Sie sind nicht angemeldet.


Netzwerk für alleinerziehende Eltern

Diskussionsforum für Alleinerziehende mit umfangreichen Ratgeberseiten.

Willkommen!

 

 

 

Hallo lieber Besucher,

 

wir freuen uns, dich bei allein-erziehend.net, dem großen Wegweiser für alleinerziehende Mütter und Väter mit Chat und Forum, begrüßen zu dürfen.

 

Der Chat und das Forum sollen neben dem Leitfaden ein Ratgeber zu Themen wie Unterhalt, Umgangsrecht und Sorgerecht sein, sowie Information und Hilfe rund um Rechte und Pflichten Alleinerziehender bieten.

 

Die kostenlose und unverbindliche Registrierung bietet uneingeschränkten Zugang zum Forum. Bitte beachte vor der Registrierung unsere Nutzungsbedingungen, mit der Registrierung erklärst du dich einverstanden diese Regeln einzuhalten.

 

Bei Problemen mit der Registrierung und/oder der Nutzung der Seiten findest du Antworten in der FAQ oder wende dich direkt an das Team.

 

Viel Spass wünscht das Team von allein-erziehend.net

 

 

 

Zuschüsse und Unterstützung für Alleinerziehende

 

Die neusten Beiträge im Forum

Thema
Antworten
Zugriffe
Letzte Antwort

Von MeerSalz_74 (20. Mai 2015, 15:45)

Forum: Kinderbetreuung

65 2 028

Von anno1976

(Heute, 11:02)

Von Wildes_Ding22 (21. Mai 2015, 21:49)

Forum: Sorgerecht, Unterhalt und Umgang

58 1 720

Von Lena_1977

(Heute, 10:40)

Von stern0372 (Gestern, 21:44)

Forum: Gesundheit und Wellness

9 309

Von Hexenmama

(Heute, 10:39)

Von musicafides (17. April 2015, 10:25)

Forum: Kinderbetreuung

192 6 243

Von Lale25

(Heute, 08:24)

Von Simbaby (4. April 2015, 22:45)

Forum: Behörden und Sozialleistungen

7 404

Von Feli3

(Heute, 06:23)

Von Nele64 (Gestern, 13:29)

Forum: Haustiere

7 237

Von Kaj

(Heute, 05:52)

Von Gewitterhexe (21. Mai 2015, 14:52)

Forum: Urlaub für Alleinerziehende

35 864

Von Hexenmama

(Gestern, 23:03)

Nachrichten

Wie AEs arbeiten und wie lange sie AEs bleiben

geschrieben von Volleybap am Dienstag, 12. Mai 2015, 10:51

Das Statistische Bundesamt hat zum heutigen Familientag bekannt gegeben, dass nach neuesten Zahlen (die stammen von 2013) die durchschnittliche
Arbeitszeit von erwerbstätigen Müttern im Alter von 25 bis 49 Jahren rund 27 Stunden pro Woche beträgt. Gleichaltrige Frauen ohne im Haushalt
lebendes Kind sind durchschnittlich gut 37 Stunden wöchentlich berufstätig - also rund 10 Stunden mehr als Frauen mit Kindern.

Erwerbstätige Väter zwischen 25- bis 49-jährigen arbeiten durchschnittlich knapp 42 Stunden in der Woche. Bei den
Männern ohne Kind liegt die Arbeitszeit mit 41 Stunden um 1 Stunde darunter.

Ostdeutsche Mütter arbeiten mit 33 Stunden im Durchschnitt nur knapp 4 Stunden weniger als ostdeutsche Frauen ohne Kind (37
Stunden). In Westdeutschland ist die wöchentliche Arbeitszeit von Müttern mit 25 Stunden knapp 12 Stunden niedriger als bei den Frauen
ohne Kind (37 Stunden). Bei der wöchentlichen Arbeitszeit der Männer zeigen sich nur geringfügige Ost-West-Unterschiede.

Im Vergleich zum Beginn des Jahrtausends (2003) hat sich die wöchentliche Arbeitszeit in Deutschland leicht erhöht. Den größten Anstieg gab es bei
westdeutschen Frauen ohne Kind (+ 1 Stunde). Rückläufig war die wöchentliche Arbeitszeit dagegen bei den ostdeutschen Müttern. Sie
übten ihren Beruf gut 1 Stunde pro Woche weniger aus als noch vor 10 Jahren. Auch ostdeutsche Männer ohne Kind arbeiten geringfügig
kürzer als 2003.

Wie sieht es bei den Alleinerziehenden aus? Knapp 66 Prozent der Alleinerziehenden gehen einer Erwerbstätigkeit nach. Alleinerziehende Frauen sind mit etwa 60 Prozent genauso häufig erwerbstätig wie Mütter in Paarbeziehungen. Erwerbstätige alleinerziehende Mütter arbeiten häufiger in Vollzeit (42 Prozent) als Mütter in Paarbeziehungen (27 Prozent).
Alleinerziehende Väter gehen zu 72 Prozent einer Erwerbstätigkeit nach, überwiegend in Vollzeit.
Alleinerziehende Mütter mit mindestens einem Kind unter drei Jahren sind zu knapp knapp 25 Prozent...[Weiterlesen]

Steuerentlastung für Alleinerziehende

geschrieben von Volleybap am Freitag, 17. April 2015, 07:37

Die Fraktionsspitzen von CDU/CSU und SPD haben sich auf eine steuerliche Entlastung von Alleinerziehenden geeinigt. Rückwirkend zum 1. Januar wird der Freibetrag für Alleinerziehende von bisher 1308,- Euro auf 1908,- Euro erhöht. Die CSU will noch eine Erhöhung des Freibetrages um 240,- Euro für jedes weitere Kind nach dem ersten durchsetzen.

Um die bisher feststehenden 600,- Euro wird der Betrag gesenkt, von dem unsere Einkommensteuer berechnet wird. Was für den Einzelnen im Säckel bleibt, hängt halt von dem Steuersatz ab, den jeder zahlt. Der Eingangssteuersatz beträgt im Moment 14%. Der Höchstsatz 45%. Die Entlastung für Steuerpflichtige liegt also Pi mal Daumen zwischen 270,- Euro und 84,- Euro für das erste Kind. Für jedes weitere Kind zwischen 108,- Euro und 33,60 Euro im Jahr.

(Besser)verdienende Alleinerziehende werden also höher entlastet. Ob das der richtige Ansatz ist, darüber kann man sicherlich geteilter Meinung sein.
In einem gerade vom Bundesverfassungsgericht veröffentlichten Beschluss (AZ 1BvR 472/14) wurde entschieden, dass eine Mutter den Namen des tatsächlichen Vaters nicht preisgeben muss. Der bisher Unterhalt zahlende Partner hat kein Recht darauf, von der Mutter den Namen des wahren Vaters zu erfahren. (Also ein sogenanntes Kuckuckskind)


Eine solche Pflicht stelle eine schwerwiegende Beeinträchtigung des im Grundgesetz festgeschriebenen allgemeinen Persönlichkeitsrechts der Mutter dar, heißt es. Man könne eine solche Verpflichtung daher nur dann anerkennen, wenn sie das Gesetz ausreichend eindeutig vorsehe. Eine solche Rechtsgrundlage gibt es aber derzeit nicht.

Die Richter kippten damit die bisherige Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes (BGH). Der BGH hatte die Mütter von sogenannten Kuckuckskindern bisher in der Pflicht gesehen, den Namen des tatsächlichen Vaters offenzulegen. Damit hätten die Richter ihre von der Verfassung festgelegten Kompetenzen überschritten, befand das Bundesverfassungsgericht.

Die Frage ist offen, ob nun das entsprechende Gesetz deutlicher gefasst wird oder ob der Gesetzgeber es beim Beschluss des Verfassungsgerichtes belässt.
In einem anderen Verfahren war gerade höchstrichterlich entschieden worden, dass ein durch Samenspende gezeugtes Kind sehr wohl das Recht hat, den Namen des Vaters einzuklagen. Die Gerichte scheinen hier also die jeweilige persönliche Betroffenheit und das Persönlichkeitsrecht gegeneinander abzuwägen.

Werbung © CodeDev