialzahlungen an Umgangstagen gestrichen werden, wie bereits Anfang des Monats berichtet wurde: http://www.tagesspiegel.de/politik/alleinerziehende-hartz-iv-neuregelung-fuer-getrennt-lebende-eltern-ist-vom-tisch/13686504.html. Was und ob etwas dafür kommen wird, ist derzeit noch offen. Im Moment verfahren die Jobcenter ganz unterschiedlich in der Sache. Und das allein ist schon mehr als ärgerlich und absolut ungerecht.

MDR-exakt: Armutsrisiko für Alleinerziehende weiter gestiegen

geschrieben von Volleybap am Donnerstag, 28. April 2016, 07:43

Leipzig (ots) - Das Armutsrisiko für alleinerziehende Eltern ist
laut einer aktuellen Erhebung seit 2005 um 6,6 Prozent gestiegen und
liegt heute bei 41,9 Prozent.

Das berichtete das MDR-Magazin "exakt" am Mittwoch, den 27.4. im MDR FERNSEHEN. Obwohl fast 80 % aller
Alleinerziehenden einen mittleren bzw. höheren Berufsabschluss haben, beziehen rund 600.000 von ihnen Hartz IV. Leidtragende der prekären
Situation sind vor allem Kinder: Knapp eine Million Kinder von Alleinerziehenden leben von Hartz IV.

Die Verbesserung der Situation Alleinerziehender ist zwar erklärtes Ziel im Koalitionsvertrag der Bundesregierung. "Passiert
ist bisher wenig", meint die Expertin für Sozialrecht Prof. Anne Lenze von der Hochschule Darmstadt. Sie hat die Zahlen für eine
Studie der Bertelsmann Stiftung aktualisiert. Im Interview mit "exakt" sagte sie: "Man fragt sich, wie das eigentlich passieren
kann, dass bei einem Problem, was allen bekannt ist, [...] dass es hier trotzdem zu Verschlechterungen kommt. Ich denke, dass das
Leitbild der voll berufstätigen Eltern durchschlägt und [...] dass angenommen wird, sie können voll berufstätig sein neben der
Kindererziehung und das ist etwas, an dem die meisten oder viele Alleinerziehende scheitern."

Als armutsgefährdet gilt, wer weniger als 60 Prozent des mittleren Nettohaushaltseinkommens zur Verfügung hat. Bei Alleinerziehenden mit
einem Kind liegt diese Grenze bei 1.144 Euro.

Verbessert hat sich hingegen die Situation für Paare mit zwei Kindern. Hier ist das Armutsrisiko um 11,7 Prozent gesunken.

Quelle: MDR-Magazin "exakt"

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